Nach langem hin und her: Lakic geht zu Hoffenheim

Das müssen harte Vertragsverhandlungen gewesen sein: nachdem Hoffenheim schon verkündet hat, Lakic sei zu teuer wurde nun doch eine Lösung gefunden. Srdjan Lakic soll bis Saisonende zu den Kraichgauern gehen.

Noch am Sonntag, nach einer Diskussion zwischen 1899-Mäzen Dietmar Hopp, Manager Ernst Tanner und Coach Holger Stanislawski hieß es, dass man sich Lakic aus wirtschaftlichen Gründen nicht leisten könne. Nun ist VfL-Coach und Manager Felix Magath den Hoffenheimern wohl entgegen gekommen und hat einem Ausleihegeschäft zugesagt.Nach dem obligatorischen Medizincheck soll nun alles vertraglich vereinbart werden.

Für alle Teilnehmer wird der Deal wohl eine große Erleichterung sein. Magath wird froh sein, dass er einen Spieler weniger auf der Gehaltsliste hat. Seit Lakics Wechsel im vergangenen Sommer spielte er in Wolfsburg lediglich vier Spiele über 90 Minuten und schoss dabei kein einziges Tor. Daher wird sich auch Lakic nach langem Hickhack um seinen Tranfer jetzt auf den Wechsel zu den Kraichgauer freuen. Zuvor hatten auch der VfB Stuttgart, Hannover 96 sowie Lakics Ex-Klub 1. FC Kaiserlautern Interesse bekundet.

Die TSG dürfte auch zufrieden sein über den Deal. Nachdem in der Winterpause schon Obasi nach Schalke und Ibisevic nach Stuttgart abgegeben wurden, fehlte den Kraichgauern der zentrale Stürmer, speziell am Wochenende gegen den BVB wurde das offensichtlich. Mit Lakic wurde nun eine Lösung gefunden – zudem wird er gehaltsmäßig besser als Ibisevic zum neuen Budget der TSG passen. Besonders Mäzen Dietmar Hopp dürfte ein Stein vom Herzen gefallen sein – hatte er doch bereits letzte Woche verkündet, dass man sich in der Tabelle auch nach unten orientieren müsse.

Bundesliga: Bayern siegt mit Mühe, alle Verfolger ziehen mit

Die Bundesliga bleibt spannend: während die halbe Liga nach unten schaun muss, bleibt es auch an der Spitze sehr eng. Nachdem die Bayern und Dortmund am Samstag Nachmittag schon vorlegten, ist am Abend dann Schalke 04 und am Sonntag auch Borussia Mönchengladbach nachgezogen. Bayern, der BVB und Schalke sind somit weiter punktgleich, Gladbach nur einen Punkt dahinter.

Eine Woche nach der Niederlage in Mönchengladbach musste Bayern auch im Spiel zu Hause gegen Wolfsburg lange zittern. Doch am Ende gelang ein 2:0. „Es sieht ähnlich aus wie in der Hinrunde: Erst verloren, dann ein nicht leichter Sieg. Ich hoffe, dass wir jetzt wieder acht, neun oder zehn Spiele in Folge gewinnen“ meinte Arjen Robben nach dem Sieg.

Beim BVB schlüpfte Shinji Kagawa in die Rolle in die Rolle des verletzten Mario Götze und überzeugte mit zwei Toren. Auch beim 3:1 über Hoffenheim spielten die Dortmunder wieder groß auf. Selbst Bundestrainer Löw war beeindruckt: „Die Borussia ist zurück in Meisterform.“

Schalke-Trainer Huub Stevens gab sich selbstbewusst: „Der Tabellenstand lügt nicht“. Die Schalker lagen in Köln zwar zur Pause noch zurück, konnten am Ende das Spiel noch klar mit 4:1 nach Hause bringen – und dies Trotz einiger Ausfälle im Team. Aber Manager Horst Heldt wollte nicht allzu euphorisch sein: „Außer dem verhinderten Abstieg haben wir noch nichts erreicht.“ Viele Experten hatten Schalke den Absturz in der Rückrunde vorausgesagt.

Auch Verfolger Borussia Mönchengladbach spielte weiterhin stark. Beim VfB Stuttgart hat der Tabellenvierte mit 3:0 gewonnen und untermauerte damit seinen Anspruch auf die Champions League. Der Vorsprung zu den Bremern beträgt nun acht Punkte.

Nach Kritik von Holzhäuser: Geht Ballack noch im Januar?

Als Michael Ballack damals bei Chealsea aufhörte, dachte man in Leverkusen, man hätte ein Schnäppchen gemacht. Doch die Leistungen waren nicht konstant und der ehemalige Kapitän der deutschen Nationalmannschaft sorgt immer wieder für Unruhe bei Leverkusen. Boss Holzhäuser hat nun dem Anschein nach genug.

Bayer Leverkusen ist mit einem zugegeben hart erkämpften 3:2-Sieg gegen den 1.FSV Mainz 05 gestartet. Doch trotz des Sieges gab es Unruhe: da Ballack nach mäßigem Spiel ausgewechselt wurde, verweigerte er Coach Dutt den Handschlag.

Er wurde vom Bayer-Chef und Sportdirektor Rudi Völler zum Rapport bestellt. Anschließend gab es eindeutige Worte von Holzhäuser: „Es ist der Zeitpunkt erreicht, wo wir uns alle eingestehen müssen, dass unsere Überlegungen, die wir vor 20 Monaten hatten, nicht aufgegangen sind.“ Für Bayer habe sich die Verpflichtung des Mittelfeldspielers nicht gelohnt. Er wurde noch deutlicher: „Ballacks Verhalten hat mich enttäuscht. Von ihm ist zu wenig gekommen. Er kann durch seine Aura auf das Publikum einwirken – das hat er nicht getan“.

Ballack war bei Leverkusen ein ständiger Unruhe-Herd. Schon der ehemalige Trainer Jupp Heynckes hatte Probleme mit dem Star, was sich auch bei Robin Dutt nicht verbesserte. Daher wird der Mittelfeldspieler nun von Holzhäuser offen zum Verkauf angeboten.  Ballack hat noch Vertrag bis ans Ende der Saison. “Den werden wir professionell abwickeln” sagt der Bayer-Boss, “aber wenn ein Verein kommt, werden wir reden.” Immer wieder wurde Ballack mit anderen Vereinen in Verbindung gebracht. Interesse gab es unter anderem aus China und den USA.

Ibisevic geht nach Stuttgart

Jahrelang holte die TSG Hoffenheim immer Spieler vom VfB Stuttgart. Der Weggang von Vedad Ibisevic ist nun ein Novum: Erstmals kauft der VfB seinem Nachbarn einen Spieler ab. Vedad Ibisevic ist der bisher erfolgreichste Stürmer in der jungen Bundesligageschichte der TSG. Der Stürmer hat gleich bis 2016 unterschrieben und alle Seiten scheinen froh über den Deal zu sein.

Sportdirektor Fredi Bobic hat lange nach einer Verstärkung im Angriff gesucht. Die etatmäßigen Stürmer Cacau, Julian Schieber und Pawel Pogrebnjak haben es in dieser Saison insgesamt nur auf 5 Tore gebracht. Bobic über den Neuzugang: „Er ist ein klassischer Torjäger, er kennt die Sprache, er kennt die Bundesliga und er hat seinen Namen dort schon über Jahre platziert.“

Auch Vedad Ibisevic freut sich über den Wechsel und die Perspektiven, die er in Stuttgart hat: „Die Zeit in Hoffenheim hat mir viel Spaß gemacht. Sie ist aber auch zu lang geworden. Ich hatte das Gefühl, dass ich noch viel mehr vorhabe in meiner Karriere.“ Seiner Meinung nach sei in Stuttgart „viel mehr Potenzial“, das Stadion sei größer und der Klub habe mehr Tradition. Vielleicht zieht er es auch vor, in einer größeren Stadt zu wohnen. Sicher ein Vorteil, den Stuttgart hat.

Die Hoffenheimer hingegen wollen das Team umbauen und setzen mehr und mehr auf junge Spieler. Nach Luiz Gustavo (Bayern München), Demba Ba (Newcastle United) und Chinedu Obasi (Schalke 04) hat die TSG nun den vierten früheren Aufstiegshelden innerhalb eines Jahres ziehen lassen. Schon vor Ibisevic’ Abgang hatten sie das jüngste Team der Bundesliga.

Der Trend zu jungen Spielern

Hat man vor einigen Jahren noch viel Wert auf Erfahrung gelegt, gibt es nun einen neuen Trend: ­junge Spieler – bevorzugt aus Deutschland. Auch Südamerikaner sind nicht mehr so interessant wie vor einigen Jahren.

Das beste Beispiel für den Erfolg der Jungen ist Borussia Dortmund. Hat man damals unter Hitzfeld eher mit einer „Altherren-Mannschaft“ Titel gejagt, so wird unter Klopp viel Wert auf die Integration junger Spieler gelegt. Mit Erfolg: Borussia Dortmund wurde die jüngste Meistermannschaft der Bundesliga-Geschichte. „Diese Generation junger Spieler ist schon gut vorbereitet. Viele sind schon sehr weit. Sie sind ehrgeizig, zielstrebig, aber auch bescheiden“, meint auch Bundestrainer Joachim Löw. Ihm kann es nur recht sein, denn das Ziel nun ist es nicht nur eine gute Nationalmannschaft zusammenzustellen, sondern auch jede Position doppelt zu besetzen.

Bis jetzt gab es nur eine einzige Saison, 1989/90, in der das Durchschnittsalter der eingesetzten Spieler niedriger war als jetzt. Damals war der Durchschnitt 25,45 Jahre nun liegt er bei 25,57 Jahren. Der Schnitt aller Profis in den Kadern ist sogar noch jünger: 25,0 Jahre! Jüngstes Team ist übrigens 1899 Hoffenheim mit einem Durchschnittsalter von 23,56 Jahren. Dort wird viel Wert auf Jugendarbeit gelegt.

Auch der U 19-Nationaltrainer Horst Hrubesch ist begeistert von dem Trend: „Ich bin jetzt seit zwölf Jahren als DFB-Auswahltrainer dabei. Wenn man sieht, was in dieser Zeit gewachsen ist im Zusammenspiel des DFB-Talentförderprogramms mit den Stützpunkten der Landesverbände und den Leistungszentren der Proficlubs, dann befinden wir uns wirklich auf einem guten Weg.“

Auch vom Kauf von Talenten aus Südamerika ist man mehr und mehr abgekommen. Das hat mehrere Gründe. Zum einen sind die heimischen Talente einfach besser geworden, zum anderen z.B. die brasilianische Liga zahlungskräftiger. Dazu kommen noch Anpassungsschwierigkeiten bei der Integration.

Beckenbauers Rundumschlag

Vor dem Spieltag sah es noch so gut aus: Bayern hatte jeweils 3 Punkte Vorsprung zu den Verfolgern, die Vorbereitung lief hervorragend, Schweinsteiger wieder gesund. Dann kam das 1:3 gegen Gladbach und die beiden Hauptkonkurrenten Schalke 04 und der BVB ­holten 3 Punkte und schlossen zum FCB auf. Franz Beckenbauer war sichtlich verärgert und lässt keine Ausreden gelten.

Schon wie die Bälle aus der Abwehr nach vorne gepasst wurden passte dem ‘Kaiser’ nicht: „Die beiden passen nicht zusammen. Der Boateng schießt den Ball immer auf die andere Seite, dann ist der Robben unzufrieden, weil er jeden Ball haben will – das passt nicht.“ Da solle doch Rafinha auf der rechten Seite mit Robben spielen. Auch Heynckes dürfte das als Kritik an seiner Arbeit auffassen.

Manuel Neuer, der mit seinem verunglückten Abschlag das 0:1 verschuldete, wurde nicht von Beckenbauers Kritik verschont: „Es wäre besser gewesen, wenn er den Ball zurückgeschlagen hätte. Ich würde sagen, von einem der besten Torhüter der Welt sollte man meinen, dass er einen fast runden Ball trifft.“

Als Schweinsteiger widrige Platzverhältnisse für Neuers Patzer verantwortlich machte, widersprach der ’Kaiser’, Ausreden bringen keinen weiter: „Der Platz ist für beide Mannschaften da und die Gladbacher haben gezeigt, dass sie mit dem Platz zurechtgekommen sind.“ Der Platz in der Allianz-Arena verwöhne die Bayern-Spieler wohl zu sehr. Dieser werde ja mit einer „Nagelschere“ gekürzt und ganztägig mit „Infrarotlampen“ bestrahlt und sei deswegen in einem außergewöhnlich guten Zustand.

Daher auch Beckenbauers Fazit: „Der FC Bayern ist der große Verlierer um den Titelkampf.“

Fußball Wochenende: Bayern patzt, die Verfolger schließen ­auf

Während sich Herbstmeister Bayern München wohl noch im Winterschlaf befindet, kommt Dortmund in Meisterform aus der Winterpause. Der Hamburger SV wurde dank einer Klasse-Leistung klar mit 5:1 besiegt. Auch Schalke 04 hat mit einem 3:1 gegen Stuttgart die Münchner Schwäche ausgenutzt.

Die Rückrunde wurde mit dem Topspiel des Spieltages, Borussia Mönchengladbach gegen den Herbstmeister Bayern München eröffnet. Wie im Hinspiel musste der Rekordmeister wieder alle Punkte lassen. Und auch dieses Mal patzte Manuel Neuer – am Freitagabend bereits in der 11. Minute. Neuer wurde bedrängt und klärte nicht weit genug, der Ball landete ausgerechnet bei Reus, der bewahrte die Übersicht und traf das Tor mit einem langen Ball. Danach überzeugte vor allem die Abwehr der Borussen. Kurz vor der Pause dann der zweite Schock für die Bayern – Herrmann konnte nach einem sehr guten Pass von Hanke zum 2:0 einschießen. Auch nach der Pause konnte Bayern Gladbachs Abwehr nicht überwinden – im Gegenzug schickte aber Reus Herrmann mit einem Weltklassepass in den Strafraum. Herrmann machte danach sein zweites Tor des Abends und das Spiel war entschieden. Der Anschlusstreffer durch Schweinsteiger war zu wenig.

Borussia Dortmund hingegen kam in bestechender Form aus der Winterpause und demütigte Hamburg mit einem klaren 5:1-Sieg. Dabei war der HSV noch gut bedient – der BVB hatte massenweise Chancen und hätte sogar noch höher gewinnen können. Spielerischen und sowie auch läuferisch überzeugten die Borussen und sitzen nun den Bayern im Nacken. Und auch die Schalker hatten einen perfekten Start ins in das Fußballjahr 2012 und sind nun Dritter mit ebenfalls mit 37 Zählern. Die Elf von Huub Stevens gewann zu Hause gegen den VfB Stuttgart klar mit 3:1.

Daniel van Buyten: Zukunft völlig offen

Daniel van Buytens Vertrag bei den Bayern läuft am am Saisonende aus. Den würde er gerne verlängern, aber dabei kommt es auch auf die Bedingungen an.

Der Verteidiger hätte gerne einen 2-Jahres-Vertrag mit Bayern. Ob er den jedoch bekommt, ist derzeit noch ungewiss. Van Buyten: „Vor zwei Jahren war ich 31 und bekam zwei Jahre. Der Verein weiß, mit wem er wie lange verlängern kann. Meine Familie und ich fühlen uns wohl in München. Aber es kommt auch auf die Bayern an. Der Klub weiß genau, wie ich denke.“

Er wolle über seinen Berater mit Christian Nerlinger eine Lösung finden. Falls es nicht klappen sollte, hat der Innenverteidiger andere Alternativen. „Mein Berater sagte mir, dass sich vier andere Klubs für mich interessieren“, meint van Buyten.

Van Buyten ist schon 33 und der FC Bayern schließt ungern 2-Jahresvertäge mit Über-30-Jährigen ab. Der Niederländer ist jedoch optimistisch: „Beim Fitnesstest zählte ich zur Spitze. Ich fühle mich topfit, wie 25. Mein Kopf und mein Körper sind noch bereit für höchstes Niveau.“

Und auch von der momentanen Bayern-Mannschaft hält van Buyten viel, es sei „die beste, in der ich je spielte. Wir haben die Chance auf das Triple, dazu müssen wir aber jedes Mal auf unserem Topniveau spielen. Eine schöne Saison beim FC Bayern ohne Titel gibt es nicht.“ Positiv ist sicherlich, dass er in letzter Zeit sich immer mehr angeboten und mittlerweile einen fast schon einen Stammplatz bei den Bayern hat.

Sinneswandel in Bayern: kein Groll mehr gegen Jürgen Klinsmann

­Vor fast 3 Jahren ist Jürgen Klinsmann als Bayern-Coach gescheitert. Damals war die Stimmung beim deutschen Fußball-Rekordmeister eisig. Doch nun schwärmen Uli Hoeneß und Karl-Heinz Rummenigge wieder von dem Wahl-Amerikaner.

Bayern-Präsident Uli Hoeneß und der Vorstandsvorsitzende Karl-Heinz Rummenigge von Bayern München haben geradezu einen Sinneswandel erlebt. Drei Jahre nachdem der frühere Coach Jürgen Klinsmann dort suspendiert wurde, scheint es einen Stimmungsumschwung zu geben. In einem Interview mit dem amerikanischen Magazin „Soccer America“ betonen sie, dass Klinsmann eine zweite Chance verdient hat.

Hoeness ist der Meinung, dass man sich über die Qualität eines Trainers nicht so einfach ein Urteil fallen kann: „Es war keine gute Zeit für uns, aber es wäre nicht korrekt, jetzt schon ein endgültiges Urteil über den Trainer Jürgen Klinsmann zu fällen. Das ist erst möglich, wenn er fünf oder sechs Stationen absolviert hat.“ Und auch Karl-Heinz Rummenigge ist optimistisch: „Er war ja leider nur ein Jahr hier, aber er war ein fantastischer Organisator und fantastisch darin, den Fußball zu entwickeln. Ich bin mir sicher, dass er noch Erfolg haben wird.“

Klinsmann wurde im Sommer 2008 von den Bayern angeheuert und noch vor Ende der Saison beurlaubt. Hoeneß und Rummenigge haben in dem Interview Klinsmann alles Gute für den Job als US-Trainer gewünscht. Hoeneß sagte: „Wenn Amerika nach vorne kommen würde, wäre das für uns alle gut. Das ist ein so großer Markt, so ein großer Teil des Kuchens, dass es den Weltfußball von Grund auf völlig verändern würde“

Cissé: Wechsel in die Premier League perfekt!

Freiburg hat den Deal mit Premier-League-Klub Newcastle United klar gemacht. Papiss Demba Cissé (26) hat einen Vertrag von fünfeinhalb Jahren unterschrieben. Der Senegalese befindet sich momentan noch beim Afrika Cup und wird danach direkt auf die Insel gehen um dort für die Magpies zu spielen.

„Es ist eine Ehre für mich, für so einen großen Klub zu spielen. Ich freue mich sehr darauf. Ich möchte dem Verein das Vertrauen zurückzahlen, das er in mich gesetzt hat und den Fans etwas geben, auf das sie stolz sein können“ so Cissé, der nun im selben Team wie der Ex-Hoffenheimer Demba Ba spielt.

Sportdirektor Dirk Dufner zum Cissé-Transfer auf die Freiburger Webseite: „Uns war klar, dass wir einen solchen Ausnahmespieler wie Papiss nicht dauerhaft im Breisgau halten können. Wir sind sehr dankbar, dass er zwei Jahre Teil unseres Teams war und mit seinen 37 Liga-Toren in 65 Spielen zu den erfolgreichen Spielzeiten seit dem Aufstieg beigetragen hat. Der gesamte SC Freiburg wünscht ihm alles Gute und freut sich mit ihm über seinen nächsten Karriere-Schritt.“

Ohne Zweifel ist sportlich gesehen der Verkauf von Papiss Demba Cissé für den Sportclub ein Verlust. Aber der Verein hat nun mal nicht die Einnahmemöglichkeiten anderer Bundesliga-Vereine und muss immer wieder Spieler gewinnbringend weiterverkaufen. Und die 12 Millionen, die Freiburg bekommen hat sind auch nicht wenig. Zudem stand in Freiburg seit jeher das Team vor dem Individuum und ob der unzufriedene Cissé den Sportclub tatsächlich weitergebracht hätte ist fraglich zumal es ja auch in der Hinrunde nicht rund gelaufen ist.