Podolski: Entscheidung für Arsenal steht bevor

Es hat sich angedeutet: Nationalspieler Lukas Podolski hat sich in den letzten Wochen mehrmals negativ über die sportliche Perspektive beim FC Köln geäußert. Jetzt steht offenbar ein Wechsel zum FC Arsenal an.

Arsenal müsse sich „nur noch mit dem 1. FC Köln über die Höhe der Ablösesumme verständigen“, hieß es in deutschen Pressemeldungen. Das Management von Podolski wollte sich zu den Wechsel-Gerüchten des Stürmers zu dem Premier-League-Klub allerdings nicht äußern. „Ich gebe grundsätzlich keine Kommentare zu Spekulationen über die weitere sportliche Zukunft von Lukas Podolski ab“, meinte der Kon Schramm, der Berater des Noch-Kölners.

Letztes Wochenende gab Lukas Podolski im Derby gegen Bayer Leverkusen nach einer einmonatigen Verletzungspause sein Comeback. Der Domklub hat jedoch sein drittes Spiel in Folge verloren und rutscht immer weiter in die Abstiegszone der Bundesliga-Tabelle ab. In Köln gibt es daher Trainer-Diskussionen, das Team wirkt verunsichert. Sicherlich nicht die Perspektiven und das Umfeld, die sich Podolski in Köln erhofft hat oder für die Zukunft wünscht. Sein Vertrag läuft noch bis Ende nächster Saison – im Sommer wäre also die letzte Möglichkeit für Köln nochmals Geld zu verdienen durch einen Verkauf des Stürmers. Sportlich wäre der Abgang allerdings ein Risiko.

Aber es läuft alles auf einen Wechsel des Kölner Offensivspieler zu den Gunners hinaus. Dort stimmt erstens die sportliche Perspektive – die Londoner sind praktisch jede Saison für die internationale Wettbewerbe gebucht und können zweitens auch höhere Gehälter stemmen.

Bei Arsenal würde der Stürmer auf den momentan noch verletzten Kollegen aus der Nationalelf, Per Mertesacker, treffen.

Borussia Dortmund: bald wieder mit Götze und Bender?

Dortmund hat am Sonntag überzeugend gegen Hannover 96 gewonnen, doch es gab auch einen Wermutstropfen – Sven Bender hat es in der Anfangsphase des Spiels bei einem Duell mit Diouf schwer im Gesicht erwischt. Nun gab es zumindest die Entwarnung: es ist nichts gebrochen. Und auch der Mario Götze soll nach wochenlanger Schambeinentzündung auf dem Weg der Besserung sein. Nach Angaben des BVB kann er in zwei Wochen wieder ins Lauftraining einsteigen.

Bereits in der 6. Minute der Partie in Dortmund hatte Diouf, Hannovers Neuzugang von der Winterpause Bender mit dem Fuß am Kopf getroffen. Der Mittelfeldspieler musste dann mit einer blutenden Wunde ausgewechselt werden. Sonntagabend konnten die Borussia-Fans dann erleichtert sein: „Glück gehabt, nichts gebrochen“, hatte Bender auf seiner Facebook-Seite verlauten lassen.

Am Montag kam dann die offizielle Mitteilung des BVB: die Untersuchungen von Mannschaftsarzt Dr. Markus Braun im Dortmunder Knappschaftskrankenhaus hatten sowohl eine Prellung des Nasenbeins als auch des rechten Augapfels ergeben. „Durchaus im Bereich des Möglichen“ – laut BVB – könnte somit nächsten Samstag ein Einsatz bereits gegen Mainz sein.

Mario Götze hingegen hat nun seit zweieinhalb Monaten nicht mehr gespielt. Aber jetzt scheint es endlich aufwärtszugehen. Götze war in München und wurde dort vom Spezialisten Hans-Wilhelm Müller-Wohlfahrt untersucht. Noch gibt es zwar keine genaue Prognosen für ein Comeback des Jungstars. Doch man denkt, dass er in den nächsten zwei Wochen wieder mit dem Lauftraining beginnen kann. „Ich freue mich sehr, dass es aufwärtsgeht und die Entzündung abklingt“, meinte der Mittelfeldspieler auf dem Internet-Magazin „BVB online“ den neuesten Ergebnissen der Untersuchungen.

Bundesliga-Sonntag: Bayern und BVB machen ihre Hausaufgaben

Aus dem Vierkampf um den Titel könnte bald ein Zweikampf werden: Gladbach trennte sich am Freitag vom HSV nur remis. Am Sonntag gewann Bayern sicher mit 2:0 gegen Schalke 04 und Dortmund erkämpfte sich ein 3:1 gegen Hannover 96.

Der FC Bayern hat am Sonntag gezeigt, dass mit ihm noch zu rechnen ist. Nachdem die Bayern in der Champions League mit einer 0:1-Niederlage von Basel heimgeschickt wurden, und deshalb in München tagelang die Arlarmglocken leuteten, hat das Heynckes-Team nun wieder ein Lebenszeichen gesendet. Bayern ließ dem FC Schalke keine Chance und siegten klar mit 2:0. Damit rückt der Rekordmeister vom 3. auf den 2. Platz vor.

Vor allem den quirligen Ribery konnten die Schalker nicht stoppen. Nicht nur hat er viele gute Bälle aufgelegt, er hat erzielte auch beide Treffer. Schalke-Manager Horst Heldt empfand das Schalker Spiel in der Halbzeitpause als „viel zu mutlos“. Letztendlich ein verdienter Bayern-Sieg, der aufgrund der vielen Chancen auch höher ausfallen gekonnt hätte.

Da Bayern am Nachmittag vorgelegt hatte, war später am Abend der BVB gegen Hannover gefragt. Wie auch Bayern vergab auch Dortmund eine Vielzahl an Chancen und hätte schon früh alles klar machen können. So wurde das Spiel eine sehr enge und spannende Sache. Am Ende behielten die Dortmunder jedoch die Oberhand und schickten die Niedersachsen mit 3:1 nach Hause. Die ersten beiden BVB-Tore entstanden durch Lewandowskis Doppelpack; nach Ya Konans Anschlusstreffer machte Perisic in der letzten Spielminute alles klar. Mit dem Sieg wahrt die Borussia den 4-Punkte-Vorsprung an der Tabellen-Spitze.

Srdjan Lakic: Tore gegen seinen Noch-Arbeitgeber?

Für Lakic hat, nachdem er zu Saisonbeginn zum VfL Wolfsburg gewechselt ist, gar nichts mehr geklappt. Keine Tore, die Verletzung und die Ausmusterung durch Coach Magath. Nun spielt er mit der TSG 1899 Hoffenheim gegen seinen alten Arbeitgeber und will natürlich Tore schießen. 

Lakic empfindet das Spiel gegen den VfL als etwas Besonderes: „Klar, alles andere wäre gelogen. Ich kenne alle Spieler sehr gut und wir schreiben uns vor diesem Spiel natürlich viel.“ Aber in Nordbaden hat er sich zurechtgefunden: „Ich fühle mich wohl hier in Hoffenheim und während der 90 Minuten gibt es keine Freundschaften. Dann renne und kämpfe ich für die TSG.“

Beim VfL hingegen war es zuletzt nicht einfach: kein Bundesliga-Tor hat Lakic in dem halben Jahr geschossen und er konnte nur in vier Partien durchspielen. Dem Hoffenheim-Wechsel hat Lakic aber sofort zugestimmt.Unter Hoffenheims Neu-Coach Markus Babbel gehörte der Stürmer zuletzt zur Stammformation. „Das Zusammenspiel mit den Kollegen klappt immer besser“, meinte der Spieler, der es sich zur Aufgabe gesetzt hat sich weiter selbst zu verbessern. “Ich habe selbst hart an mir gearbeitet, schon immer – und speziell nach diesem unglücklichen, ersten halben Jahr beim VfL“, erklärte Lakic.

Markus Babbel jedenfalls hat einen guten Eindruck von ihm:  „Srdjan ist fleißig und willig. Er arbeitet toll für die Mannschaft. Ihm fehlt noch das erlösende Tor. Dazu muss es dem Team gelingen, ihn noch besser in Position zu bringen.“ Vielleicht ist es ja ausgerechnet gegen seinen eigentlichen Arbeitgeber so weit.

Bayern-Krise verschärft sich: Champions League-Aus gegen Basel droht!

Wackelige Abwehr, Robben und Kroos im Formtief – das ist zu wenig, um Manchester United-Bezwinger Basel in Verlegenheit zu bringen. Der FCB aus der Schweiz konnte über die gesamte Spielzeit mit dem deutschen Rekordmeister mithalten und hat sich in der 86. Minute selbst belohnt. Das Rückspiel in München könnte schwer werden und die Krise spitzt sich zu.

Vor ein paar Tagen hat Rummenigge noch gegen Dortmund gestichelt, man könne „den Eindruck gewinnen, es habe Vorteile, in der Champions League früh auszuscheiden, wenn man sie nicht gewinnen kann.“ Nun steht der FC Bayern in der Königklasse selbst mit dem Rücken zur Wand.

Nach dem müden 0:0 gegen Freiburg konnte sich die Elf von Trainer Jupp Heynckes auch in der Champions League nicht fangen und hat am Mittwoch durch Valentin Stockers Tor in der 86. Minute mit 0:1 beim FC Basel verloren. Somit hat Bayern im Rückspiel am 13. März keine einfache Aufgabe vor sich.  

Im mit 36 000 Zuschauern im ausverkauften St. Jakob-Park die fehlte den Bayern vor allem die richtige Konsequenz im Angriff. Auch Basels Torhüter Yann Sommer schien einen besonders guten Tag erwischt zu haben und machte gleich mehreren gute Chancen der Münchner zunichte.

„Die Baseler haben verdient gewonnen“, fasste Franz Beckenbauer das Spiel zusammen, „die Bayern waren nicht konsequent genug und waren zu weit von den Gegnern weg. Das ist nicht der FC Bayern, den wir sonst kennen. Jetzt muss erst mal der Frust raus. Da muss eine Explosion kommen!“

Champions League bald ohne Engländer?

Ein weiterer harter Schlag für den englischen Fußball! Nach dem Vorrunden-Aus der beiden Manchester-Klubs, die zum Favoritenkreis für den Titel zählten, steht neben Arsenal, das letzte Woche in Mailand (4:0) geradezu unterging, auch der FC Chelsea vor dem Aus.

Auch der FC Chelsea scheint die englische Ehre in der Champions League nicht verteidigen zu können. Die Blues haben das Achtelfinal-Hinspiel beim SSC Neapel verdient mit 1:3 verloren, damit haben die Italiener die Tür zur nächsten Runde weit aufgestoßen. Neapels Doppel-Torschütze Ezequiel Lavezzi war direkt nach dem Abpfiff noch bescheiden: „Wir müssen auf dem Boden bleiben. Wir sind noch nicht durch, aber wir hoffen, dass wir es schaffen.“

Dabei hat der SSC noch viele Chancen ungenutzt gelassen. Es war aber auch so eine deftige Pleite für den FC Chelsea, und für den Trainer André Villas-Boas, der schon lange in der Kritik steht, weil Chelsea auch in der Meisterschaft enttäuscht, kann es jetzt richtig eng werden.

Chelsea könnte das zweite englische Team werden, dass von den Naplitanern eliminiert wird. Neapel wurde Gruppenzweiter in der Gruppe des FC Bayerns und hat dabei Manchester City hinter sich gelassen.

Was mussten englische Fußball-Fans dieses Jahr alles mitmachen. Die zwei Manchester-Teams sind raus aus Champions League, dann das Theater mit Nationalmannschafts-Kapitän John Terry, dann trat der National-Trainer Fabio Capello zurück, jetzt stehen noch die anderen beiden Champions League Klubs vor dem Aus! Dann könnte nur noch ein gutes Abschneiden bei der EM die enttäuschten Fans aufheitern.

Gladbach: Holen die Bayern Dante und Favre?

Während die Bayern derzeit so lustlos kicken, dass neben die Meisterschaft auch ein halbwegs erfolgreiches Abschneiden in der Champions-League in Gefahr geraten könnte, stehen beim Management auch ganz andere Themen oben auf der Tagesordnung. Die Planung des Kaders für nächste Saison und die Besetzung des Trainerpostens nach Heynckes. Und Bayern wird seinem Ruf als “Raubritter” in der Bundesliga gerecht.

Natürlich soll diese Saison erfolgreich beendet werden – aber es wird nicht einfach. Wärmend man im Pokal und in der Champions-League bisher gut abgeschnitten hat, kommt man in der Meisterschaft durch die eher schwachen Leistungen in den letzten Spielen mehr und mehr unter Druck.

Deshalb versucht man beim FCB, die Ruhe zu bewahren und in den kommen Spielzeiten eben besser aufgestellt zu sein. Als Erstes will man die Abwehr, die ja schon seit langem als die Achillesferse im Bayern-System gilt, verbessern. Laut Presseberichten ist der Deal mit Borussia Mönchengladbachs Abwehrspieler Dante schon besiegelt.

Dante hat noch einen Vertrag bis 2014 bei der Borussia, hat aber von einer Klausel, dass er für eine festgeschriebene Ablösesumme von 4,7 Millionen Euro wechseln kann, Gebrauch gemacht. Für ein Abwehr-Ass wie Dante ein Schnäppchen! Er unterschrieb einen Vierjahresvertrag bei Bayern.

Aber auch auf der Trainerposition soll nach dem Auslaufen von Heynckes Vertrag ein neuer Wind wehen und da kommt Gladbachs Erfolgscoach Lucien Favre in den Fokus. Vor allem Bayern-Ehrenpräsident Franz Beckenbauer macht sich für eine Verpflichtung des Schweizers stark. Beckenbauer habe Verständnis für Favre, wenn dass ein Trainer seiner Qualität auch mal aus dem Vollen schöpfen und nicht immer um seine Spieler kämpfen und betteln wolle: „Der FC Bayern ist da sicherlich die erste Adresse.“

Hertha BSC: Ist Rehagel die Lösung?

Sportlich läuft es momentan nicht gut bei der Hertha, und auch organisatorisch liegt einiges im Argen. Daher ist es wichtig, dass Ruhe in die Mannschaft kommt. Das hat Skibbe nicht erreicht und musste daher sehr schnell Berlin wieder verlassen. Nun wurde in Otto Rehagel ein sehr erfahrener Trainer gefunden. Doch kann er tatsächlich die Hertha vor dem Abstieg retten?

„Auf Rehhagel sind sie nicht gekommen“, sagte Preetz zu einem Boulevard-Journalisten während der Pressekonferenz. Plötzlich war auch das Unentschieden von Bayern, das nun mittlerweile vier Punkte auf Borussia Dortmund zurückliegt, geradezu uninteressant. Die Rückkehr der Trainerlegende war die Topnews des Spieltages. Und Rehagel ist wieder der, der er am Anfang seiner Trainerkarriere war: Retter in der Not.

Seit 2011 die Diskussion um Babbels Abschied begann, haben die Berliner nicht mehr gewonnen – mittlerweile 12 Spiele lang. In diesem Jahr sollte es eigentlich besser werden – doch unter Skibbe haben die Berliner alle 5 Spiele verloren. Das, und auch das unter ihm die Stimmung im Team und im Verein immer schlechter wurde, führte schließlich zu der Beurlaubung Skibbes.

In der Pressekonferenz konnte Rehagel die Medienvertreter von seiner Frische überzeugen. So meinte der 73-Jährige: „Solange ich lebe, will ich Spannung haben. Ich freue mich, dass ich solch eine Aufgabe für drei Monate übernehmen kann.“
Das große Vorbild dieser Aktion war Borussia Dortmunds Einstellung von Udo Lattek im Jahr 2000, der von Matthias Sammer assistiert wurde. Lattek war damals 65 Jahre alt und die Borussia akuter Abstiegsnot. Damals wurde der BVB gerettet – ob Rehagel das auch mit der Hertha gelingt?

Bayers Messi-Fans sollen Trikots wieder abgeben

Rudi Völler, der Sportchef von Bayer Leverkusen, hat das Verhalten der Profispieler Michal Kadlec und Manuel Friedrich im Spiel gegen Barcelona hart kritisiert und Ahndungen versprochen.

Auch die deutschen Medien hatten die zwei Spieler kritisiert, da sie nach der ersten Halbzeit und nach dem Spiel gegen Barcelona den Superstar Spieler Lionel Messi quasi verfolgt hatten um sein begehrtes Trikot zu ergattern. Völler selbst äußerte, dass die zwei Spieler dem Barcelona Star Messi eher als Fans und nicht als sportliche Gegner entgegengetreten waren. Ihre Spielleistung war eher bescheiden gewesen, womit man nach der 1:3-Niederlage natürlich der Meinung war, dass sie sich die Trikots nicht verdient hätten.

Inzwischen soll Völler die Spieler aufgefordert haben, die Trikots herauszugeben. In einer Pressmeldung garantierte er jedenfalls, dass Kadlec und Friedrich die Trikots für einen wohltätigen Zweck verkaufen werden. Der Sportchef versprach außerdem der Zuschauerschaft, dass es in Zukunft nicht wieder zu solchen Kinderspielchen kommen wird. Kadlec selbst hatte noch in einem Interview für Sky davon geschwärmt, wie viel ihm dieses T-Shirt bedeute.

Die Kritik der Medien gegen die gesamte Leistung der Mannschaft lehnte Sportchef Völler jedoch ab und äußerte, dass bis auf die zwei übereifrigen Trikotsammler „90 Prozent der Mannschaft“ voll auf das Spiel konzentriert waren. Das verlorene Champions League Achtelfinal-Spiel, das wohl auch das Aus für die Mannschaft in diesem Turnier bedeutet, war auf Seiten des Bayer 04 Leverkusen eher gemütlich und Action gab es erst am Ende des Spiels, als es um das Trikot von Lionel Messi ging.

EM 2012 ohne Mertesacker?

Da dürfte Joachim Löw gar nicht erfreut sein: der Verteidiger des FC Arsenal hat sich so sehr verletzt, dass es für ihn das EM-Aus bedeuten könnte. Und damit ist er nicht der Einzige – die Liste der Ausfälle könnte lang werden.

Per Mertesacker hat bisher seit der WM 2006 bei allen großen Turnieren für Deutschland teilgenommen – doch ob er dieses Jahr wieder rechtzeitig fit wird, ist noch offen. „Mindestens sechs Wochen“ wird der Nationalspieler auf jeden Fall ausfallen, meinte Arsenal-Teammanager Arsene Wenger – wenn es schlecht läuft, allerdings viel länger: „Es können aber auch mehrere Monate werden.“ Von Per Mertesacker wie auch seinem Berater gab es zur Verletzung noch keinen Kommentar.

DFB-Teamarzt Hans-Wilhelm Müller-Wohlfahrt hat den Abwehspieler bereits in München untersucht, wie es weitergeht, ist allerdings offen. Bisher gab es keine genaue Diagnose und somit gibt kann man weiterhin nur spekulieren, wie lange die Zwangspause dauern könnte. Viele gehen mittlerweile davon aus, dass Mertesacker – wenn es gut läuft – auch erst am Saisonende wieder spielen kann. Dann hätte er aber wenig Praxis bis zur EM-Nominierung im Mai.

Doch damit nicht genug – hinter weiteren Nationalspielern stehen wegen Verletzungen auch noch Fragezeichen. So muss Bastian Schweinsteiger (Außenbandriss) mindestens 4 Wochen warten, bis er wieder einsatzbereit ist. Und auch der Gladbacher Marco Reus ließ sich bei Müller-Wohlfahrt wegen seiner Adduktorenprobleme behandeln. Weiterhin verletzt ist auch Borussia Dortmunds Mario Götze (Schambeinentzündung) – wann er wieder fit wird, steht noch in den Sternen. Zudem fallen zumindest kurzfristig noch Sven Bender und Lukas Podolski aus.

Bundestrainer Joachim Löw ist jedoch optimistisch: „Ich habe keine Panik, wenn sich jetzt einer verletzt. Für uns ist das jetzt noch zu verkraften.“