Welche Spieler werden verabschiedet?

Die letzten Möglichkeiten in der Liga Einsatz zu zeigen kommen auf uns zu. Hinzu kommt der stetige Umbau der Vereine. Quasi jeder Verein ist aktiv auf der Suche nach Talenten und versuchen ihre Kader Geldbeutelgerecht zu gestallten. Nun gehört es zu den letzten Spielen der Liga turnusmäßig dazu, sich von den Spielern, die den Verein verlassen, entsprechend zu verabschieden. Wo werden also dieses Mal die Blumensträuße vergeben und Abschiedsreden durchs Mikrophon zum Besten gegeben?

Schalke wird seinen Starspieler Raul in die Wüste verabschieden.  Er hat gute Dienste geleistet und Schalke wird es schwer fallen seine Klasse zu ersetzen, aber dem Ruf des Geldes war Schalke nicht gewachsen. Der als deutscher Hoffnungsträger gebrandmarkte Marco Reus bleibt zwar in der deutschen Fußballbundesliga, nimmt aber nun trotzdem Abschied von Borussia Mönchengladbach. Auch Dante und Roman Neustädter und Ivica Olic verlassen ihre Vereine und ändern ihren Arbeitsgeber innerhalb der ersten Liga. Hans-Jörg Butt bleibt dem FC Bayern erhalten. In der neuen Position des Jugendkoordinators steht er weiterhin auf der Münchner Gehaltsliste.

Bei Bayer Leverkusen verabschieden sich 2 namhafte Größen. Rene Adler sagt Goodbye und Michael Ballack wird nach seinem wohlmöglich letzten Auftritt in der Bundesliga vermutlich in den USA sein Glück suchen. Hamburg begrüßt zwar einen neuen Toptorhüter mit Rene Adler geht jedoch mit Jarolim und Mladen Petric zukünftig getrennte Wege.  Mit Barrios verabschiedet sich ein Dortmunder in Richtung China. 12 Millionen fließen in die Gelb-Schwarze Kasse. Tim Wiese ist der nächste in der langen Liste der Abgänge. Wohin der exzentrische geht ist zurzeit noch nicht zur Aussprache gekommen.

HSV: Abstiegskampf und Wirbel um Son

Der Hamburger Sportverein möchte in der Bundesliga mit einem Sieg über Mainz 05 den Klassenerhalt perfekt machen. Für Unruhe sorgt dabei das Interesse eines Premier League Klubs an  Stürmer Heung Min Son. Sportchef Arnesen träumt unterdessen von Liverpools Kuyt.

In Hamburg ist alles für die Nichtabstiegs-Party angerichtet. Mit einem Sieg über den Karnevalsverein aus Mainz wären alle Abstiegssorgen vertrieben. Bei dem Unterfangen Klassenerhalt kann auch wieder Stürmer Paulo Guerrero mitwirken. Der Peruaner hat seine Acht-Bundesligaspiele-Sperre abgesessen, zu der er nach einem brutalen Foul an Stuttgarts Sven Ulreich verurteilt wurde.

Die Party vermiesen möchte Gegner Mainz 05. Das von Tuchel trainierte Team ist einer der Angstgegner der Hamburger. Der HSV gewann nur eines der letzten sieben Heimspiele gegen die Mainzer.

Nach der Katastrophen-Saison sind die Hamburger in Gedanken schon bei den Planungen für die nächste Saison. Für Wirbel sorgt das Interesse von Premier League Klub Newcastle am HSV-Stürmer Heung Min Son. Der Südkoreaner sicherte dem HSV in den letzten beiden Bundesligaspielen mit seinen Toren vier Punkte. Newcastle ist nach dem Transfer der Bundesliga-Stürmer Cissé und Demba Ba auf den Geschmack gekommen, denn beide Spieler sind erfolgreich für den englischen Klub unterwegs. Derweil träumt HSV-Sportchef von Kuyt. Der niederländische Stürmer spielt in den Planungen von Liverpool keine große Rolle mehr. Laut Arnesen würde eine Transfer des 31-Jährigens Sinn machen, da er die nötige Kondition und Erfahrung mitbringt. Nur das Gehalt könnte eine Hürde sein, denn finanziell geht es dem HSV momentan nicht sonderlich gut. Dieses Jahr wird wieder mit einem Minus gerechnet, das vor allem aus alten Transferverbindlichkeiten entsteht.

FC Bayern München: Das erste Heimspiel-Finale

An dem Sieg der Münchner gegen Real Madrid führt heute kein Weg vorbei. Nach 2:1 Sieg im eigenen Stadion, geht es nun, nach dem Scharmützel im Bernabeu wieder nach Hause.

Viele Worte wurden schon für das gestrige Spiel, des deutschen Rekordmeisters gegen die Königlichen der spanischen Liga, gefunden. Hochklassig, nervenaufreibend, außergewöhnlich, unglaublich und intensiv sind nur einzige dieser Begriffe um den „historischen Sieg“, wie es Joachim Löw ausdrückte, in Worte zu fassen. Diese Wortwahl ist wohl wahr, denn damit sicherte sich der FC Bayern München das langersehnte Heimspiel. Damit schafft es die erste Mannschaft überhaupt im Finale der Champions League an eigener Stätte wirken zu dürfen.

Nach anfänglichen Schwierigkeiten und offenbarten Schwächen im Spiel der Bayern nutzte Real Madrid eiskalt, die sich bietenden Chancen. Nach kurzer Zeit netzte Christiano Ronaldo 2-mal an Manuel Neuer vorbei ins Netz ein. In der Anfangsphase ging für die Bayern wenig nach vorn. Jedoch sammelte sich die Elf von Jupp Heynckes nach den Treffern der Madrilenen und spielte von dem Moment an hochklassigen und sehenswerten Fußball. Der Fingerzeig des Schiedsrichters auf den Elfmeterpunkt, nach einem Foul an Mario Gomez war eine richtige Entscheidung und kam für die Münchner im passenden Moment. Arjen Robben nutzte die Möglichkeit und erzielte mit dem Treffer das ersehnte Auswärtstor und glich damit im Hin und Rückspielvergleich zum 3:3 aus.

Die Entscheidung kam erst nach Verlängerung und Elfmeterschießen zustande. Erst verfehlten 2 Weiße und Bayern ging in Führung. Danach ging es anders herum. Letztendlich konnte Bastian Schweinsteiger den Ausrutscher von Sergio Ramos, der den Ball über die Latte jagte, ausnutzen und die Münchner ins Finale befördern.

BVB: Kaderplanungen laufen auf Hochtouren

Borussia Dortmund hat gerade erst die Titelverteidigung geschafft, doch schon jetzt sind die Planungen für die nächste Saison weit vorangeschritten. In der Champions League will der BVB angreifen.

Dortmund Manager Michael Zorc hat momentan viel zu tun, denn für die kommende Saison hat der BVB Großes vor. Um die nationalen Konkurrenten im Rennen um den Meistertitel auch in der nächsten Spielzeit in die Schranken zu weisen, stehen etliche Kaderveränderungen an. Schon fix ist der Wechsel von Marco Reus. Der aus Gladbach kommende Spieler kostet dem BVB stolze 17,5 Millionen Euro. Weiterhin verstärkt sich die Borussia mit Leonardo Bittencourt. Der junge Mittelfeldspieler ist momentan für Zweitligist Energie Cottbus aktiv und gilt als einer größten Talente des deutschen Fußballs. Borussia Dortmund legt für Bittencourt drei Millionen Euro auf den Tisch.

Die Abwehr soll angeblich Rechtsverteidiger Hiroki Sakai von Kashiwa Reysol verpflichtet werden. Der Japaner wird mit einem Marktwert von 1,6 Millionen Euro taxiert.

Als sicher gilt der Abgang von Lucas Barrios. Der Stürmer verlor diese Saison seinen Stammplatz an Robert Lewandowski und fiel zudem auf Grund von Verletzungen lange aus. Barrios soll angeblich schon einen Vertrag beim chinesischen Erstligisten Guangzhou Evergrande unterzeichnet haben, wo er mit bis zu 9 Millionen Euro pro Saison vergütet werden soll.

BVB-Spielmacher Shinji Kagawa hegt Wechselgedanken. Den Japaner zieht es in die Premier League, Manchester United und Chelsea sollen Interesse bekundet haben. Borussia Dortmund will Kagawa mit allen Mitteln halten, denn der japanische Nationalspieler spielt eine entscheidende Rolle in den Planungen. „Wir würden gern langfristig mit ihm verlängern. Er ist sich noch nicht ganz schlüssig, es liegt viel Arbeit vor uns“, sagte Micheal Zorc zu der Personalie Kagawa.

 

Borussia Dortmund: Deutscher Meister und jetzt?

Nach dem Spiel gegen Gladbach ist das Saisonziel erreicht. Rein spielerisch ist in der Liga nichts mehr zu gewinnen. Aber an den Verhandlungstischen gehen die spannenden Vertragsspielereien weiter. Wie wird der Meister die Titelverteidigung angehen?

Never change a winning team, heißt es – eigentlich. Bei Borussia Dortmund hat man aber erkannt das stillstand auch nicht der korrekte Weg ist, um an die Erfolge der letzten beiden Jahre anzuknüpfen. So kommt etwas Bewegung ins Team, das sich nach dem Titelgewinn nun erst einmal ausgiebig sich selbst feiern darf. Es wird also Umgebaut. Teilweise herrscht beim Meister der Saison 2011/12 schon Klarheit. Andere Personalien sind hingegen noch offen, was natürlich die altbekannte Gerüchteküche wieder ein wenig anheizt. Marco Reus kommt von Borussia Mönchengladbach. Leonardo Bittencourt wird kommende Saison auch im Kader der Dortmunder stehen. Er wurde für eine Ablösesumme von etwa 3 Mio. € von Energie Cottbus gekauft. Der exotische Wechsel von Lucas Barrios zum chinesischen Chelsea, dem Guangzhou Evergrande FC ist auch in trockenen Tüchern. Stattliche 12 Mio. € fließen somit in die Kassen und weiten die Auswahl nach Nachfolgern etwas aus.

Mit dem zufließenden Kapital lässt sich eventuell der flinke Japaner und Publikumsliebling Shinji Kagawa halten. Der technisch versierte Feldspieler liebäugelt womöglich zurzeit mit einem Wechsel in die Premier League. Auch noch unklar ist die Zukunft von Antonio Da Silva, Patrick Owomoyela und Florian Kringe. Beste Chancen auf eine Vertragsverlängerung wird Patrick Owomoyela zu gesprochen, da er flexibel auf den defensiven Positionen einsetzbar ist. Es wird also spannend, was mit dem Ruhrpott Kader in Hinblick auf die nächste Saison noch geschieht.

Bundesliga: Am unteren Rand der Liga wird noch gezittert

Der Deutsche Meister steht schon fest. Dortmund ist nicht mehr von der Spitze zu verdrängen. Aber am Tabellenende wird noch um den Klassenerhalt gebangt.

Nun steht er fest, der Deutsche Fußball Meister der Saison2011/12. Borussia Dortmund hat es wieder geschafft sich die Schale zu krallen.  Die fehlenden zwei Spieltage werden also zum Schaulauf, in dem man befreit und ohne Risiko spielen und das Spielen genießen kann. Ganz anders sieht es natürlich im Tabellenkeller aus. Dort werden die Kampfparolen rausgeholt um das sichere Ufer noch zu erreichen.

Der SC Freiburg konnte sich ans sichere Ufer retten. Mit dem 0:0 gegen Hannover schaffte die Elf unter Regie des Cheftrainers Streich den Klassenerhalt. Nach einem schlechten Start, man bedenke Freiburg hatte in der Vorrunde noch mit 13 Punkten den letzten Tabellenplatz inne, kam mit Christian Streich der ersehnte Retter. Für Hannover war das torlose Unentschieden jedoch nur eine kleine Hilfe auf dem Weg nach Europa. Werder Bremen bleibt so noch die Chance erhalten, auch wenn die Elf von Trainer Schaaf eine Last-Minute Niederlage einstecken mussten.

Mit den 6 noch zu vergebenen Punkten hat Herta BSC eine unrealistische aber rechnerisch Mögliche Chance auf den gesicherten Klassenerhalt. Erreichbarer ist für die alte Dame Platz 16, der von den Kölnern mit Lukas Podolski wohl hart umkämpft werden wird. Hamburg und Augsburg sind ebenfalls noch in den Abstiegskampf verwickelt.

Offen bleibt auch die Krone des Torschützen. Mario Gomez und Klaas Jan Huntelaar stehen mit jeweils 25 Treffern an der Spitze der Rangliste. Es wird sich also noch zeigen wer das bessere Ende für sich behaupten kann. Die beiden Topscorer wollen natürlich in erster Linie für den Verein punkten, aber einen gewissen Ehrgeiz können sie wohl nicht verhehlen.

Schalke 04: Raúl geht in die Wüste, wer ersetzt ihn?

Gestern verkündete der spanische Stürmer Raúl seinen Abschied aus der Bundesliga. Den 34-Jährigen zieht es in einen Wüstenstaat. Spekuliert werden darf darüber, wer als Ersatz geholt wird.

 

„Die Entscheidung ist mir sehr schwer gefallen, Schalke wird immer in meinem Herzen bleiben. Aber meine Zukunft liegt außerhalb Europas und in einer nicht so spielstarken Liga. Ich möchte mehr Zeit für meine Familie haben und jetzt dieses neue Leben beginnen“, verkündete Stürmerlegende Raul gestern in einer eigens angesetzten Pressekonferenz. Die Schalker Vereinsführung hatte sich zuletzt stark um den Verbleib des Spaniers bemüht, hatte aber nicht die finanziellen Argumente auf ihrer Seite. Manager Horst Heldt bedauerte die Entscheidung: „Sehr schade, es waren zwei perfekte und wunderbare Jahre mit Raúl. Wir werden seine Rückennummer 7 auf unbestimmte Zeit nicht mehr vergeben“. Damit nicht genug, der Stürmer soll einen Platz in der Hall of Fame, der Schalke „Ehrenkabine“, und im nächsten Jahr ein Abschiedsspiel gegen Real Madrid bekommen

Ausschlaggebend für den Abschied von den Königsblauen ist laut Raúl die Familie, allerdings dürfte auch das Salär eine entscheidende Rolle spielen. Es gilt als fast sicher, dass der Spieler zu Al-Ahly Doha wechselt. In Katar soll Raúl einen Vier-Jahres Vertrag bekommen und rund 9 Millionen Euro netto verdienen. Schalke hatte nur 4 Millionen und einen Ein-Jahres Vertrag geboten.

Mit dem Abgang Raúls entsteht eine Lücke in der Schalker Offensive. Sturmkollege Huntelaar soll unbedingt verlängern. Unsicher ist momentan der Verbleib von Obasi und Farfan. Es ist durch aus möglich das Schalke im Sommer auf dem Transfermarkt zuschlägt.

 

 

VFB Stuttgart gegen 1.FC Nürnberg: Personalie Didavi

Daniel Didavi im Blick. Ein neuer Trikosponsor ist in Aussicht. Beim Vfb Stuttgart bewegt sich was und die Weichen werden gestellt für die kommende Saison.

Bei dem schwäbischen Traditionsverein wird der Gürtel enger geschnallt. Der Etat für den eigenen Spieler Kader soll für die kommende Saison um mehr als 10 Mio. € gesundgeschrumpft werden. Aus dem Grund kommt der Verein aus Süddeutschland in Bewegung und hält Ausschau nach Talenten die den Geldbeutel nicht zu sehr strapazieren aber trotzdem den Kader verstärken. Fest im Plan integriert scheint Daniel Didavi. Didavi, der beim Club in der Saison seine Chancen nutzte Erfahrungen zu sammeln und sich weiterzuentwickeln , hat noch einen laufenden Vertrag mit dem VFB Stuttgart.

Als geplantes Ende von Didavis Leihjahr war der kommende Sommer angedacht. Allerdings will Dieter Hecking, Trainer beim FC Nürnberg, da noch ein Wörtchen mitreden. Schließlich ging ohne den 22 Jährigen in letzter Zeit nichts. Der Mittelfeldspieler war an allen, der letzten 10 Tore, beteiligt und ist eine Bereicherung des Nürnberger Spiels. Selbstverständlich hat vertraglich gesehen der VFB Stuttgart den längeren Atem. Trotzdem soll eine Lösung gefunden werden, die allen Beteiligten entgegen kommt. Während Stuttgart und Nürnberg anscheinend harte Verhandlungen bevor stehen, kommt hoffentlich auch die Meinung des Spielers selbst nicht zu kurz. Nach Mitteilungen von Seiten Dieter Heckings soll Didavi wohl beim Club bleiben.

Gute Nachrichten verkünden lokale Zeitungen zum Thema Trikotsponsor. Die Verhandlungen für einen Nachfolger von GAZI, dessen Lettern bisher die Front des Trikots zierten, scheinen in der heißen Phase angekommen zu sein. Die Mercedes-Bank wird womöglich 6 Mio. € investieren.

Bayern München: Der erste Schritt zum Finale ist getan

Der Rekordmeister erkämpfte sich mit einer couragierten Leistung in der heimischen Allianz-Arena ein 2:1 gegen Real Madrid. Der Traum vom Erreichen des Champions League Finales im eigenen Stadium lebt.

Dramatischer hätten die Schlussminuten des Champions League Halbfinalhinspiels zwischen Bayern München und Real Madrid nicht sein können. In der 90. Minute spielte Lahm einen Traumpass auf Gomez, der die Partie mit dem Treffer zum 2:1 zum Gunsten des Rekordmeisters entschied. Zu Beginn des Spiels war von derartig hochklassigen Fußball noch nichts zu sehen. Beide Teams fabrizierten Fehlpässe, gelungene Kombinationen waren Mangelware. Bayern Trainer Jupp Heynckes hatte im Gegensatz zur Partie gegen Mainz wieder auf seine Stammkräfte gesetzt. Thomas Müller musste zunächst auf der Bank Platz nehmen, für ihn besetzte Toni Kroos die Spielmacher-Position. Auf der Doppelsechs starteten Bastian Schweinsteiger und Luiz Gustavo.

Das erste Zeichen des Spiels setzten die Madrilenen durch Benzema in der 7. Minute, doch Neuer parierte glänzend. In der 17. Minute schlug dann der Rekordmeister in Person von Franck Ribery zu. Nach einer Ecke von Toni Kroos verwandelte er aus kurzer Distanz. Die Bayern kamen nach dem Treffer besser ins Spiel und übten Druck auf das Tor von Real Madrid aus. Die zweite Halbzeit gehörte zunächst den Königlichen. Nationalspieler Mesut Özil erzielte in der 54. Minute den zwischenzeitlichen Ausgleich. Das Spiel wurde zunehmend härter, mehrere gelbe Karten für Madrid-Spieler waren die Folge. In der 90.Minute schlug dann die Stunde von Mario Gomez, der mit seinem mittlerweile 12. Champions League Treffer die Partie entschied.

Chelsea will Revanche gegen Barca

Das Zusammentreffen der englischen und spanischen Mannschaften wird brisant. Es verspricht ein Knallerspiel zu werden.

Während heute Bayern München und Real Madrid aufeinander treffen machen sich schon die Mannschaften der anderen Halbfinalpartie bereit. Barcelona versucht in England sein Glück. Die Kicker des FC Chelsea gehen hingegen als sogenannte Underdogs ins Spiel. Dabei hat die Begegnung eine Vorgeschichte. Schließlich kickte der FC Barcelona in der Champions League Saison Chelsea schon einmal aus dem Halbfinale.

Chelsea wird sich das nicht zweimal bieten lassen wollen. Um die Rechnung zu begleichen wird ein engagiertes Spiel der Blauen erwartet und wohl auch von Nöten sein. Denn Barcelona hat große Ambitionen. Die Mannschaft rund um die zentrale Figur Lionel Messi steht bereits zum fünften Mal in Folge in einem Halbfinale des höchsten europäischen Wettbewerbs. Es darf gern auch weiter gehen um dem AC Mailand seinen Rekord streitig zu machen. 1990 schaffte es die Elf nämlich zweimal in Folge den beliebten Pokal in die Höhe strecken zu dürfen. Für Chelsea hingegen wäre es der erste Gewinn der Trophäe.

In der UEFA Statistik steht es bis jetzt Unentschieden. Beide Teams konnten in den vergangenen Jahren dreimal die Partie jeweils für sich entscheiden. Bisher trennten sich die Kontrahenten jedoch auch schon viermal mit einem Unentschieden. Auch wenn Barca als Favoritt gesehen wird kann Chelsea auf ein beachtliches Ergebnis an der Stamford Bridge verweisen. Zu Hause konnten die Inselkicker alle Spiele gewinnen. Außerdem gab es in den vergangenen fünf Pflichtspielen keine Niederlage.

Geleitet wird das Spiel morgen den 18.4. vom deutschen Schiedsrichter Felix Brych. Der konnte schon vor der kommenden Partie Erfahrung an der Stamford Bridge sammeln. Damals gewann Chelsea 4:1 gegen den SSC Neapel.