Bundesliga: Kommen Dzeko, Elia und van der Vaart zurück?

Bayern München ist mit Stürmer Edin Dzeko offenbar einig, jetzt stehen die Verhandlungen mit Manchester City aus. Auch die Ex-HSV-Spieler Elia und van der Vaart sollen in die Bundesliga zurückkehren. Schalke 04 zeigt starkes Interesse an dem niederländischen Duo.

Bayern München plant für die kommende Bundesliga-Saison den Großangriff. Der Rekordmeister ist bereit, viel Geld in die Hand zu nehmen, um Topstars an die Isar zu locken. Bei dem bosnischen Stürmer Edin Dzeko nehmen die Verhandlungen jetzt konkrete Formen an. Laut diversen Medienberichten wurde mit dem Spieler selbst schon eine Einigung erzielt. Noch stehen allerdings die Verhandlungen über die Ablösesumme mit seinem Verein Manchester City aus. Angeblich fordert der Scheich-Klub aus der Premier League 30 Millionen Euro für den Stürmer. Der Marktwert Dzekos liegt bei rund 20 Millionen Euro. Bei Manchester City kam in der abgelaufenen Saison nicht über eine Joker-Rolle hinaus, zu groß ist die Konkurrenz im Sturmzentrum der Citizens.

Ligarivale Schalke 04 möchte derweil auf niederländische Stars setzen. Trainer Huub Stevens und Stürmer Jan-Klaas Huntelaar vertreten bereits die Oranje-Fraktion bei den Königsblauen. Die holländischen Nationalspieler Eljero Elia und Rafael van der Vaart sollen den Anteil weiter ausbauen.
Elia ist momentan für den italienischen Spitzenklub Juventus Turin aktiv, spielt aber in den Planungen des Vereins keine Rolle. Laut der niederländischen Zeitung „De Telegraaf“ sind die Verhandlungen bezüglich Elia schon sehr weit vorangeschritten. Bei van der Vaart ist noch sehr viel Spekulation im Spiel. Der Spielmacher von Tottenham Hotspur würde rund 10 Millionen Ablöse kosten. Der Spieler selbst möchte sich erst nach der Europameisterschaft entscheiden.

 

Löw Elf vollständig: Wie gehts Gruppe B

Bundestrainer Löw kann auf alle zugreifen und macht sich an die Arbeit. Es ist noch viel zu tun auch für die anderen Teams der Gruppe B.

Jetzt ist es soweit, die Bayern sind angekommen. Jogi Löw hat nun zum ersten Mal vor der EM in Polen und der Ukraine seine Jungs zusammen. Es sind zwar noch nicht alle fit und gesund, aber trotzdem lässt sich nun endlich ein Team formen. Ein Bender, Cacao, ter Stegen und Draxler sind nicht mehr dabei und drücken doch den endgültigen 23 Spielern die Daumen und wünschen bestmögliche Erfolge.

Spaniens Trainer hatte schon seit Längerem darauf hingewiesen, dass die spanische Nationalmannschaft nicht der Topfavorit sei. Diesen Titel schieben gern alle soweit weg wie möglich um den ohnehin nicht zu verachtenden Druck unnötig zu steigern. Doch es bleibt dabei Spanien bleibt als amtierender Europa- und Weltmeister zumindest im Kreis der Favoriten. Das sich die Deutschen auch dazu zählen dürfen ist eher den Leistungen der bisherigen Zeit zu verdanken, das Spiel gegen die Schweiz einmal außen vor gelassen. Auch die Niederlande zählen zu dem erlesenen Kreis. Nur eigenartig, dass auch diese Mannschaft der Gruppe B erstmal ein wenig ins Straucheln geraten ist. Bulgarien war zu viel, trotz des Sturmduos Klaas-Jan Huntelaar und Robin van Persie. Dänemark, auch ein Gruppengegner Deutschlands scheiterte an dem harten Gegner Brasilien und muss nun zu allem Überfluss auf seine Nummer 1 verzichten. Kasper Schmeichel rückt nach, der Sohn des bekannten Peter Schmeichel. Bei Portugal läuft auch nicht alles rund. Jede Mannschaft der Gruppe B ist zurzeit gewillt, sich von den Medien abzuschotten und hart am großen Ziel zu arbeiten.

Auch Jogi Löw hat mit seinen Jungs noch einiges vor. Hoffentlich mit Erfolg.

HSV: Verhandlungen mit Kuyt, Altintop, Abraham und de Guzmann

HSV-Sportchef Frank Arnesen arbeitet am neuen Gesicht des HSV. Während der Transfer von Verteidiger David Abraham konkrete Züge annimmt, sind die Verhandlungen bei den anderen Kandidaten noch im Anfangsstudium. Durch Verkäufe will der Sportchef finanziellen Freiraum schaffen für die Neuzugänge.

Nach der enttäuschenden Spielzeit des Hamburger Sportvereins soll der Kader qualitativ verstärkt werden. Die neueste Spekulation dreht sich um Hamit Altintop, momentan in Diensten von Real Madrid. Der 29-jährige Mittelfeldspieler kommt beim spanischen Hauptstadtklub nicht zum Zug und möchte in die Bundesliga zurückkehren. Eine Hürde für den HSV ist allerdings das hohe Gehalt des Türken, welches drei Millionen Euro pro Jahr beträgt. Auch bei Liverpools Stürmer Kuyt könnte das Gehalt gegen einen Wechsel zum HSV sprechen. Der Niederländer zeigt sich durch das Angebot der Hanseaten geehrt, er möchte sich allerdings erst entscheiden, wenn der neue Liverpool-Trainer feststeht.

Konkrete Züge nimmt der Wechsel von Innenverteidiger David Abraham an. Der Argentinier mit italienischem Pass könnte ablösefrei vom FC Basel zum Hamburger Sportverein wechseln. HSV-Trainer Thorsten Fink möchte seinen Schützling aus Baseler-Zeiten unbedingt an die Elbe lotsen, um die Abwehrprobleme abzustellen. Um Platz im Kader zu schaffen, soll möglicherweise Slobodan Rajkovic verkauft werden.

Eine weitere Personalie ist der Mittelfeld-Spieler Jonathan de Guzman, der beim spanischen Erstliga-Absteiger Villareal unter Vertrag steht. Die geforderten acht Millionen Ablöse sind für den HSV ohne Verkäufe allerdings nicht zu stemmen. Möglicherweise leiht der Hamburger Sportverein den Spielgestalter aus. Arnesen kann seinen Urlaub auf jeden Fall nicht in vollen Zügen genießen, denn es kommt noch jede Menge Verhandlungsarbeit auf ihn zu. Die ersten Ergebnisse könnten schon diese Woche präsentiert werden.

 

EM Vorbereitung: Gruppe B patzt

Am Dienstag wird der Bundestrainer Joachim Löw den endgültigen Kader festlegen, der Deutschland bei der Europameisterschaft in Polen und der Ukraine vertreten wird. Und das nach einer solch desolaten Leistung wie gegen die Schweiz.

Historisch war das Spiel der deutschen Fußballnationalmannschaft. Seit Ewigkeiten besiegten die Schweizer Eidgenossen Löws Elf mit 5:3. Zur Halbzeit hatte es noch 2:1 gestanden, mit der Aussicht, das Deutschland vielleicht noch etwas drehen kann. Doch auch die zweite Halbzeit verlief enttäuschend. Ein Wermutstropfen bleibt allerdings, nämlich dass der Bundesjogi nicht seine Stammelf auf den Rasen geschickt hat. Doch trotzdem war es ein Ergebnis, welches eindeutig zeigt, dass es da noch reichlich Arbeit gibt.

Wie Joachim Löw erklärte, war er nach den intensiven und kraftraubenden Trainingseinheiten keineswegs überrascht über die schweren Beine seiner Spieler. Allerdings offenbarten sich ungeahnte Schwächen, die mit diesem Argument, nicht vollends beiseite geräumt werden können. Überraschend spielte Marc-Andre ter Stegen durch, konnte bei seinem Debüt aber auch 5 mal unfreiwillig hinter sich greifen. ter Stegen sah etwas unglücklich aus, konnte aber nur beim 4ten Gegentor wirklich etwas dafür. Die Abwehrkette vor ihm passte noch nicht zusammen und war zeitweise orientierungslos. Auch Mittelfeld und Angriff konnten nicht richtig überzeugen. Es ist zu hoffen, dass sich das zur EM mit der ersten Mannschaft und frischen Knochen ändert. Ein weiterer Wermutstropfen ist der Blick zu den Testergebnissen der Gruppengegner.

Die Niederlande patzte ebenfalls. Im Spiel gegen Bulgarien unterlagen die Oranje mit 1: 2. Zu allem Unglück verletzte sich auch noch Joris Mathijsen. Arjen Robben wurde nach den Querelen mit Applaus begrüßt. Auch Dänemark verlor. 1:3 gegen Brasilien. Die Partie Portugal gegen Mazedonien blieb torlos.

Bundesliga: Aktuelle Transfers und Gerüchte

Der FC Bayern München wird mit dem argentinischen Stürmer Matias Suarez in Verbindung gebracht. Manchester United blitzt derweil mit einem Angebot für Kagawa bei Dortmund ab. Der Wechsel von Nils Petersen zu Werder Bremen wird immer konkreter.

Bayern München hat offenbar konkretes Interesse dem Argentinier Matias Suarez. Der 24-jährige Stürmer spielt momentan bei Anderlecht in Belgien und hat noch einen Vertrag bis 2013. In 115 Ligaspielen schoss Suarez bisher 32 Tore. „Die Sache mit Bayern ist das Konkreteste, was mir momentan vorliegt. Ich bin interessiert. Bayern ist einer der größten Klubs der Welt“, sagte der Argentinier gegenüber dem Radiosender „Cadena 3“. Der Marktwert des Stürmers liegt bei rund 10 Millionen Euro.

Das Pokern um Shinji Kagawa zwischen Manchester United und Borussia Dortmund hat begonnen. Der Premier Klub, der dieser Saison in der Meisterschaft knapp am Stadtrivalen gescheitert ist, hat ein erstes Angebot abgegeben. Die für den Mittelfeldspieler gebotene Summe entspricht allerdings nicht den Vorstellungen des BVB. Dortmund fordert 17 Millionen Euro Ablöse für Kagawa, der noch einen Vertrag bis 2013 besitzt. Konkurrenz erfährt Manchester United durch den spanischen Meister Real Madrid. Im Falle, dass der Brasilianer Kaka verkauft wird, soll der BVB-Spielmacher als Ersatz herhalten.

Nils Petersen, Stürmer beim FC Bayern München, hat sich für einen Wechsel zu Werder Bremen ausgesprochen. Das Interesse ist auf beiden Seiten vorhanden, allerdings hat der 23-jährige Stürmer noch keine Freigabe des Rekordmeisters erhalten. Der Abgang von Tranquillo Barnetta aus Leverkusen ist derweil noch nicht sicher. Der Schweizer Nationalspieler sagt plötzlich, dass er noch in Verhandlungen über einen neuen Vertrag stehe.

 

 

Die EM vor Augen und die Vereine im Kopf?

Der Fokus liegt klar auf der kommenden EM. Doch trotzdem wird bei den Heimatvereinen munter weiter am Kader gebastelt. Lenkt das die Nationalspieler ab?

Die Nationalmannschaften befinden sich in ihren Trainingscamps und peilen die Europameisterschaft an. Jogi Löw versucht seine Spieler selbstverständlich von jeglicher Vereinspolitik in der Bundesliga abzuschirmen. Schließlich soll der Fokus nur auf die kommenden Spiele der kommenden Spiele gerichtet sein. Zusätzlich muss er in kurzer Zeit eine Mannschaft formen. Nicht so leicht, da die Bayernspieler, die einen großen und wichtigen Teil ausmachen erstens auf die Konkurrenten aus der Bundesliga treffen. Dabei seien besonders die Spieler des Dortmunder BVB hervorgehoben, die den Bayern zuvor Pokal und Meisterschale weggeschnappt hatten. Hinzu kommt das die Bayernspieler, mit wichtigen Stützen der Nationalmannschaft, wie Kapitän Philipp Lahm, Torhüter Manuel Neuer und Stammkraft Bastian Schweinsteiger erst einmal die herbe Niederlage im Champions League Endspiel verdauen müssen.

Viel Zeit bleibt nicht mehr um das Vertrauen in die eigene Stärke zurückzugewinnen. Etwas Ablenkung wird sich allerdings nicht vermeiden lassen. Kleine Sticheleien von Sergio Ramos in Richtung Neuer tragen dazu bei. Nach einer Äußerung Neuers zum verschossenen Elfmeter im Halbfinale konterte, der Spanier mit den „hohen Ambitionen“, und gratulierte Neuer hämisch zum verwandelten Elfmeter. Auch die Wechselgerüchte um Benedikt Höwedes beeinflussen den Kader der deutschen Nationalmannschaft. Der Schalke Kapitän soll demnächst in den Kader des FC Bayern eingegliedert werden, um den Rekordmeister zu stärken. Im Austausch soll Rafinha den Weg nach Schalke antreten. Zusätzlich häufen sich Berichte zum Werdegang von Claudio Pizarro. Der, in letzter Zeit stumm gebliebene Werder Spieler hat bisher alle Kontakte zu den Bayern weder bestritten noch bestätigt. Seltsam allerdings schien die Kommunikation zu Werder Trainer Schaaf, der ebenfalls im Dunkeln gelassen wurde. Nun zieht es Pizarro wohl doch zu den Bayern.

Hat die Niederlage ein Nachspiel für Robben?

Neben all der Trauer um das verpatzte Champions League Finale brodelt es weiterhin bei den Bayern. Welche Schlüsse aus den Vorkommnissen gezogen werden, bleibt aber noch zu erahnen.

In der Verlängerung hatte Arjen Robben die Chance auf den Latschen. Doch der Elfmeter Missglückte. Teils wurde er deshalb auch in den Medien unter Beschuss genommen. Jetzt, nach dem Freundschaftspiel des FC Bayern München gegen die Nationalmannschaft der Niederlande. Bekam er Breitseite von den Münchner Fans, die ihn glatt auspfiffen. Ob diese Stimmung folgen haben wird ist unklar, beschämend ist sie ohnehin. Mark van Bommel und Wesley Sneijder verurteilten das Verhalten der Fans.

Besonders Sneijder fand deutliche Worte und riet Robben sogar, einen Wechsel zu in Betracht zu ziehen. Nach Sneijders Aussagen würde er sich freuen Robben demnächst im Trikot von Inter Mailand zu sehen. Auch ohne das verkorkste Saisonende mit 3 herben Schlappen steht der Holländer bei den Bayern des Öfteren unter Beschuss, auch von Franz Beckenbauer hagelte es kritische Worte. Zusätzlich sei an dieser Stelle auch an das schwierige Verhältnis innerhalb der Mannschaft erinnert.

Erst vor wenigen Spieltagen hatte es interne Rangeleien und Meinungsverschiedenheiten zwischen den Bayern Profis gegeben. Explizit hatten Ribery und Robben sich aufgerieben und noch einmal Spekulationen zu Robbens Vertragsverlängerung hochkochen lassen. Der Faustschlag des Franzosen schien hingegen schon wieder vergessen. Schließlich verlängerte der Holländer anschließend für das erste Mal bei einem Verein, wie Robben hervor hob. Die Niederlage gegen Chelsea und die Fanreaktion gegen die Niederlande bringen nun wieder unnötig Druck auf den Kessel. Wer weiß, ob das nicht das Fass zum überlaufen bringt.

Bundesliga: Rensing verlässt Köln, Usami zu Hoffenheim

Die Planungen für die kommende Saison laufen bei den Bundesliga-Klubs auf Hochtouren. Der 1. FC Köln baut seinen Kader kräftig um und trennt sich von Rensing. Japan-Talent Usami kommt auf Leihbasis zu der TSG Hoffenheim.

Nach dem Abstieg in die 2. Bundesliga baut der 1. FC Köln seinen Kader kräftig um. Torhüter Michael Rensing wurde nahegelegt, sich einen neuen Verein zu suchen. Der FC wird in Zukunft auf Nachwuchskeeper Timo Horn setzen. Derweil ist die TSG Hoffenheim schon weiter bei den Personalplanungen. Nach der Verpflichtung von Tim Wiese und Derdiyok kommt das japanische Talent Takashi Usami auf Leihbasis in die Provinz. Der 20-jährige Nationalspieler konnte sich bei den Bayern nicht durchsetzen und kam in dieser Saison auf nur drei Einsätze in der Bundesliga. Bei 1899 Hoffenheim verspricht sich der Spieler mehr Einsatzzeit. Usami wird für ein Jahr ausgeliehen und es besteht eine Kaufoption über 3 Millionen Euro.

Im Zusammenhang mit dem FC Bayern München wird nach dem verlorenen Champions League Finale viel spekuliert. Angeblich ist der Rekordmeister wieder stark an der Verpflichtung von Schalke-Kapitän Höwedes interessiert. Die Bayern werden auch in Zusammenhang mit dem spanischen Nationalspieler Javi Martinez gebracht, der für die Position neben im defensiven Mittelfeld neben Schweinsteiger in Frage käme. Für die Verpflichtung des 23-Jährigen müsste der Rekordmeister allerdings tief in die Tasche greifen, denn die durch Athletic Bilbao festgeschriebene Ablösesumme beträgt 40 Millionen Euro.  Real Madrid und der FC Barcelona sollen zudem sehr an der Verpflichtung interessiert sein.

Der Blick nach Wolfsburg

In München vergräbt man zurzeit das Gesicht in den Händen. In Frankreich sammelt Löw seine Schäfchen ein. Aber was macht eigentlich Magath zurzeit?

Felix Magath ist gerade dabei auszusieben. Der Kader muss umgebaut werden. Alte Kräfte müssen von Neuen ersetzt werden. Diego wird wohl trotz der Meinungsverschiedenheiten mit dem Trainer der VFL Wolfsburg zurückkommen. Laut Vertrag gibt es da keine Unklarheiten. Magath geht davon aus, dass Diego an den Vorbereitungen für die kommende Saison teilnehmen wird. Der 27 Jährige, der in Bremen erstmals für das deutsche Bundesligapublikum auffällig wurde, kommt mit geschwollener Brust zurück. Bei Atletico Madrid hatte er sich in letzter Zeit etwas Aufwind verschafft. Dort überzeugte er spielerisch als Dirigent und kürzlich als Torschütze im gewonnenen Europapokalfinale.

Jedoch lichten sich zurzeit eher die Reihen in der VFL Mannschaft. Hasan „Brazzo“ Salihamidzic wird seinen Vertrag mit dem VFL nicht verlängern dürfen. Im Wolfsburger Dress bleibt es für Brazzo damit bei 3 Toren in 15 Bundesligaauftritten. Letzten Endes habe man sich wohl im Gespräch geeinigt, den auslaufenden Vertrag so zu belassen. Auch Thomas Hitzelsberger bleibt nicht in Wolfsburg, sondern kuriert sich erstmal richtig aus. Der Ex-Nationalspieler mit insgesamt 52 Länderspiel Partien wird zukünftig nicht mehr für die Wölfe auflaufen. Das pure Verletzungspech hatte Hitzelsberger immer öfter aus dem Verkehr gezogen. Er hatte keine Chance dem Verein sein Talent zur Verfügung zu stellen. Stattdessen durften die Mannschaftsärzte des Öfteren ran. Jetzt steht für Hitzelsberger erst einmal die Gesundheit im Fokus. Nicht aussortiert aber mit heftiger Kritik konfrontiert sieht sich Christian Träsch. Teuer eingekauft konnte er Magath bisher noch nicht überzeugen.

Bundesliga: Adler zum HSV, Starke heuert bei den Bayern an

Zwei Torhüter-Wechsel innerhalb der Bundesliga sind perfekt. Ex-Nationaltorwart Rene Adler unterschreibt langfristig beim HSV, Bayern München verstärkt sich mit Tom Starke auf der zweiten Torhüterposition.

Bayern München wird mit Tom Starke auf der Torhüterposition hinter Nationaltorwart Manuel Neuer in die neue Saison gehen. Der 31-jährige Torhüter kommt von der TSG Hoffenheim und unterschrieb bei den Bayern einen Vertrag über drei Jahre. „Es war auch Gefühlssache und häng davon ab, wie sich jemand um dich bemüht. Bayern gab mir das Gefühl, dass man mich wirklich will will. Das Paket stimmte einfach. Die Chance, mit einem Weltklub in der Champions League dabei zu sein, ist natürlich auch toll“, äußerte sich Starke gegenüber der „Bild“. Die zweite Torhüterposition beim Rekordmeister war durch das Karriereende von Hans-Jörg Butt frei geworden. Butt wird künftig im Jugendbereich der Bayern tätig sein. Die TSG Hoffenheim setzt nächste Saison auf Nationaltorhüter Tim Wiese, der ablösefrei aus Bremen kommt.

Der Wechsel von Rene Adler zum Hamburger Sportverein steht schon seit längerem fest. Jetzt hat Adler seine Unterschrift unter den Vertrag gesetzt. Der 27-jährige Torhüter bindet sich bis 2017 an den HSV. Ich hoffe, dass ich als Teil der Mannschaft dazu beitragen kann, dass wir hier in hamburg erfolgreich Fußball spielen“, sagte Adler. Seine Dienste kosten dem HSV pro Saison 2,7 Millionen Euro. Sportchef Arnesen ist optimistisch, dass Rene Adler seine alte Form wiedererlangt und sein Comeback in der Nationalmannschaft gibt. In den letzten beiden Jahren wurde Adler durch schwere Verletzungen zurückgeworfen, darunter ein Rippenbruch, der die Teilnahme an der Weltmeisterschaft 2010 in Südafrika verhinderte.