Olympia 2012: Honduras schaltet sensationell Welt- und Europameister Spanien aus

Für die spanische Auswahl endet das olympische Fußballturnier schon jetzt. Nach dem 0:1 gegen den absoluten Außenseiter Honduras zeigte die Mannschaft, dass sie nicht mit Niederlagen umgehen kann. Das Schiedsrichtergespann wurde von den spanischen Spielern nach Abpfiff angegriffen. Spaniens Medien gehen mit der Mannschaft hart ins Gericht.

Es war die erste wirkliche Sensation der noch jungen Olympiade 2012 in London. Die spanische Auswahl scheiterte beim olympischen Fußballturnier sensationell an Honduras. Was nach dem Abpfiff passierte, war alles andere als olympischer Sportsgeist. Iker Muniain knüpfte sich den Schiedsrichter vor und stieß ihn weg. Jordi Alba hingegen hatte auf den Linienrichter abgesehen. Grund für die Aufregung war ein ausgebliebener Elfmeterpfiff, nachdem Spaniens Stürmer Rodrigo in der Nachspielzeit im Strafraum gefoult wurde. „Das hat die ganze Welt gesehen“, versuchte Muniain seine Attacke auf den Schiedsrichter zu rechtfertigen und legte gegen Honduras Spieler nach: „Du pustest die an, und die fallen um“. Jerry Bengtson traf bereits in der 7. Minute zum 1:0 für Honduras. Für den amtierenden Welt- und Europameister war es bereits die zweite Niederlage während des Turniers und somit das Aus. Im ersten Spiel verloren die Spanier 0:1 gegen Japan.

Spaniens Medien nahmen sich neben der Leistung des Schiedsrichtergespanns die Mannschaft vor. Das frühe Aus der Olympia-Auswahl wurde von den Zeitungen als „Facaso“, also als totaler Reinfall bezeichnet. Honduras hingegen feiert die Sensation ausgelassen. Die Mannschaft habe Spanien laut der Zeitung La Nacion das größte Debakel des spanischen Fußballs in der jüngsten Vergangenheit zugefügt.

 

 

VfL Wolfsburg: Magath begnadigt Spielmacher Diego

Der brasilianische Spielmacher Diego sollte eigentlich abgegeben werden, zu groß waren die Differenzen mit Coach Magath. Während der Chinareise des VfL konnte Diego auf sich aufmerksam machen und spielt somit in den Planungen des Trainers wieder eine Rolle.

Vor etwas mehr als einem Jahr sorgte Wolfsburg-Spielmacher Diego für einen Eklat. Vor dem entscheidenden Spiel im Abstiegskampf gegen die TSG Hoffenheim flüchtete der Brasilianer aus dem Mannschaftshotel und wurde von Magath aus dem Kader geworfen. Das Verhältnis zwischen dem als Disziplinfanatikers bekannten Magath und dem Spieler galt danach als zerrüttet, Diego wurde für ein Jahr zu Atletico Madrid ausgeliehen. In Spanien spielte der Spielmacher eine starke Saison, verpflichtet wurde er dennoch nicht. Zurück in Wolfsburg sah es danach aus, dass Magath Diego unbedingt abgeben wollte – dem Spieler wurde unter anderem keine Rückennummer zugeteilt.

Momentan verweilt der VfL Wolfsburg in China und absolvierte in den letzten Tagen drei Testspiele. Den Aufenthalt im Reich der Mitte konnte der Brasilianer bisher für sich nutzen. Obwohl seine Mannschaft gegen die Bayern (1:2), gegen den chinesischen Club Shanhai Shenxin (0:1) Niederlagen kassierte, wusste Diego sich in Szene zu setzen. „Für mich zählt nicht, was in der Vergangenheit war, sondern nur, was in der Zukunft positiv für die Mannschaft ist. Jeder Spieler, der der Mannschaft hilft, ist willkommen“, äußerste sich Magath indirekt zur Personalie Diego.

Keine Zukunft bei den Wölfen haben der dänische Innenverteidiger Simon Kjaer und Alexander Madlung. Für die Abwehr hat Magath wieder kräftig eingekauft, unter anderem kam Naldo vom Liga-Rivalen Werder Bremen.

 

 

FC Bayern in der Gunst der Chinesen ganz vorne

Der FC Bayern München hat mit einem 2:1 Testspielerfolg gegen den VfL Wolfsburg seine Chinareise abgeschlossen. Im südchinesischen Guangzhou wurde die Mannschaft von den chinesischen Fans gefeiert.

Für den FC Bayern hätte die fünftägige Reise durch China nicht erfolgreicher verlaufen können. Im Südchinesischen Guangzhou traf der Rekordmeister auf Bundesligakonkurrent VfL Wolfsburg. In dem nicht ganz ausverkauften Olympia-Stadium der Metropole konnten sich die Bayern in einem knappen Spiel 2:1 gegen die Wölfe durchsetzen. In der ersten Halbzeit kam bei den Münchenern die erste Garde zum Einsatz. Gegen die Vorstöße von Ribery und Robben sahen die Wolfsburger kein Land. Das Tor fiel aber erst nach einem Faulelfmeter in der 29. Minute. Der Ex-Wolfsburger Stürmer Mandzukic verwandelte sicher. Dann schlug die Stunde von Robbery. Ribery legte klasse auf Robben auf, der zum 2:0 (39: Minute) einnetzte. Die chinesischen Bayern-Fans quittierten die ansprechende Leistung mit einer für ein Testspiel unvergleichlichen Stimmung im Stadium.

In der zweiten Halbzeit wechselten beide Trainer munter durch. Wolfsburg kam zu mehr Spielanteilen konnte seine Chancen allerdings nicht nutzen. Überraschenderweise kam bei den Wölfen auch Spielmacher Diego für die letzten 10 Minuten zum Einsatz, der dem Spiel aber nicht mehr seinen Stempel aufdrücken. Erst in der Nachspielzeit konnte Wolfsburg durch einen Foulelfmeter, den Vaclar Pilar verwandelte, auf 1:2 verkürzen. „Es war ein von beiden Mannschaften sehr intensiv geführtes Spiel. Aufgrund der ersten Halbzeit ist das Ergebnis verdient“, sagte Trainer Jupp Heynckes nach dem Spiel. Weiterhin hätten sich seine Spieler „unter extremen klimatischen Verhältnissen“ reingekniet. Angesichts des angenehm kühlen Wetters in Guangzhou eine merkwürdige Aussage, eine Woche vor dem Spiel gab es noch Temperaturen von bis zu 38 Grad Celsius.

Fortuna Düsseldorf: 16 Neue Spieler – Transfermeister der Quantität

15 Jahre hat es gedauert, bis es Fortuna Düsseldorf wieder in die erste Liga geschafft hat. Um die Klasse zu halten, wurden bisher 16 neue Spieler verpflichtet. Die Transferaktivitäten sind dabei längst noch nicht abgeschlossen.

Das Transfergebaren Fortuna Düsseldorf hat etwas von einem Wühltischeinkauf. Mit geringen Mitteln hat der Verein eine zweite Mannschaft eingekauft, 16 Spieler wurden bisher für die neue Saison geholt. Für die Mission Klassenerhalt sollen noch zwei griechische Nationalspieler den Kader verstärken. Fortuna-Trainer Norbert Meuer weilte vergangenes Wochenende in den Niederlanden, um Dimitirios Salpingdidis und Stelios Malezas im Trainingslager von PAIK Saliniki zu beobachten und Gespräche zu führen. Für Salpingidis würden rund 400,000 Euro Ablöse fällig, einen Betrag den die Fortuna stemmen könnte. Die Verhandlungen sollen sehr weit vorangeschritten sein.

„Wenn die sportliche Führung meint, es müssen weitere Spieler her, sollen sie es sagen. Dann packen wir noch etwas Geld an“, ließ Fortunas Finanzchef Paul Jäger. Die bisherigen Transfers kosteten dem Verein nur 1,1 Millionen Euro – ein Betrag, den die meisten Bundesligakonkurrenten mit nur einem Spieler-Einkauf locker überbieten. Es wird spannend zu beobachten, wie sich die Schnäppchen-Einkäufe in der Bundesliga schlagen werden. Gestandene Bundesliga-Spieler zu holen, kam für Fortuna Düsseldorf aufgrund der sehr begrenzten finanziellen Mittel nicht in Frage.

„Laufstark, nur so haben wir eine Chance. Und dass wir am Saisonende immer noch Kraft haben. Wir fahren nicht durch die Bundesliga und spielen die anderen an die Wand: Wir müssen laufen, rennen und kämpfen“, antwortete Meier auf die Frage der „Rheinischen Post“, wie sich seine Mannschaft präsentieren müsste, um den Klassenerhalt zu schaffen.

 

DFB: Tritt Dutt in Sammers große Fußstapfen?

Der Wechsel Sammers zum FC Bayern München hat eine große Lücke beim DFB hinterlassen. Jetzt wurde bekannt, dass angeblich der ehemalige Leverkusener Trainer Robin Dutt die Nachfolge als DFB-Sportdirektor antreten soll.

In die Fußstapfen von Matthias Sammer zu treten wird keine leichte Aufgabe. Dessen wird sich auch Robin Dutt bewusst sein. Der ehemalige Trainer des FC Freiburg und Bayer Leverkusens tritt nach übereinstimmenden Medienberichten die Nachfolge des als exzentrisch geltenden Sportdirektors an. Dutt hat es offensichtlich geschafft, mit seinem Konzept DFB-Präsident Niersbach, Generalsekretär Sandrock und wahrscheinlich auch Bundestrainer Joachim Löw zu überzeigen. Eine offizielle Stellungnahme seitens des DFB steht allerdings noch aus. Die offizielle Vorstellung des neuen Sportdirektor soll am Mittwoch, dem 25. Juli erfolgen.

Dutt eilt der Ruf eines Spezialisten für den Jugendbereich voraus, den er bei seiner Tätigkeit zwischen 2007 und 2011 beim FC Freiburg erwerben konnte. Die Fußstapfen seines Vorgängers Sammer sind allerdings sehr groß, Sammer hat maßgeblichen Anteil an den Reformen im Jugendbereich des DFB und somit am derzeitigen Erfolg der DFB-Mannschaften. Dutt muss sich nach seinem wenig erfolgreichen Intermezzo bei Bayer Leverkusen erst beweisen. Der Ruf des Trainers wurde durch das Engagement beim Werksclub geschädigt, Dutt fand keinen Zugang zur Mannschaft und ihm wurden zweifelhafte Personalentscheidungen vorgehalten.

Dutt hat es offenbar geschafft sich gegen namhafte Bewerber durchzusetzen. Zuletzt wurde spekuliert, dass Stefan Kuntz, Boss des FCK, die Nachfolge Sammers antritt. Offensichtlich handelte es sich dabei um eine Nebelkerze, um von den Verhandlungen mit Robin Dutt abzulenken.

 

 

FC Bayern München: 25 Millionen für Bender, oder doch de Jong?

Der deutsche Rekordmeister lässt sich von dem „Nein“ aus Leverkusen nicht beeindrucken und erhöht sein Angebot für Nationalspieler Lars Bender. Sollte der Werksverein dem Werben nicht nachgeben, könnte ein alter Bekannter in die Bundesliga zurückkehren.

„Wir können uns vorstellen, dass Lars Bender ein Thema wird bei Bayern. Es gibt bei jedem Spieler einen Preis. Wenn wir bereit sind, diesen zu zahlen, ist es vorstellbar, dass der Spieler das Trikot des FC Bayern trägt.“ Mit dieser Aussage verstärkt Bayern Vorstandschef Karl Heinz Rummenigge die Bemühungen um den defensiven Mittelfeldspieler Lars Bender. Leverkusens Sportchef Rudi Völler lehnt den Verkauf Benders kategorisch ab, Clubchef Holzhäuser ist durch das Werben der Bayern sogar höchst verärgert. Der Rekordmeister lässt sich durch die Signale aus Leverkusen allerdings nicht davon abbringen, das Angebot auf angebliche 25 Millionen Euro zu erhöhen. Die sportliche Führung der Bayern spekuliert darauf, dass es eine Schmerzgrenze bei der Personalie Bender gibt. Möglich, dass die Münchener noch mehr Geld zur Hand nehmen, um den ehemaligen 1860 Spieler wieder in die Stadt an der Isar zu holen.

Sollte der Transfer Benders scheitern, hat der Rekordmeister schon einige Alternativen in der Hinterhand. Eine konkrete Anfrage liegt für Nigel de Jong vor. Das Holland-Rauhbein ist bei Manchester City nur noch zweite Wahl und wäre einem Wechsel nicht abgeneigt. 2009 war de Jong für 19 Millionen Euro vom Hamburger SV zum Scheichklub gewechselt. Die Citizens sind offenbar bereit, den holländischen Nationalspieler für 10 Millionen Euro abzugeben. Die giftige Spielweise de Jongs passt in das Anforderungsprofil der Bayern.

 

Bundesliga: HSV gewinnt PEACE Cup, Bayern auf der Suche nach Super-Sechser

Für den Hamburger Sportverein hat sich der Ausflug nach Südkorea gelohnt, der Sieg im Finale des PEACE Cup bringt den klammen Hanseaten mehr als eine Million Euro. Rekordmeister Bayern München sucht nach einer Top-Besetzung fürs defensive Mittelfeld und sorgt mit dem Interesse an Lars Bender für Verärgerung bei Leverkusen.

Nach den Aufregungen der letzten Wochen sorgt der HSV dieses Mal für positive Schlagzeilen. Die Hanseaten sicherten sich bei ihrem Aufenthalt in Südkorea den Turniersieg des PEACE Cup. Der koreanische Rekordmeister Seongnam Ihwa Chunma FC wurde in Suwon 1:0 besiegt. Das goldene Tor erzielte der Schwede Marcus Berg in der 80. Minute. Maßgeblich beteiligt an dem entscheidenden Tor war Marcel Jansen, da der Torwart der Südkoreaner seinen Schuss nicht festhalten konnte. Die Mannschaft des Hamburger Sportvereins war in der Partie insgesamt überlegen, konnte die sich bietenden Chancen nicht nutzen. Im Halbfinale hatte der HSV den niederländischen Verein FC Groningen 2:1 besiegt. Der Gewinn des PEACE Cups spült ein stolzes Preisgeld von 1,23 Millionen Euro in die leeren Kassen der Hanseaten. Das Geld soll den Handlungsspielraum bei noch ausstehenden Transfers erweitern.

Noch nicht abgeschlossen sind auch die Transferplanungen des deutschen Rekordmeisters Bayern München. Die Münchener suchen noch nach einer Verstärkung für den Platz neben Bastian Schweinsteiger im defensiven Mittelfeld. Absoluter Wunschkandidat ist der spanische Nationalspieler Martinez, als Hürde erweist sich bisher allerdings die festgeschriebene Ablösesumme von 40 Millionen Euro, Bayern ist offenbar bereit etwa 20 bis 25 Millionen Euro zu zahlen. Ganz oben auf der Wunschliste von Bayern-Coach Jupp Heynckes steht auch Lars Bender. Das offen ausgesprochene Interesse verärgert Leverkusens Geschäftsführer Holzhäuser: „Ich will keinen Ärger mit den Bayern, aber ich bin verärgert und sehr verwundert, dass Jupp Heynckes das Thema Bender indirekt öffentlich gemacht hat.“

 

Werder Bremen: Größter Umbruch in der Vereinsgeschichte

Mit Naldo hat ein weiterer Leistungsträger der letzten Jahre die Werderander verlassen. Noch nie zuvor in der Vereinsgeschichte gab der Verein so viele Spieler ab, Werder Bremen orientiert sich komplett neu.

Im zweiten Versuch hat es geklappt. Die Rede ist vom Transfer des Innenverteidigers Naldo zum VfL Wolfsburg. „Ich bin glücklich in Wolfsburg zu sein, ich will mit dem VfL in die Champions League“, ließ der Brasilianer bei seiner Vorstellung verlauten“. Zuvor drohte der Wechsel von Werder Bremen zu den von Felix Magath trainierten Wölfen noch zu platzen. Grund ist der Gesundheitszustand Naldos, sein Knie ist nach mehreren Verletzungen im kritischen Zustand. Die Ärzte äußerten Zweifel, dass der Brasilianer weiterhin den Belastungen der Bundesliga standhalten kann.

Mit Naldo verliert Werder Bremen einen weiteren Leistungsträger. Schon in der Vergangenheit waren die Norddeutschen es gewohnt, wichtige Spieler ersetzen zu müssen. Die Liste ist lang: Klose zu den Bayern, Diego zu Juventus Turin, und zum zweiten Mal Pizarro zu den Bayern. Manager Allofs hatte allerdings stets ein gutes Händchen bei den Transfers, holte zum Beispiel für den nach Italien abgewanderten Diego das Talent Özil, der deutsche Nationalspieler ist mittlerweile bekanntlich in den Diensten von Real Madrid. Diese Saison musste Bremen aus finanziellen Gründen Nationaltorhüter Tim Wiese und Flügelflitzer Marin ziehen lassen. Als Ersatz kamen bisher Problemspieler Elia, der nach seinem Abgang vom HSV bei Juventus Turin keine Rolle mehr spielte, und auf Leihbasis Bayern-Stürmer Nils Petersen. Weitere Verpflichtungen sind laut Allofs nicht ausgeschlossen, vor allem in der Defensive soll noch nachgebessert werden.

 

Bundesliga: Luuk de Jong vorgestellt, Naldo mit Problemen beim Medizincheck und HSV-Verteidiger beschimpft Trainer als Mädchen

Auch in der längsten Sommerpause der Bundesligageschichte gibt es keinen Mangel an Neuigkeiten. Gladbach-Rekordtransfer de Jong wurde offiziell vorgestellt. Wolfsburg äußert Bedenken über Naldos Knie und HSV-Serve Raijkovic ledert gegen seinen Trainer.

Die Hängepartie um den niederländischen Stürmer Luuk de Jong hat nach zähen Verhandlungen endlich ein gutes Ende gefunden. Der 21-jährige unterschrieb in Gladbach einen Vertrag bis 2017. Für die Dienste des Niederländers muss Gladbach tief in die Tasche greifen, 15 Millionen Euro soll der Transfer gekostet haben. „Ich bin stolz, dass er bei uns ist und froh, dass wir den Durchbruch geschafft haben“, sagte Gladbachs Sportdirektor Eberl über den Rekordtransfer. In Gladbach kommt de Jong die schwierige Aufgabe zu, den nach Dortmund abgewanderten Reus zu ersetzen. „Wir haben mit Marco einen Mann für viele Tore verloren und mussten wieder so einen finden“, begründete Eberl die Verpflichtung de Jongs.

Der Wechsel Naldos zum Ligarivalen VfL Wolfsburg kam für viele Werder-Fans überraschend. Probleme gab es jetzt beim Medizincheck, die Ärzte äußerten Bedenken über das Knie des Brasilianers. Die Vertragsunterschrift wurde verschoben. Laut neuesten Informationen soll der Wechsel dennoch zu Stande kommen. In Wolfsburg soll der 29-jährige Innenverteidiger vier Millionen Euro pro Saison kassieren.

Beim HSV gibt es wieder Aufregung um den serbischen Verteidiger Raijkovic. Der Spieler war in der letzten Woche auf Mitspieler Son losgegangen und wurde in Folge dessen aus dem Profikader verbannt. In einem Interview mit dem Hamburger Abendblatt erhob Raijkovic jetzt schwere Vorwürfe. Trainer Fink habe bereits vor seiner Suspendierung entschlossen, ihm keine Chance mehr zu lassen, weiterhin bezeichnete er den HSV-Coach als Mädchen, das Entscheidungen nicht offen ausspricht.

 

 

 

 

Bundesliga: Neuer Spielmacher für den HSV, Naldo verlässt Bremen

Es gibt wieder Neuigkeiten vom Transfermarkt. HSV-Sportchef Frank Arnesen hat angeblich die ersehnte Verstärkung für die Spielmacherposition an der Angel. Bremen hingegen muss einen weiteren Abgang eines Stammspielers verkraften.

Der Umbruch bei den beiden Nordvereinen ist im vollen Gange. HSV-Sportchef Frank Arnesen ist bei seiner Kaderplanung angeblich ein Stück weitergekommen. Wurde in den letzten Wochen für die vakante Spielmacherposition der Hanseaten immer wieder der Name Rafael van der Vaarts aufgebracht, scheint es jetzt eine realistische und finanzierbare Lösung zu geben. Angeblich steht der HSV kurz vor der Verpflichtung des Kroaten Milan Badelj, der 23-jährige ist absoluter Wunschkandidat des dänischen Sportchefs. Die Verhandlungen mit seinem Verein Dinamo Zagreb sollen schon sehr weit vorangeschritten sein, als Ablösesumme wird ein Betrag von vier Millionen Euro gehandelt. Badelj ist eines der größten Talente Kroatiens und ist bei Dinamo Zagreb bereits Kapitän. Bei der Europameisterschaft 2012 stand er im Kader, kam allerdings nicht zum Einsatz. Der kroatische Mittelfeldspieler soll spätestens Anfang August mit der HSV-Mannschaft trainieren.

Einen schmerzhaften Abgang hingegen verkraften muss HSV-Angstgegner Werder Bremen. Abwehrchef Naldo verlässt nach sieben Jahren und stolzen 173 Bundesligaspielen die Norddeutschen.
Der Brasilianer nimmt ein Angebot des Ligarivalen VfL Wolfsburg wahr. „Der Verein und die Fans sind mir ans Herz gewachsen. Aber das Angebot aus Wolfsburg war wirklich gut“, begründete der 29-jährige Innenverteidiger seinen Wechsel. Bremen hatte bis zuletzt um den Verbleib Naldos gekämpft, zog gegen die finanziell deutlich potenteren Wolfsburger den Kürzeren. Wer Naldo ersetzen wird, ist noch nicht bekannt. Nach den Abgängen von Marin und Wiese muss Bremen jetzt noch eine weitere Stammkraft ziehen lassen.