Bundesliga: HSV auf Asientour, wird Töre noch verkauft?

Der Hamburger Sportverein versucht mit Hilfe von Heung Min Son den asiatischen Markt für sich zu erschließen. Die einwöchige Reise nach Südkorea soll vor allem neue Sponsorengelder bringen. HSV-Mittelfeldspieler Töre wird eventuell noch verkauft.

Der asiatische Markt gewinnt immer mehr an Bedeutung bei der Vermarktung europäischer Fußballvereine. Für den Hamburger Sportverein trifft es sich daher gut, einen südkoreanischen Nationalspieler im Kader zu haben. Für eine Woche geht es jetzt in die Heimat des Südkoreaners Heung Min Son. Der HSV wird in Südkorea am Peace Cup teilnehmen, zum Auftakt geht es gegen den niederländischen Verein FC Groningen. Die klammen Hanseaten kassieren für den Antritt beim Mini-Turnier 500,000 Euro, eine weitere Geldspritze in Höhe von 1,000,000 gibt es für den Gewinn des Wettbewerbs. „Wir werden mit der ersten Mannschaft antreten. Wir wollen dieses Turnier gewinnen. Das wurde den Spielern auch klar gesagt“, ließ HSV-Marketing-Chef Hilke verlauten.

Für den HSV geht es in Südkorea um mehr als nur den Peace Cup und die Vorbereitung auf die neue Saison. Der einwöchige Aufenthalt soll vor allem neue Sponsorengelder bringen, die die Hanseaten dringend benötigen. Weiterhin versprechen sich die Verantwortlichen von der Reise neue Spieler. Für diesen Zweck wird in Seoul eine Talentschmiede für den HSV eröffnet, die den Weg für junge Südkoreaner nach Hamburg ebnen soll.

Mit auf die Asienreise gehen wird auch Mittelfeldspieler Töre. Um den Deutsch-Türken gab es zuletzt viele Spekulationen. Der HSV würde ihn gerne verkaufen, allerdings nicht unter einer Summe von vier Millionen Euro. Rajkovic kann sich nach seiner Attacke auf Son im Training derweil einen neuen Verein suchen.

 

 

Bundesliga: Wechsel von Luuk de Jong fast perfekt, Ya Konan zu Red Bull Salzburg?

Das wochenlange Tauziehen um Luuk de Jong ist laut „Bild“ so gut wie beendet, Enschede und Gladbach sollen sich auf eine Ablösesumme geeignet haben. Hannovers Ya Konan hat ein Angebot von Red Bull Salzburg vorliegen.

Der Transfer steht schon Wochen in der Schwebe. Stürmer Luuk de Jong, momentan in Diensten von Twente Enschede, wird von Borussia Mönchengladbach umworben. Bislang gescheitert ist der Wechsel an den hohen Ablöseforderungen des niederländischen Vereins. Laut einer Meldung der „Bild“ soll der sich ewig hinziehende Transferpoker jetzt ein Ende gefunden haben. Die beiden Vereine haben sich angeblich auf eine Ablösesumme in Höhe von 12,5 Millionen Euro plus einen Bonus in Höhe von 2 Millionen Euro geeinigt. Die 2 Millionen Euro werden ausgezahlt, wenn Gladbach sich diese und nächste Saison für die Champions League qualifiziert. Luuk de Jong kommt mit der Empfehlung von 25 Saisontoren zu der Borussia und soll einen Vertrag bis 2017 unterschreiben. Ein Restrisiko, dass Twente Enschede in letzter Sekunde wieder seine Ablöseforderungen nach oben schraubt, bleibt. Sollte der Transfer doch noch platzen, steht Herthas Raffael als Alternative bereit. Der 27-jährige Stürmer des Bundesliga-Absteigers könnte für 7 Millionen Euro wechseln.

Einen Abgang befürchten muss Hannover 96. Klubchef Kind hatte angekündigt, keine Spieler mehr abgeben zu wollen, doch im Falle von Ya Konan bleibt womöglich keine Wahl. Der Stürmer des Bundesligisten hat ein Angebot Red Bull Salzburgs vorliegen. Bei seiner Vertragsverlängerung im Dezember 2010 hatte sich Ya Konan eine Klausel gesichert, mit dem er für eine festgeschriebene Ablösesumme von 8 Millionen Euro den Verein verlassen könnte.

 

Transfermarkt: Luuk de Jong weiter in der Schwebe, Töre angeblich nach Italien, Martinez sagt Bayern ab

Der Wechsel des holländischen Stürmers Luuk de Jong zu Gladbach ist weiter in der Schwebe. HSV-Flügelflitzer Töre hat angeblich Angebote von italienischen Klubs vorliegen und Spaniens Nationalspieler Martinez will bei Bilbao seinen Vertrag erfüllen.

Der Transfer Luuk de Jongs aus Twente Enschede nach Gladbach zieht sich weiterhin in die Länge. Geht es nach dem Spieler und Borussia Mönchengladbach, soll de Jong Anfang nächster Woche bereits in das Trainingslager der Borussen reisen. Im Weg steht allerdings immer die ausstehende Einigung mit seinem Verein Twente Enschede. Die Niederländer haben nach einem ersten Angebot der Borussen ihre Ablöseforderungen auf 20 Millionen Euro hochgeschraubt. Diese Summe ist Gladbach nicht bereit zu zahlen. Finanzchef Schippers zu dem Thema: „Wir machen kein Harakiri, holen de Jong nicht um jeden Preis. Aber ich bin 13 Jahre im Geschäft, habe da einiges erlebt. Wir werden sehen, was noch passiert.“ Als Alternativen wurde mittlerweile Tim Matavz, auch bei Eindhoven aktiv, ins Spiel gebracht. Für den Spieler steht eine Ablösesumme von 7 Millionen Euro im Raum.

Nach nur einer Saison beim HSV steht der Deutsch-Türke Töre angeblich vor dem Wechsel nach Italien. Laut Berater sind zwei italienische Klubs an dem Flügelflitzer dran. In der abgelaufenen Spielzeit hat der vom FC Chelsea gekommene Töre Höhen und Tiefen durchlebt. Gut in die Saison gestartet, fand er sich in der Rückrunde auf der Bank wieder. Mit Beister und Son hat er zwei Konkurrenten auf seiner Position. Chelsea hält 50% der Transferrechte am Spieler.

Mittelfeldspieler Martinez, der eine festgeschriebene Ablösesumme von 40 Millionen Euro kostet, möchte bei Bilbao bleiben, ein Wechsel zu den Bayern kommt so nicht zustande.

 

 

Bundesliga: HSV wird Guerrero los, Timoschtschuk und van der Vaart Wunschkandidaten

Der Hamburger Sportverein kann einen Topverdiener von der Gehaltsliste streichen. Der peruanische Stürmer Guerrero wechselt nach Brasilien. Interesse besteht seitens des HSV an einem Bayern-Spieler. Das ewige Thema van der Vaart bekommt durch Aussagen eines Milliardärs neue Nahrung.

HSV-Sportchef Frank Arnesen hat wieder finanziellen Spielraum. Großverdiener Paulo Guerrero wechselt mit sofortiger Wirkung zu brasilianischen Spitzenklub Corinthians Sao Paulo. Der Medizincheck stellt die letzte Hürde für den Stürmer dar. „Für Paolo ist es eine große Sache, bei diesem Verein zu spielen. Wir wünschen ihm viel Glück und Erfolg auf seinem Weg“, ließ Arnesen verlauten. Guerrero besaß noch einen Vertrag bis 2014 beim HSV und kassierte jährlich 4,5 Millionen Euro – zu viel für die klammen Hanseaten. Der HSV erhält für den Stürmer eine Ablösesumme von 5 Millionen Euro, die allerdings durch eine Transferbeteilung von Investor Kühne dezimiert wird. Die freigewordenen Mittel sollen sofort in den Kader reinvestiert werden, vor allem im defensiven Mittelfeld und auf der Spielmacherposition drückt der Schuh.

Der Hamburger Sportverein hat angeblich Interesse an dem ukrainischen Nationalspieler Timoschtschuk, der bei den Bayern noch einen Vertrag bis 2013 besitzt. Als Ablöse stehen 5 Millionen Euro im Raum. Deutlich teurer wäre die Verpflichtung von Tottenhams Spielmacher van der Vaart. In der Hansestadt ist der Holländer ein Dauerthema. Milliardär Kühne ist offenbar bereit, die Ablösesumme in Höhe von 10 Millionen Euro zu stemmen, allerdings nur als Teil einer Investorengruppe. Ein Beteiligungsmodell, wie es etwa im Falle von Guerrero geschehen ist, kommt für die Hanseaten nicht mehr in Frage.

 

 

Borussia Dortmund: Verdrängt Reus Spielmacher Götze?

Für Mario Götze ist das Jahr 2012 alles andere als gut verlaufen. Eine Schambeinentzündung setzte ihn in der Rückrunde außer Gefecht und während der EM spielte er nur eine unwichtige Rolle. BVB-Trainer Klopp vertraut weiterhin auf Götze, allerdings muss sich der Spieler gegen Königstransfer Reus durchsetzen, der momentan stark aufspielt.

Nur 11 Minuten kam BVB-Spielmacher Mario Götze bei der EM 2012 in Polen und der Ukraine zum Einsatz. Eine Zahl, die sinnbildlich für das bisher verkorkste Jahr des 20-jährigen Talents steht. Durch die langwierige Schambeinentzündung wies Götze bei der EM großen Trainingsrückstand und konnte nicht an seine starken Leistungen aus dem vergangenen Jahr anknüpfen. Von „Götzinho“, wie er bereits von der Boulevard-Presse bezeichnet wurde, war nichts zu sehen. Pikanterweise spielte bei Europameisterschaft ein Spieler groß auf, mit dem es Götze jetzt noch öfter zu tun haben wird, nämlich Marco Reus. Der Offensivspieler brachte bei seinen Einwechslungen Schwung in die Offensivbemühungen der Nationalelf und erzielte gegen Griechenland ein Tor.

 

Gladbacher Marco Reus wechselte Ende dieser Saison für 17,1 Millionen Euro zu den Gelbschwarzen und macht damit Nationalmannschaftskollege Mario Götze direkte Konkurrenz. Reus kann genau wie Götze die Spielmacherposition ausfüllen und über die Flügel spielen, ist also äußerst variabel. Dass sich Götze auf der Bank wiederfinden wird, ist momentan dennoch eher unwahrscheinlich. BVB-Trainer Klopp hofft auf eine Renaissance seines Spielmachers: „Wir werden ihm dabei helfen und versuchen, ihm in der Vorbereitung möglichst viel Spielpraxis zu geben. Wir werden ihn darauf vorbereiten, idealerweise eine ganze Saison in einer guten Verfassung zu bestreiten“. Als Vertrauensbeweis gab Klopp dem 20-Jährigen die Trikotnummer 10, die Nummer, die für die Spielmacherposition steht. Götze muss nun den Beweis antreten, dass er die Nummer 10 verdient.

Bundesliga: Hängepartie um de Jong, Millionen-Offerte für Schürrle und Elia kommt evtl. doch nicht

Die Kaderplanungen der Bundesliga-Klubs sind längst noch nicht abgeschlossen. Der Transfer von Luuk de Jong nach Gladbach droht zu scheitern. Chelsea bietet einen zweistelligen Millionenbetrag für Nationalspieler Schürrle. Der Wechsel von Elia zu Werder Bremen ist unterdessen noch nicht perfekt.

Der Transfer von Luuk de Jong nach Gladbach wird immer mehr zu Hängepartie. Grund sind die Forderungen seines Vereins Twente Enschede. Das Interesse am Top-Scorer der holländischen Liga besteht schon seit langem, die Borussia hatte ein Angebot über 14 Millionen Euro unterbreitet. Doch diese Summe scheint den Holländern nicht mehr zu reichen, es werden jetzt 20 Millionen für den Stürmer ausgerufen. Dies verärgert nicht nur die Borussia, sondern vor allem de Jong selbst. Der Stürmer möchte sich notfalls freikaufen, damit der Wechsel doch noch zustande kommt. Gladbach ist momentan nicht gewillt, 20 Millionen für de Jong auf den Tisch zu legen. Als Alternative werden der spanische U21-Stürmer j25elu (Real Madrid) und David Hoilett (Blackburn) gehandelt.

Für Nationalspieler Schürrle ist bei Bayer Leverkusen unterdessen ein Millionenangebot des FC Chelsea eingegangen. Die Dienste des Leverkuseners sind den Londonern 25 Millionen Euro wert. Der Werksverein hat das Millionenangebot ausgeschlagen und plant für die nächsten Jahre fest mit Schürrle.

Der bereits als perfekt gemeldete Transfer von Elia nach Bremen droht doch noch zu scheitern. Grund sind finanzielle Schwierigkeiten zwischen Elia und Juventus Turin. Der Flügelflitzer möchte eine Abfindung für seinen vorzeitigen Abschied, Juventus stellt sich bisher quer. Ob noch eine Einigung erzielt wird, ist nicht abzusehen.

 

 

 

Bundesliga Splitter: Elia unterschreibt in Bremen, Hoffenheim an Real-Talent dran

Elia kehrt in die Bundesliga zurück. Der Flügelflitzer möchte bei Werder Bremen endlich den Durchbruch schaffen. Die TSG Hoffenheim ist unterdessen an j25elu dran. Das Stürmer Talent steht im Diensten von Real Madrids zweiter Mannschaft und würde rund 10 Millionen Euro kosten.

Vergangenen Sonntag absolvierte Elia erfolgreich den Medizincheck, die Unterschrift steht allerdings noch aus. Der Vertrag bei Werder Bremen soll bis 2016 laufen. Für die Verpflichtung des holländischen Ex-Nationalspielers müssen die Norddeutschen tief in die Tasche greifen, 5,5 bis 7 Millionen Euro müssen an Juventus Turin überwiesen werden. Ein angedachtes Leihgeschäft kam nicht zustande, da der italienische Spitzenklub Elia um jeden Fall aus dem Kader haben wollte. Für Elia ist Werder Bremen bereits die zweite Station in der Bundesliga. Zwischen 2009 und 2011 trug der Spieler das Trikot des Hamburger Sportvereins, seines Zeichens größter Rivale Werders. Bei den Hanseaten konnte Elia nur selten seine Klasse zeigen und wechselte schließlich zu Juventus Turin, wo er endgültig in der Bedeutungslosigkeit verschwand. In der Liga kam der Flügelflitzer nur auf vier Einsätze, die nie mehr als 45 Minuten dauerten. In Bremen soll Elia den nach Chelsea abgewanderten Marin ersetzen.

Die TSG Hoffenheim ist an Stürmer-Talent j25elu interessiert. Der 22-jährige Spanier steht bei Real Madrid unter Vertrag und ist Top-Scorer der Reserve. In der Liga und im Pokal durfte das Talent bereits jeweils einmal ran, bei beiden Einsätzen erzielte er ein Tor. Real Madrid fordert für den Stürmer 8 bis 10 Millionen Euro und zudem ein Rückkaufrecht für 6,5 Millionen Euro. Neben Hoffenheim sollen auch Gladbach, Arsenal und Westham um das Talent buhlen.

 

 

HSV: Zwischen Hoffnung und Finanznöten. Kommt van der Vaart?

Der Hamburger Sportverein reist ins Trainingslager im österreichischem Zillertal. Mit dabei sind Rückkehrer Beister und die Neuzugänge Adler und Rudnev. Ein Spielmacher wird weiterhin händeringend gesucht. Doch selbst für die Verpflichtung von Abwehrspieler Abraham fehlt das Geld. Helfen könnte ein Milliardär, der eine Rückkehr von van der Vaart finanzieren möchte.

Nach dem die Bundesligasaison auf Platz 15 beendet wurde, dem für den Verein schlechtesten Ergebnis aller Zeiten, herrscht wieder zarter Optimismus bei den Hanseaten. Doch um Plätze in der oberen Tabellenhälfte mitspielen zu können, muss sich im Kader des HSV noch einiges tun. Das Ziel von Sportchef Arnesen ist es, vor Ablauf der Transferperiode noch einen Spielmacher zu verpflichten. Problem dabei ist, dass der HSV durch das erneute Verpassen des internationalen Geschäfts und Verpflichtungen aus vergangenen Transfers kaum liquide Mittel hat. Ein alter Bekannter meldete sich daher wieder zu Wort. Milliardär Klaus Kühne wäre unter gewissen Umständen bereit, dem HSV erneut unter die Arme zu greifen. Allerdings soll es kein Modell wie 2010 geben, als Kühne für 12,5 Millionen Euro Transferrechte an fünf Spielern kaufte. Eine Herzensangelegenheit für Kühne ist die Rückehr von Rafael van der Vaart, der mittlerweile bei Tottenham in London aktiv ist. Für ein Verpflichtung müsste aber ein Millionenpaket geschnürt werden und Klaus Kühne möchte nur noch als Teil einer Investorengruppe aktiv werden.

Finanzielle Mittel könnten auch durch die Abgabe von Spielern frei werden. Vor allem Drobny, der durch die Verpflichtung von Adler ersetzt wurde, kassiert mit 1,5 Millionen Euro ein hohes Gehalt. Neben Drobny würde der HSV auch Spieler wie Guerrero, Berg und Tesche ziehen lassen. Angebote gab es bisher allerdings nicht.

 

 

 

 

Bayern München: Breno muss hinter Gitter

Der Brasilianer Breno, bis Ende dieser Saison bei den Bayern unter Vertrag, wurde zu einer Haftstrafe von 3 Jahren und 9 Monaten verurteilt. Breno wurde schuldig befunden, sein Haus in München angezündet zu haben. Seine sportliche Karriere dürfte somit ein abruptes Ende finden.

Das Verfahren wegen Brandstiftung hat für den brasilianischen Verteidiger Breno ein böses Ende genommen. Der Fußballprofi, der bis zum Ende dieser Saison bei den Bayern unter Vertrag stand, wurde zu einer Haftstrafe von 3 Jahren und 9 Monaten verurteilt. Breno wurde schuldig befunden, am 20. September 2011 vorsätzlich seine Villa, die vom FC Bayern zur Verfügung gestellt wurde, angezündet zu haben.Richterin Rosi Datzmann begründete das harte Urteil so: „Der Angeklagte hat mit dieser Tat eine schwere Schuld auf sich geladen.“ Der besondere Status des Angeklagten konnte nicht berücksichtigt werden, da gewöhnlich Delinquenten ansonsten benachteiligt würden. Die Haftstrafe muss Breno ab sofort antreten, nach zweieinhalb Jahren soll er in sein Heimatland Brasilien abgeschoben werden.

Die Verantwortlichen des FC Bayern und Lazio Rom reagierten geschockt auf das Urteil. Lazios Sportdirektor sagte gegenüber „SPORT1“, dass es ihn für den Jungen sehr leid tut und dass das sportliche jetzt absolut zweitrangig wäre. Breno hatte einen Vorvertrag beim italienischen Hauptstadtklub unterschrieben. Im Falle eines Freispruchs wäre Breno bei den Römern gelandet. Der bisherige Arbeitgeber Bayern München ließ in einer Pressemitteilung folgendes mitteilen: „Unsere Hoffnung war, dass Breno seine Karriere als Fußballer und damit sein Leben zusammen mit seiner Familie hätte fortsetzen können“. In der Tat dürfte die Karriere Brenos auf Grund der mehrjährigen Haftstrafe beendet sein.

 

FC Bayern München: Neuer Sportdirektor will „Sammerzeit“ einleiten

Matthias Sommer ist neuer Sportdirektor beim FC Bayern München. Die Absetzung von Nerlinger kam für die deutsche Sportpresse unerwartet. Jetzt wurde Sammer offiziell vorgestellt, die Marschroute seines Schaffens gab der Ex-Dortmunder gleich vor. Die Bayern Profis nimmt Sammer in die Pflicht.

Uli Hoeneß beschreibt den Aufgabenbereich des neuen Mannes beim FC Bayern so: „Matthias Sammer ist das Herzstück des FC Bayern, verantwortlich für die Profis, das Trainer-Team, den Nachwuchs und das Scouting.“ Hinzu kommt, dass Matthias Sammer einen Platz im Aufsichtsrat bekommt. Hoeneß bringt dem neuen Sportdirektor sehr viel Vertrauen entgegen, Vorgänger Nerlinger hatte keinen Aufsichtsratsplatz und hatte zudem ein beschränkteres Aufgabenfeld.
Mit Sammer will der FC Bayern laut Hoeneß neue Wege gehen.

Sammer, der in den letzten Jahren für den Nachwuchsbereich beim DFB verantwortlich war, soll mehr Kompetenz in die Sportdirektorfunktion bringen. Ziel ist es, nach der Spielzeit mit drei Vizetiteln wieder anzugreifen. Ausreden der Profis nach der enttäuschenden Spielzeit, will Sammer nicht dulden. „Wir brauchen Aufbruchstimmung. Wir müssen die Richtung vorgeben. Selbstmitleid ist die schlimmste Situation“, so der neue Sportdirektor. Die Spieler sollten nicht vergangenen Chancen nachtrauern, sondern endlich wieder Titel holen. Sammer unterschrieb am vergangenen Samstag einen Vertrag über fünf Jahre beim Rekordmeister.

Spekuliert werden darf darüber, ob Sammer für die kommende Saison noch einen Transfer tätigt. Vorgänger Nerlinger hatte die Planung mit der Verpflichtung von Tom Starke, Lukas Raeder, Claudio Pizarro, Dante, Emre Can, Xherdan Shqiri, Manduzkic und Mitchell Weiser so gut wie abgeschlossen.