Champions League Auslosung: Der BVB zieht den schwarzen Peter gegen Real Madrid, ManCity und Ajax Amsterdam.

Die Würfel sind gefallen, seit Donnerstagabend in Monte Carlo hat sich Borussia Dortmunds denkbar schwierigstes Hammerlos bestätigt: es erwartet sie in Gruppe D Fußballgrößen wie Real Madrid, Manchester City und der Ajax Amsterdam.

Seit der gestrigen Champions League Auslosung in Monte Carlo sind die Würfel nun endgültig für das deutsche Trio gefallen. Während auf die Bayern und Schalke 04 vermeintlich zu lösende Gruppenspiele warten, haben die Westfahlen in der Gruppe D den schwer zu meisternden schwarzen Peter gezogen. Somit bestätigen sich die tagelangen Spekulationen um die Vorrundenzusammenstellung der einzelnen Clubs, die sich für die berühmte Königklasse qualifiziert haben.

So trifft Schalke 04 in Gruppe B auf den FC Arsenal, dem griechischen Meister Olympiakos Piräus und den französischen Titelträger SC Montpellier. Ganz anders steht es um den FC Bayern, der sich in einer zu erwartenden aufatmenden Stimmung befindet. Denn es war ausgeschlossen, dass sie in der Vorrunde auf Fußballgrößen wie Spaniens Champion Real Madrid, FC Arsenal oder dem FC Chelsea treffen würden. In der Gruppe F wird der Finalist der vergangenen Saison so gegen annehmbare Größen wie dem FC Valencia, dem französischen Vertreter OSC Lille und BATE Borissow spielen. Bereits letztes Jahr haben die Bayern mit ihrem Können überzeugt, jedoch mussten sie im Finale durch Elfmeterschießen dem FC Chelsea den Vortritt lassen und verfehlten somit nur knapp den glorreichen Fußball-Olymp.

Es bleibt mit Freude und Neugierde abzuwarten, wie der deutsche Fußball-Meister die bevorstehenden Gruppenspieltage vom 18. September bis 5. Dezember meistern wird. Das große Finale der Königsklasse findet am 25. Mai 2013 im Wembley-Stadion in London statt, ein Ereignis, welches schon jetzt voller Fußballfreude entgegengefiebert wird.

Javier Martínez: Der Wechsel ist vollzogen und die Spekulationen für beendet erklärt – Martínez nun offiziell Münchner!

Nach den letzten Wochen des Hin und Her Gezerres des spanischen Nationalspielers hat es der FC Bayern nun endlich geschafft, den Deal mit dem 23-Jährigen in trockene Tücher zu legen und damit den wohl teuersten Bundesligatransfer zu vollziehen.

Dies überraschte jeden Beteiligten, der die Transferfrist am Freitag vor Augen hatte. Doch am Mittwoch überschlugen sich die Ereignisse, als Martínez in München landete und kurz nach Mitternacht in der Praxis von Bayern-Arzt Hans-Wilhelm Müller-Wohlfahrt eintraf, berichtete der TV-Sender Sky Sport News. Seine erste Nacht war lang. Um 3:42 Uhr verließ der defensive Mittelspieler die Praxis mit einem raunenden „Todo bien!“ auf Spanisch.

Dass der Transfer nun endlich vollzogen worden ist nach all den Spekulationen und dem Querstellen des ehemaligen Vereins von Martínez, dem spanischen Erstlegisten Atheltic Bilbao, lässt alle Beteiligten mehr als aufatmen. Somit hat der FC Bayern nicht nur den gestrigen 60. Geburtstag des Finanz-Vorstands Karl Hopfner zu feiern, sondern auch den wohl teuersten Bundesligatransfer, der jemals über die Bühne gegangen ist. Mit einer Ablösesumme von 40 Millionen Euro soll Martínez bereits am Sonntag gegen den Vfl Stuttgart zum Einsatz kommen und sein vielversprechendes Können unter Beweis stellen. Laut dem Bayern-Plan wird er mit Bastian Schweinsteiger auf die Doppel-Sechs eingeplant. Insgesamt soll der 23-Jährige aus dem defensiven Mittelfeld neue Impulse geben und das Spiel in entscheidenden Momenten lenken.

Die spekulative und brodelnde Gerüchteküche, die einen Pleitetranstransfer um Martínez prophezeite, entpuppte sich letzten Endes doch als ein grandioser Glückstreffer. Schaut man zur heutigen Champions League Auslosung in Monaco so scheint einem, dass die Bayern schon jetzt die heimlichen Gewinner sind.

Champions League Auslosung: Schon jetzt gibt es Gewinner und Verlierer

Fiebernd wird die Champions-League Auslosung am Donnerstag in Monte Carlo erwartet, wo der FC Bayern sich zurücklehnen kann und Borussia Dortmund schon jetzt schwere Gegner zu fürchten hat.

Aktuell sind alle Augen fiebernd auf Monte Carlo gerichtet, wo ab Donnerstag die Champions League Auslosung stattfinden wird. Schon jetzt gibt es Gewinner und Verlierer. Während sich der Rekordmeister FC Bayern als bestes deutsches Team als Vierter im Uefa-Ranking befindet und sich im Topf der besten acht Mannschaften platziert hat, droht Borussia Dortmund dagegen die missliche Lage in Topf 4 zu landen und somit ein Hammerlos zu ziehen. Die Münchner Elite dagegen kann durch ihre günstige Platzierung in der am 18. September startenden Gruppenphase nicht auf erstklassige und schwer zu meisternde Clubs wie FC Chelsea, FC Barcelona, Manchester United, Real Madrid, den FC Arsenal, FC Porto und AC Mailand treffen. Ein Los, das sich dieses Mal hoffentlich erfolgreich bezahlt macht. Fix im Topf zwei und auf Platz 13 der Uefa Tabelle erwartet uns der FC Schalke, denen ein Duell mit dem derzeitigen Münchner Erstlegisten nicht bevorstehen wird, da Fußballspiele zwischen deutschen Clubs ausgeschlossen sind. Dafür können sie sich aber jetzt schon auf andere topgesetzte Teams freuen.

Während die einen eine spielerisch abwechslungsreiche Champions-League erwarten, in der die Clubs und neue Talente ihr Können beweisen dürfen, müssen sich die anderen nichtsdestotrotz von ihren alten Talenten verabschieden. Der frühere Bundesligatrainer Ivica Horvat verstarb nach kroatischen Medien am Montag im Alter von 86 Jahren in seiner kroatischen Heimat. In Erinnerung wird er als erfolgreicher ehemaliger jugoslawischer Nationalspieler bleiben, der mit Eintracht Frankfurt 1959 deutscher Meister wurde und seine Mannschaft von 1961 bis 1965 trainierte. Dem Defensivspieler hätte eine aktive, längere Fußballkarriere bevorgestanden, wenn er nicht durch eine schwerwiegende Verletzung seine Karriere vorzeitig beenden musste.

Ähnlich geht es nun auch dem Schweizer Fußballprofi und früheren Bundesliga-Akteur Ludovic Magnin. Der 33-Jährige musste ebenfalls aufgrund von anhaltenden Verletzungsproblemen seine sportliche Karriere vorzeitig beenden. Rund 149 Spieleinsätze zählt Magnin, der für Werder Bremen und den VfB Stuttgart in der deutschen Eliteklasse spielte und insgesamt zweimal deutscher Meister wurde. Doch wie auch schon Ivica Horvat wird auch er seine Liebe zum Fußball nicht aufgeben, sondern künftig als Assistenztrainer für den Nachwuchs des FC Zürich tätig sein, wo er zuletzt noch unter Vertrag gestanden hatte.

Bayern München: Glück im Spiel – Pech im Transfer?

Nach einem unfallfreien Saisonstart ging der FC Bayern am Samstag wieder einmal als standesgemäßer 3:0 Sieger gegen den Neuaufsteiger Greuther Fürth vom Platz.

Viel schwieriger gestaltet sich jedoch der derzeitige Transfer mit dem 23 – Jährigen Javier Martínez von Athletic Bilbao. Die Münchner sind bereit rund 40 Millionen Euro Ablöse für den heiß umworbenen Nationalspieler Spaniens auszugeben. Soweit scheint dem Transfer von beiden Seiten nichts im Weg zu stehen, wäre da nicht Athletic Bilbao. Der spanische Erstlegist will seinen wertvollen Schützling nicht so einfach gehen lassen. Wie es scheint soll laut Martínez frühestens am Dienstag eine Entscheidung das Hin und Her beenden. Es bleibt also abzuwarten.

Trotz dieser angehenden Transferpleite setzt sich der Münchner Rekordmeister dafür aktuell an die Tabellenspitze der deutschen Bundesliga, noch vor dem deutschen Meister Borussia Dortmund. Ihm folgt Neuaufsteiger Fortuna Düsseldorf, die beim Bundesliga-Auftakt einen 2:0 Auswärtssieg gegen den FC Augsburg erzielten. Wesentlich mehr anzustrengen hatte sich hingegen Borussia Dortmund, die bereits Freitag gegen den SV Werder Bremen einen umkämpften Heimsieg von 2:1 holten.

Den größten Misserfolg erzielte jedoch der Hamburger SV. Vor über 50.000 Zuschauern in der Imtech Arena konnten sie sich trotz einiger guter Torchancen nicht gegen den 1. FC Nürnberg durchsetzen und verloren mit einem 1:0. Wo der FC Bayern seine Probleme hat, beweist der HSV jedoch ein gutes Händchen, denn der Wechsel des tschechischen Nationalspielers Petr Jiracek vom Vfl Wolfsburg zum Nordclub ist nahezu perfekt. Der obligatorische Gesundheitscheck in der Hansestadt wurde bereits vom 26 – Jährigen absolviert und die Ablöse von vier Millionen Euro Ablöse festgelegt. Bleibt zu hoffen, dass Jiracek dem HSV die verloren gegangene Gewinnsträhne zurückbringt.

Hannover – Schalke: die Knappen verspielen möglichen Auftaktsieg

In der Halbzeit noch zurückgelegen, sahen die Schalker noch wenige Minuten vor Schluß wie der sichere Sieger aus. Doch die Hannoveraner konnten noch ausgleichen und es blieb bei 2:2.

Dank des Ausgleichs von Hannovers Neuzugang Adrian Nikci in der 80. Minuteam blieben die Schalker die die Partie über lange Phasen dominierten, zum dritten Mal in Folge ohne Auftaktsieg. Hannover 96 hingegen sind nun seit 19 Spielen zu Hause ungeschlagen.

Felipe (43.) konnte vor 49.000 Zuschauern die Niedersachsen in Führung bringen. DochKlaas-Jan Huntelaar (52.) und Lewis Holtby (64.) schienen die Partie komplett gedreht zu haben. Doch mit einem Traumstart für den FC Schalke 04 in die 50. Bundesliga-Saison wurde es durch den späten Ausgleich Adrian Nikcis nichts.

Trainer Mirko Slomka konnte sich als glücklicher Sieger fühlen: „Mir hat gefallen, dass die Mannschaft zurückgekommen ist. Wir sind gut bedient, weil die Schalker sehr dominant aufgetreten sind.“ Auch Hannovers Retter Nikci war sichtlich positiv gestimmt: „Ich bin sehr glücklich, dass ich der Mannschaft geholfen habe.“

Bei den Knappen war, durch den späten Ausgleich, Niedergeschlagenheit zu sehen: „Ich bin schon enttäuscht. Wir haben viele Chancen herausgearbeitet und das Spiel dominiert – schade eigentlich. Wir haben zwei dumme Gegentore kassiert, aber trotzdem als Team gut gespielt“, meinte Holtby. Trainer Huub Stevens fasste es zusammen: „Wir haben uns nicht belohnt.“

Aber im Schalker  Team gab es trotzdem einen Gewinner. Über die letzten Tage hat es sich angedeutet, dass Timo Hildebrand die neue Nummer eins bei den Schalkern sein könnte. Die Aufstellung im ersten Spiel war die Bestätigung. An den Gegentoren trägt er keine Schuld.

Bayern und Dortmund starten mit Siegen in die neue Saison

Der Kampf um die Schale hat begonnen und die Meisterschaftskandidaten von letzter Saison sind mit Siegen in die neue Spielzeit gestartet. Bayern hat mit einem Auswärtssieg bei Fürth überzeugt, Dortmund hat bereits am Freitag Bremen zu Hause geschlagen.

Auch ohne den heiß erwarteten Wunschkandidaten der Bayern, Javier Martinez – der noch immer in Bilbao ist – konnte der FCB das erste Spiel durch Treffer von Thomas Müller (41.), Mario Mandzukic (59.) und ein Eigentor von Thomas Kleine (79.) erfolgreich zu Ende bringen.
„Sehr souverän, sehr clever, sehr klug“, habe er seine Mannschaft gesehen, sagte der Heynckes nach der Partie, die durch Treffer von Thomas Müller (41.), Mario Mandzukic (59.) und das Eigentor von Thomas Kleine (79.) entschieden wurde.

Thomas Müllers besorgte das 1:0 durch einen Abstauber nach einer Ecke. Die zweite Halbzeit hingegen war die Zeit des Arien Robben. Der Niederländer bereitete das zweite Tor über die rechte Seite vor und beim dritten Treffer fälschte Fürths Innenverteidiger Kleine Robbens Flanke ins Tor ab.

Robben sprach nach dem Spiel im Sinne von Mathias Sammer, der unbedingt von der „Mia san mia“ Mentalität wegkommen möchte. „Das Wichtigste für uns ist, dass wir stabil bleiben, dass wir uns weiter verbessern und gleich am Anfang eine Serie hinlegen. Wir haben jetzt zwei Heimspiele und hoffentlich zwei weitere Siege.“

In einer abwechslungsreichen und interessanten Partie hat der Vorjahres-Meister Dortmund die 50. Bundesligasaison gegen ein starkes Team aus Bremen mit viel Kampf gewonnen. Der BVB hat die erste Möglichkeit gleich zur Führung genutzt. Und trotzdem die Bremer durchaus Chancen hatten, wollte ihnen in der zweiten Halbzeit der Ausgleichtreffer lange nicht gelingen. Als er in den Schlussminuten dann doch kam, erhöhte Götze 6 Minuten später wieder auf 2:1.

Bayern München: Platzt der Martinez-Deal?

In Bayern wurde bereits geschwärmt, in den deutschen Medien gefeiert, es wurde spekuliert, ob er tatsächlich die Summe wert war, wer nun im Bayern-Team Platz machen müsse und wie das Zusammenspiel mit den Mannschaftskollegen aussehen würde. Doch eines war immer noch nicht da: ein Vertrag mit Unterschrift.  Stand heute laut dem Präsidenten von Bayern München Uli Hoeneß: „Es sieht im Moment nicht so gut aus, dass der Transfer klappt.“

An Martinez selbst lag es nicht, war er ja bereit, die Transfersumme von 40 Millionen beim spanischen Ligaverband zu hinterlegen und außerdem auf einen großen Teil seines eigenen Gehalts zu verzichten. „Der Spieler war bereit für die fünf Jahre, die er hier unterschreiben würde, auf relativ viel Geld zu verzichten, so dass die Ablösesumme sich in toto mindestens um acht bis zehn Millionen reduzieren würde“, sagte Hoeneß, der dem Transfer momentan keine hohen Chancen mehr einräumen zu scheint.

Karl-Heinz Rummenigge, Bayern Münchens Vorstandsvorsitzender hat hingegen noch etwas Hoffnung: „Das ist ein komplexes Thema, in Bilbao gehen die Uhren etwas anders“, sagte er in einem Interview zum Münchener Merkur, „ich hoffe, dass es am Ende des Tages gelingt, den gordischen Knoten durchzuschlagen. Wir werden bis zum letzten Tag kämpfen. Ich bin da weder Pessimist noch Optimist, ich bin Realist. Und ich bin nicht bereit, neun Tage vor Ende der Transferperiode, irgendeine Prognose abzugeben.“

Alles in allem wird in Bayern vom „größten Deal aller Zeiten“ zurückgerudert und ob er zustande kommt steht nach den neuesten Entwicklungen noch in den Sternen. Die Entscheidung wird entgegen aller Erwartungen von den Verantwortlichen in Bilbao und nicht in München getroffen werden.

Gladbach: 1:3 gegen Kiew – so gut wie raus

Im Playoff-Hinspiel zur Teilnahme an der Champions League waren die „Fohlen“ dem ukrainischen Vizemeisters Dynamo Kiew nicht gewachsen und haben nun mit 1:3 (1:2) im Rückspiel am kommenden Mittwoch ganz schlechte Karten für das Weiterkommen.

Talent Alexander Ring hat die Gladbach-Elf in der 13. Minute in Führung gebracht. Doch die Freude hielt nicht lange – Dynamo Kiews Taras Michalik hat bereits eine Viertelstunde später durch einen abgefälschtem Distanzschuss von Filip Daems ausgeglichen. Weitere 8 Minuten später kam der nächste Schlag: Andrej Jarmolenko traf zur Führung der Elf aus der Ukraine (36.). Zur Unerfahrenheit kam dann auch noch Pech dazu: de Jong (81.) hat kurz vor Spielende noch ein Eigentor geschossen.

Trainer Lucien Favre ärgerte sehr über das Spiel seiner Mannschaft: „Ein Spiel dauert 90 Minuten. Es ist einfach, 20 Minuten gut zu spielen.“ Vor 45.075 Zuschauern haben Gladbacher sehr selbstbewust und laufstark begannen. „Wir haben voller Euphorie angefangen. Wir haben es gut gemacht, bis auf einige Kleinigkeiten.“ meinte Sportdirektor Max Eberl in der Halbzeitpause. Diese Kleinigkeiten waren eben Abwehrfehler und die Tore, die gefehlt haben. Bereits in der 7. Minute scheiterte Xhaka mit einem Distanzschuss an Kiew-Keeper Maxim Kowal (7.), fünf Minuten später schoss Igor de Camargo über das Tor der Gäste.

Auch in der 2. Halbzeit wirkte die Dynamo-Defensive unsicher und nicht unbezwingbar. Gladbach hat alles in allem einfach das Glück gefehlt und Unsicherheiten wurden hart bestraft.

Schürrle: Nach Inter-Anfrage verbessert Chelsea das Angebot

Im Werben um Bayer Leverkusens André Schürrle lassen ausländische Klubs nicht locker. Hatte letzte Woche sich noch Inter Mailand um dem deutschen Nationalspieler bemüht, legen die Blues jetzt mit einem aufgestockten Angebot nach.

Schürrle selbst war speziell bei der Anfrage von Chelsea nicht abgeneigt: „Chelsea wäre für mich sehr interessant gewesen. So eine Chance bekommt man wahrscheinlich nicht so oft im Leben. Ich denke, man fände in der Bundesliga kaum einen Spieler, der sagen würde: Das interessiert mich überhaupt nicht.“

Rudi Völler, der Sportdirektor der Werkself meinte noch vor Tagen,  dass sich André Schürrle und Lars Bender, für den es auch eine Anfrage von Bayern München gab, nicht verkäuflich sind. „Beide bleiben hier.“ Den Spielern versicherte er: „Das war nicht eure letzte Anfrage, diese Angebote machen euch nur noch besser.“

Nachdem für Schürrle das erste Angebot von Chelsea abgelehnt wurde, hat man sich auch mit einer Anfrage aus Mailand nicht ernsthaft befasst. Und auch einer neuen Anfrage mit verbesserter Ablösesumme wird Bayer wohl widerstehen können. Man steht finanziell recht solide da und braucht den Spieler im Mittelfeld. „Es gibt für ihn keinen Preis und vor allem gibts keine Alternative zu ihm“, stellt Geschäftsführer Wolfgang Holzhäuser klar.

Schürrle hat noch einen Vertrag bis 2016. Das heißt, dass er noch ein, zwei Jahre in Leverkusen spielen könnte um dann eine gute Ablösesumme zu erzielen. Daher sehen die Bayer Verantwortlichen offensichtlich keinen Grund, den Spieler vorher abzugeben. Es sei denn, es kommt jemand mit einem geradezu verrückten Angebot.

Showdown-Saison 12/13: Bayern oder Dortmund – wer macht es?

Der potentielle Rekord-Neuzugang Javi Martinez ist noch nicht eingetroffen, doch auch ohne ihn ist der FC Bayern heiß auf die neue Saison. Mit der Erstrunden-Begegnung im DFB-Pokal bei Zweitliga-Aufsteiger Jahn Regensburg geht für die Münchner die neue Saison los. Die Dortmunder hingegen haben diese Hürde bereits mit Bravour gemeistert. 

„Ein Sieg würde uns einen Schub für die Meisterschaft geben. Das wird uns auch gelingen. Ich spüre bei den Spielern, dass das, was vorbei ist, zurückliegt und abgehakt ist. Wir haben wieder Kraft und Motivation geschöpft, um neue Ziele anzugehen“, sagte Jupp Heynckes.

Wie jede Saison fokussieren sich die Bayern nach wie vor auf die Meisterschaft. Aber laut Bastian Schweinsteiger ist auch der Pokal „ist auch ein Titel, den wir gewinnen wollen.“ Der Mittelfeldspieler soll in Regensburg dabei sein, ob er jedoch auflaufen wird ist noch nicht sicher. Alle hoffen für danach auf den jungen Spanier Martinez, dessen Wechsel jedoch immer noch nicht verkündet ist.

Der Kader des letztjährigen Double-Gewinners ist hingegen so gut wie komplett, das BVB-Team auf Höchstform. „Wir waren bei den 100 Prozent, die heute nötig waren“, meinte der Coach Klopp. „Ich glaube, dass wir körperlich in einer richtig guten Verfassung sind. Das wird in den nächsten Wochen sicher noch besser. Als Mannschaft sind wir auf einem guten Weg.“

Der Neuzugang Marco Reus scheint die Lücke, die Shinji Kagawa im offensiven Mittelfeld hinterlassen hat, ganz gut zu füllen. „Ich war sehr zufrieden mit ihm. Marco ist ein guter Fußballer und passt sehr, sehr gut in die Mannschaft“, freute sich Klopp. Für den Haupt-Rivalen, den FC Bayern, sind das keine guten Nachrichten.