Bayern gelingt Revanche gegen den BVB

Die Machtverhältnisse für diese Saison sind geklärt, Bayern München hat Borussia Dortmund aus dem DFB-Pokal geworfen. Ein Treffer von Robben reichte den Münchenern, um die Partie zu entscheiden.

Borussia Dortmund hat den Bayern in den letzten beiden Spielzeiten schmerzhafte Niederlagen zugefügt. Diese Saison haben die Münchener den Spieß umgedreht. Im DFB-Pokal Viertelfinale besiegte der Rekordmeister vor heimischem Publikum die Borussen 1:0. Arjen Robben, für den gesperrten Ribery in die Startelf rotiert, erzielte in der 43. Minute mit einem Schlenzer den Treffer des Abends.

Beide Teams zeigten von Beginn an gefälligen Tempofußball. Der BVB versuchte durch frühes Pressing die Bayern aus dem Konzept zu bringen, ein Plan der nur in den ersten Minuten aufging. Bald schon erarbeitete sich der Tabellenführer der Bundesliga ein Chancenplus. Robben prüfte Weidenfeller in der 8. Minute, Kroos verstolperte in der 14. Minute eine gute Möglichkeit. Es gab noch einige weitere Chancen, ehe Robben die Partie entschied.

Bester Mann auf Seiten der Bayern war Bastian Schweinsteiger. „Unsere Einstellung war heute gut. Ich hatte von der ersten Minute an das Gefühl, dass wir gewinnen. Die Spiele gegen Dortmund sind immer knapp, weil der BVB eine gute Qualität hat. Aber wenn wir das abrufen, was wir können, dann sind wir die bessere Mannschaft. Das hat man heute gesehen“, sagte der Nationalspieler nach der Partie. BVB-Geschäftsführer hob die Stärke der Bayern hervor: „Bayern war spezielle in der ersten Halbzeit etwas aggressiver. Bayern ist in dieser Saison sehr, sehr stark. Das müssen wir anerkennen.

Real Madrid fertigt Barcelona ab & Elfmeter-Krimi im DFB-Pokal

Real hat seinen ewigen Rivalen FC Barcelona im Pokal deutlich abgefertigt. Christiano Ronaldo zeigte sich im Camp Nou in Weltklasseform. Im DFB-Pokal zog Mainz nach einem Last-Minute Elfmeter gegen den SC Freiburg den Kürzeren. Wolfsburg ließ Drittligisten Offenbach keine Chance.

Neben der Champions League (0:2 gegen AC Milan im Hinspiel) muss der FC Barcelona jetzt auch den spanischen Pokal abschreiben. Real Madrid fügten den Katalanen eine schmerzhafte 1:3 Niederlage vor eigenem Publikum zu, im Hinspiel hatten sich die Teams 1:1 Unentschieden getrennt. Die Partie konnte spielerisch nicht halten, was sie versprach, dafür war die Begegnung zwischen den beiden Topteams umso hitziger. Barcelona kontrollierte das Spiel, konnte mit 62% Ballbesitz nichts Zählbares zustande bringen. Deutlich effektiver zeigte sich Real. In der 13. Minute legte Barca-Verteidiger Pique Christino Ronaldo im Strafraum. Der gefoulte trat selbst an und traf. Auch das 2:0  (57.) besorgte der Superstar höchstpersönlich. Raphael Varane sorgte in der 68. Minute für die Entscheidung. Das 1:3 durch Jordi Alba (89.) kam zu spät.

Im DFB-Pokal gab es am Dienstag-Abend eine dramatische Begegnung zwischen Mainz und Freiburg. Die Begegnung hatte alles zu bieten, was ein Pokalspiel braucht: Einen Platzverweis, Foulelfmeter, Verlängerung und vor allem viel Einsatz. Mainz ging schon in den ersten 5 Minuten in Führung, Shawn Parker (2. Minute) und Niki Zimling (4.) sorgten für einen Doppelschlag. Freiburg kam erst in der 86. Minute durch Santi zurück, ehe Caligiuri in der 93. und durch einen Foulelfmeter in der 108. Minute der Verlängerung die Partie drehte.

Deutlicher verteilt waren die Rollen beim Spiel Wolfsburg gegen Offenbach. Die Wölfe fertigten den Drittligisten 2:1 ab.

 

Lewandowski: Hat sich der BVB verspekuliert?

Neue Informationen deuten darauf hin, dass Stürmer-Star Robert Lewandowski in der kommenden nicht mehr für die Borussia spielt. Die Entscheidung gegen den BVB hat der Pole angeblich schon getroffen, nur die offizielle Verkündung steht noch aus.

In dem Poker um BVB-Stürmer Lewandowski gibt es laut Sport1 neue Informationen. Cezary Kucharski, Berater im Diensten des Nationalspielers, deutete im polnischen Fernsehen den Abschied Lewandowskis an: „Wer Roberts Karriere verfolgt hat, wird wissen, dass er in keinem Verein länger als zwei Jahre gespielt hat. In Dortmund spielt er bereits in seiner dritten Saison. Wer zwischen den Zeilen lesen kann, wird wissen, was das bedeutet.

Lewandowski wird mit den Bayern in Verbindung gebracht. Angeblich ist der polnische Spieler schon mit den Münchenern einig. Von offizieller Seite gab es bisher weder klare Dementi noch eine Bestätigung. Zuletzt meldete sich Ehren-Präsident Beckenbauer zu Wort und meinte, dass die Bayern Lewandowski nicht bräuchten. In der Tat verfügt der Rekordmeister über eine hervorragende Sturmabteilung. Mario Gomez und der vom Spielstil Lewandowski ähnelnde Mandzukic bringen beide Topleistungen. Stürmer Nummer drei, Claudio Pizarro, verfügt nur noch über einen Vertrag bis 2013. Mit dem Interesse an Lewandowski sind die Bayern nicht allein, der Pole wird auch mit zahlreichen Vereinen der Premier League in Verbindung gebracht.

Kann Dortmund den Abgang Lewandowskis kompensieren? Eine Möglichkeit wäre die „spanische Variante“, ohne echte Sturmspitze, dafür mit einem torgefährlichen Mittelfeld. Dieses System findet momentan in der Bundesliga seinen Einsatz, da Lewandowski gesperrt fehlt. Variante zwei stellt der Transfermarkt dar, heißester Kandidat ist Hannovers Diouf.

Vor Pokalkracher: Bayern in Bestform, Dortmund angeknockt

Das „Spiel der Wahrheit“ steht kurz bevor, die Bayern treffen im DFB-Pokal auf Erzrivale Borussia Dortmund. Die Generalprobe in der Bundesliga verlief für die Teams höchst unterschiedlich.

Die Bayern haben einen Lauf, in allen drei Wettbewerben läuft es momentan rund. In der Bundesliga konnten die Münchener zuletzt einen 6:1 Kantersieg gegen Werder Bremen verbuchen. Coach Jupp Heynckes krempelte seine Startelf nahezu komplett um, ein Bruch im Spiel der Bayern war dennoch nicht zu erkennen. Der zuletzt mit seinem Reservistendasein sehr unzufriedene Arjen Robben nutzte seine Chance eindrucksvoll. Der Niederländer strotzte nur so vor Spielfreude, ein Tor und zwei Torvorlagen standen am Ende auf seinem Konto. Auch Mario Gomez war durch die bemitleidenswerte Werder-Defensive kaum zu stoppen. Der Nationalstürmer, zuletzt hinter Mandzukic nur zweite Wahl, erzielte zwei Treffer selbst und bereitete ein Tor vor. „Die Spieler, die vorher nicht gespielt haben, haben mein Vertrauen gerechtfertigt“, zeigte sich Jupp Heynckes nach dem Spiel zufrieden. Der Bayern-Coach feierte mit dem Sieg gegen Bremen ein erfolgreiches Jubiläum, Heynckes kann nun auf 1000 Ligaspiele zurückblicken.

Etwas weniger Enthusiasmus herrscht momentan bei Borussia Dortmund. Der amtierende Meister liegt in der Bundesliga-Tabelle weit abgeschlagen auf den zweiten Platz. Auswärts gegen Gladbach gab es zuletzt ein 1:1 Unentschieden. Die Defensive der Schwarz-Gelben zeigte sich erneut alles andere als souverän.  Gegen Gladbach nicht mitwirken durfte Stürmer Lewandowski, der Pole sitzt noch eine Sperre aus dem Spiel gegen Hamburg ab. Im Pokal darf der BVB-Stürmer aber wieder ran.

 

Aus 4 mach 1: Deutsche Teams enttäuschen in Europa League

Gladbach, Leverkusen und Hannover 96 haben es in der Europa League nicht geschafft, in das Achtelfinale der Europa League einzuziehen. Nach den enttäuschenden Hinspielen hagelte es auch in den Rückspielen Niederlagen. Einzig und allein der Vfb Stuttgart zieht in die nächste Runde ein.

Benfica Lissabon erwies sich für Bayer Leverkusen als eine Hausnummer zu groß. Der Werksclub hatte bereits das Hinspiel im heimischen Stadion 0:1 verloren, auch in Portugal setzte es eine 1:2 Niederlage. Bayer trat von Beginn an couragiert auf, ging aber zu fahrig mit seinen Chancen um. Das 1:1 durch Schürrle in der 75. Minute kam zu spät.

Hannover 96 lieferte den neureichen Russen-Klub Anschi Machatschakala im heimischen Stadion ein heißes Duell. Am Ende stand ein 1:1, zu wenig nach der 1:3 Niederlage im Hinspiel. Huzti erzeilte in der 70. Minute den Führungstreffer. Acht Minuten Nachspielzeit wurden vom Schiedsrichter gegeben, doch nur die Russen konnten diese für sich nutzen. In der 98. Minute zerstörte Traoré endgültig die Achtelfinalträume der Niedersachsen.

Borussia Mönchengladbach kassierte in Rom eine 0:2 Niederlage, und das obwohl Lazio-Topstürmer Klose verletzt fehlte. Im packenden Hinspiel gab es ein 3:3 Unentschieden zwischen den Teams. Nur der Vfb Stuttgart konnte das Rückspiel für sich nutzen. Nach dem 1:1 im Hinspiel feierten die Schwaben einen 2:0 Sieg in Genk.

Im Gegensatz zur Champions League, in der alle drei deutschen Vertreter ausgezeichnete Chancen auf das Achtelfinale haben, enttäuschten die deutschen Vertreter in der Europa League.

CL: Barcelona fast draußen, Schalke überrascht mit Topleistung

Der FC Barcelona hat in der Champions League gegen AC Milan einen gebrauchten Tag erwischt. Die Katalanen haben nach der 0:2 Auswärtsniederlage nur noch geringe Chancen auf das Achtelfinale. Im zweiten Spiel des Abends erkämpfte sich Schalke 04 mit einer starken Leistung ein 1:1 Unentschieden bei Galatasaray Istanbul.

„Schalke 04 ist eine Wettbewerbsmannschaft. Wenn es um die Wurst geht, sind wir da“, ließ Keeper Timo Hildebrandt nach der Champions League Partie gegen Galatasary Istanbul verlauten. In der Tat waren die Königsblauen im Vergleich zu den letzten Spielen in der Bundesliga kaum wiederzuerkennen. Im Hexenkessel von Istanbul zeigten sich die „Knappen“ unbeeindruckt. Dies änderte sich nur bedingt, als Champions-League Torgarant Buruk Yilmaz in der 12. Minute den Hauptstadtklub in Führung brachte. Ausgangspunkt für den Gegentreffer war ein vermasselter Pass von Roman Neustädter im Spielaufbau. Die Partie entwickelte sich zu einem offenen Schlagabtausch, Schalke hatte durch Huntelaar in der 15. Minute seine beste Gelegenheit. Ex-Schalker Hamit Altintop köpfte den Ball in der 18. Minute an die Latte. Noch vor dem Halbzeitpfiff erzielte Jermaine Jones den verdienten Ausgleich für die Königsblauen (45.). Farfan hatte das immens wichtige Auswärtstor mustergültig vorbereitet.  In der zweiten Halbzeit schafften beide Teams nicht, ihre Chancen zu nutzen und das 1:1 blieb bestehen.

Einem Spitzenspiel nur bedingt würdig zeigte sich die Begegnung zwischen dem AC Milan und dem FC Barcelona. Mailand rührte im heimischen Stadion Beton an und gab den Katalanen nur wenig Platz zur Entfaltung. Kevin-Prince Boateng (58.) und Sulley Muntari (80.) bestraften die fahrig agierenden Spanier, die jetzt um den Einzug ins Achtelfinale bangen müssen.

Arsenal gegen Bayern chancenlos, Schalke hofft auf Huntelaar

Bayern München konnte gegen Arsenal London in der Champions League seine starke Form demonstrieren. Auch Podolski konnte mit seinem Treffer die 1:3 Heimniederlage gegen die Münchener nicht verhindern. Schalke 04 setzt seine Hoffnungen gegen Galatasaray auf Torjäger Huntelaar, der wieder einsatzbereit ist.

Die Bayern sind momentan nicht aufzuhalten. In London führte der Bundesliga-Tabellenführer die Hausherren regelrecht vor. Toni Kroos (7. Minute) und Thomas Müller (21.) sorgten früh für klare Verhältnisse. „Die erste halbe Stunde war Fußball aus dem Lehrbuch“, zeigte sich Hoeneß zufrieden. Durch präzises Positionsspiel ließen die Münchener den Gegner ins Leere laufen. In der zweiten Halbzeit nutzte Arsenals Podolski eine Unachtsamkeit der Bayern-Abwehr und netzte in der 55. Minute ein. Sein Kumpel „Schweini“ hatte ihn aus den Augen verloren. Arsenal fasste nach dem Anschlusstreffer Mut und Bayern musste wieder einen Zahn zulegen. Die frühe Hereinnahme Robbens sorgte für frischen Schwung. Der Niederländer war es dann auch, der den entscheidenden Treffer durch Mandzukic in der 77. Minute vorbereitete. Am Ende steht ein verdienter Sieg und eine hervorragende Ausgangssituation für das Rückspiel in München.

Die kriselnden Schalker wollen in der Champions League endlich wieder ein Erfolgserlebnis verbuchen. Hoffnungsträger ist der wiedergenesene Jan-Klaas Huntelaar. Gegner Galasaray Istanbul tritt mit seinen neuerworbenen Stars Drogba und Sneijder an. Die namhaften Altstars wecken bei den Fans bereits Hoffnungen auf den Gewinn der Champions League. Richtig eingeschlagen hat bisher allerdings nur der aus China in die Türkei gewechselte Drogba. Der von Inter Mailand gekommene Sneijder läuft momentan noch seiner Form hinterher.

Heiße Gerüchte um Heynckes und Gomez

Bayern-Trainer Jupp Heynckes soll ab Sommer angeblich bei Schalke 04 anheuern. Der Coach selbst dementiert das Gerücht nicht. Stürmer-Star Gomez ist  laut einer Aussage von Bayer-Präsidenten Holzhäuser Part des Lewandowski-Deals.

Guardiola übernimmt ab Sommer 2013 das Ruder bei den Bayern. Dieser Fakt sorgt in Zusammenhang mit dem jetzigen Coach Jupp Heynckes für wilde Spekulationen. Heynckes hatte zuletzt angedeutet, noch nicht in den Ruhestand gehen zu wollen. Stark interessiert an den Diensten des Trainer-Veteranen ist Schalke 04. Bei den Königsblauen lief es zuletzt alles andere als rund. Trainer Keller muss sich zunehmend Kritik gefallen lassen, das 2:2 beim FSV Mainz in der Bundesliga konnte nur bedingt Abhilfe schaffen.

Heynckes selbst meinte zu den Gerüchten, dass er die Spekulationen nicht verhindern könnte. Ein klares Dementi ließ er nicht verlauten. Eine endgültige Entscheidung möchte der Bayern-Coach erst im Sommer treffen. Schalke-Manager Horst Heldt tut die Gerüchte als „reine Spekulation“ ab. Für Heynckes wäre es nicht das erste Engagement bei den Königsblauen. Schon 2003/2004 trainierte er die Mannschaft von Schalke 04, musste aber nach einer enttäuschenden Saison mit Platz 7 seinen Hut nehmen.

Auch ein anderer Bayern-Akteur ist momentan Spekulationsobjekt. Nachdem mehrere deutsche Sportmedien berichteten, dass der Lewandowski-Wechsel von Dortmund zu den Bayern immer konkreter wird, kocht die Gerüchteküche bezüglich Gomez. Bayer-Präsident Holzhäuser meint zu wissen, dass der deutsche Nationalspieler Dortmund als „Tauschmasse“ angeboten wird. Währenddessen zeigen auch die englischen Top-Klubs Chelsea und Manchester City Interesse an den Diensten Gomez. Angeblich mischt auch Atletico Madrid kräftig im Poker um den Stürmer mit.

Bayern München: Reservisten schieben Frust vor Arsenal Hinspiel

Die Stimmung bei Bayern München könnte nach den jüngsten Erfolgen in der Bundesliga nicht besser sein, möchte man annehmen. Vor der Champions League Partie gegen Arsenal machen die prominenten Bankdrücker Robben und Gomez keinen Hehl aus ihrer Gefühlswelt.

Sagenhafte 15 Punkte beträgt der Vorsprung Bayerns in der Bundesliga auf den nächsten Verfolger Borussia Dortmund. Dennoch muss sich Trainer Jupp Heynckes mit (Luxus-)Problemen herumschlagen. In dem mit hochkarätigen Spielern bestickten Kader müssen auch bewährte Stars mit der Bank vorlieb nehmen. Eine Rolle, die gerade für Robben und Gomez ungewohnt geworden ist. Gerade der niederländische Flügelstürmer macht kein Geheimnis, wie sehr ihm die Situation gegen den Strich geht. „Ich kann nicht sagen, dass ich froh bin“, ließ der Nationalspieler verlauten. In der Bundesliga gegen Wolfsburg bekam er wieder etwas Spielzeit, die er sofort mit einem Treffer krönte.

In der Champions League Partie gegen Arsenal muss Robben wieder auf die Bank. Der Grund für diese Situation heißt Thomas Müller. Auf dem rechten Flügel zeigte der deutsche Nationalspieler Leistungen, die das Prädikat „Weltklasse“ verdient haben. Ähnlich sieht es im Sturm aus. Eigentlich hat sich Mario Gomez nichts zu Schulden kommen lassen. Sein Namensvetter Mario Mandzukic trifft wieder wie am Fließband, und für den Trainer gibt es keinen Grund, ihn aus der Startelf zu nehmen. Anders als Robben verhält sich Gomez vorbildlich und schweigt trotz schlechter Laune zu seinen wenigen Einsatzzeiten.

Heynckes muss Fingerspitzengefühl beweisen. Für Robben plant er deshalb, ihn in der Bundesliga gegen Bremen und drei Tage später im Pokal gegen Dortmund von Beginn an bringen.

Schwarzer Tag für Deutsche Europa League Teilnehmer

Zwei Niederlagen, zwei  Unentschieden – das ist die bittere Bilanz für die deutschen Clubs in der Europa League. Das Erreichen des Achtelfinales wird für Gladbach und Stuttgart eine Herausforderung, Leverkusen und Hannover haben nach Niederlagen so gut wie keine Chance mehr.

Eine gute Ausgangsposition für das Rückspiel sieht anders aus.  Gladbach, Hannover, Leverkusen und Hannover haben in der Europa League kollektiv versagt. Die wohl verrückteste Partie des Abends lieferte sich Gladbach mit Lazio Rom, 3:3 Unentschieden stand es am Ende. Das Torfestival eröffnete Stranzl in der 17. Minute per Foulelfmeter, doch die Römer schlugen durch Tore von Floccari (57.) und Kozak (64.) zurück. Mit einem erneuten verwandelten Strafstoß kamen die Fohlen in der 84. Minute zum Ausgleich. Vier Minuten später brachte Arrango die Borussia per Freistoß sogar in Führung. Den Schlusspunkt setzte Kozak in der vierten Minute der Nachspielzeit. Im Rückspiel in Rom muss für die Fohlen ein Sieg oder ein eher unwahrscheinliches 4:4 her, sollte das Ticket für das Achtelfinale doch noch gebucht werden.

Weniger spektakulär verlief die Partie zwischen Stuttgart und Genk. Die kriselnden Schwaben zeigten sich im Gegensatz zu den letzten Bundesliga-Partien souverän. Die Stuttgarter konnten die 1:0 Führung durch einen Treffer von Gentner in der 41. Minute bis in die letzte Minute des Matches verwalten. Die Belgier kamen in der ersten Minute der Nachspielzeit durch Plet doch noch zum Ausgleich und zerstörten eine gute Ausgangsposition für das Rückspiel in Genk.

In Portugal  verlor Leverkusen 0:1 gegen Benfica, Cardozo erzielte in der 61. Minute den einzigen Treffer des Spiels. Hannover musste sich in Moskau gegen Machatschkala sogar 1:3 geschlagen geben, ein Erreichen des Achtelfinales ist somit sehr unwahrscheinlich.