Schalke 04: Wer setzt sich auf den Schleudersitz?

Vier Trainer in zwei Jahren – diese Bilanz weist Schalke 04 auf. Schalke-Manager Horst Heldt ist auf der Suche nach einem Chef-Coach für die kommende Saison. Diese Aufgabe ist alles andere als einfach, bei Top-Trainern ist der Trainerposten bei den Königsblauen nicht sonderlich begehrt.

Kontinuität ist ein Zustand, den viele Vereine beim Chef-Trainer erreichen wollen. Schalke 04 gehört definitiv nicht dazu. In den letzten beiden Jahren folgte auf Felix Magath Ralf Ragnick, der wiederum von Huub Steven abgelöst wurde. Stevens wurde bekanntlich vor der Winterpause gefeuert und Keller zumindest temporär mit der Aufgabe betraut. Die kurze Halbwertzeit der Trainer bei Schalke wirkt nicht gerade anziehend für potentielle Kandidaten. Armin Veh entschied sich für eine Verlängerung bei Eintracht Frankfurt, Mainz-Coach Thomas Tuchel forderte von Heldt sogar eine öffentliche Darstellung, dass zwischen ihm und dem Verein niemals Gespräche stattgefunden haben.

Ganz oben auf der Kandidatenliste der Königsblauen stehen momentan Mike Büskens und Roberto Di Matteo, auch Heynckes wird umworben. Büskens, der Greuther Fürth zum Aufstieg geführt hat und vor einigen Wochen entlassen worden ist, ist ein Schalker Urgestein. Das Traineramt der „Knappen“ ist ihm nicht unbekannt, Büskens sprang zweimal (2008 und 2009) als Interimstrainer ein.
Di Matteo kann einen Champions League Titel mit dem FC Chelsea vorweisen und spricht als Schweizer zudem perfekt Deutsch. Ein Risiko wäre die Verpflichtung Matteos dennoch. Jupp Heynckes hingegen kann reichlich Erfahrung und Erfolge in der Bundesliga vorweisen. Der Bayern-Coach wird am Ende der Saison von Pep Guardiola abgelöst. An die Rente denkt Heynckes dennoch nicht. Führt ihn sein Weg nach Gelsenkirchen?

Bayern München: Wer muss im Sommer gehen?

Der neue Bayern-Coach Pep Guardiola steht für Zukunft und Erfolg. Doch mit welchen Spielern wird der Spanier seinen Weg bestreiten? Es ist sicher, dass nicht jeder Bayern-Profi in das System Guardiolas passt.

Was plant Pep? Diese Frage werden sich einige Bayern-Profis momentan sicherlich öfters stellen. Im Mittelpunkt steht die berühmte Flügelzange der Münchener. Ribery und Robben beleben das Spiel der Bayern mit ihren schnellen Dribblings. Guardiola setzte beim FC Barcelona allerdings auf Kurzpassspiel, das lange Halten des Spielgeräts war nicht vorgesehen. Modifiziert der neue Bayern-Coach sein Spielsystem für die Bayern? Möglich, aber es ist schwer vorstellbar, dass ein Robben eine gewichtige Rolle unter Guardiola spielt. Auf diese Idee sind auch schon diverse Klubs in Europa gekommen, die Robben gerne unter Vertrag nehmen würden. Im Sommer wird der Poker um den Niederländer eröffnet, momentan sind Inter Mailand und Galatasaray Istanbul mit in der Verlosung.

Im Sturm wartet die nächste Baustelle. Die Verpflichtung von Lewandowski, derzeit im Diensten des BVB, ist laut diverser Sportmedien nur noch eine Frage der Zeit. Doch was passiert mit dem deutschen Nationalspieler Mario Gomez? In der laufenden Saison findet sich Gomez meist auf der Bank wieder. Nach langer Verletzungspause verlor er seinen Stammplatz an Mario Mandzukic. Sollte der 27-Jährige den Verein verlassen, wären mögliche Interessenten keine Mangelware. Italienische und englische Klubs würden hohe Ablösesummen für den Stürmer zahlen.

Während Robben und Gomez noch Wackelkandidaten sind, ist der Abgang einiger anderer Profis bereits beschlossen. Der Vertrag von Claudio Pizarro läuft im Sommer aus und wird nicht verlängert. Auch Tymoshchuk wird sich einen neuen Verein suchen müssen.

 

WM-Quali: DFB-Team mit Pflichtsieg, Spanien meldet sich zurück

Eine starke Halbzeit reicht der deutschen Nationalelf, um Kasachstan in die Schranken zu weisen. Spanien hat das Spitzenspiel gegen Frankreich für sich entschieden und kann mit der direkten Qualifikation rechnen.

Souverän, aber nicht herausragen- so präsentierte sich die DFB-Elf in Nürnberg gegen Kasachstan. Die Gäste hatten nie wirklich eine Chance, zu dominant traten die Deutschen auf. Alle vier Treffer der DFB-Elf wurden von Dortmundern erzielt. Ein glänzend aufgelegter Reus schlug gleich zweimal zu (23. und 90.). Auch Mario Götze (26.) und Ilkay Gündogan (31.) konnten sich in die Torschützenliste eintragen. Dem einzigen Gegentreffer durch Heinrich Schmidtgal (bei Greuter Fürth unter Vertrag) in der 47. Minuten, war ein grober Fehler von Torhüter Neuer vorausgegangen. Die DFB-Elf steht durch die beiden Siege (3:0 im Hinspiel) unangefochten auf Platz 1 der Qualifikationsgruppe C.

Welt- und Europameister Spanien war entgegen der DFB-Elf deutlich mehr gefordert. Im Duell gegen Frankreich ging es um die direkte Qualifikation für die WM. In Paris machte die spanische Elf ihren kleinen Durchhänger im letzten Qualifikationsspiel wieder wett und siegte 1:0. Matchwinner war Rechtsaußen Pedro vom FC Barcelona, der in der 58. Minute das entscheidende Tor erzielte.

In der Qualifikationsgruppe H kam England nicht über ein 1:1 Unentschieden gegen Tabellenführer Montenegro hinaus. Der Führungstreffer durch Rooney in der 6. Minute wurde kurz vor dem Ende der Partie durch Dejan Damjanovic egalisiert. Im Rückspiel gegen das Balkan-Team geht es für England um die direkte Qualifikation, nur zwei Punkte trennen die Teams.

Verschiedene Arten von Glücksspiel

Casinospiele

Bei nahezu jedem Spiel kann um Geld gespielt werden, und jedes Spiel, das normalerweise um Geld gespielt wird, ist auch im Fun-Modus verfügbar – Casinos bieten üblicherweise viele dieser Spiele an. Club777 Online Casino Österreich ist keine Ausnahme.

Besiegbare“ Casinospiele

Ein hoch qualifizierter Spieler mit einer gut durchdachten Strategie kann für die folgenden Spiele positive Erwartungswerte erstellen:

  • Blackjack – mit Kartenzählen, falls kein ständiger Kartenmischer verwendet wird.
  • Pai Gow-Poker und Tiles-player-dealt
  • Wetten mit vom Gesamteinsatz abhängigen Quoten
  • Poker (auch bekannt als Game of skill(
  • Spielautomaten – bei denen progressive Jackpots oder Boni einen bestimmten Break-Even-Punkt erreichen
  • Sportwetten
  • Videopoker – mit passender Auszahlungstabelle und/oder einem progressiven Jackpot

Unbesiegbare „Casinospiele

Die Spiele warten mit einer negativen Erwartung auf, ganz gleich an wie vielen oder wie wenigen Spielen man teilnimmt. Dennoch hält dies den Spieler nicht davon ab, falsche Überzeugungen (der Trugschluss des Glücksspielers) dahingehend zu entwickeln, dass seine Aktionen oder seine „Art zu spielen“ das Ergebnis beeinflussen könnten.

  • Bakkarat
  • Caribbean Stud Poker
  • Casino-Kriegssspiele
  • Craps
  • Fan-Tan
  • Faro
  • Keno
  • Let it ride
  • Pachinko
  • Pyramiden-Poker
  • Poker mit 3 Karten
  • Poker mit 4 Karten
  • Red Dog
  • Roulette
  • Sic Bo
  • Spanish 21 – ohne Zählen
  • Texas Hold’em-Bonuspoker

Glücksspiele, nicht aus dem Casino-Bereich

Glücksspiele, die außerhalb eines Casinos stattfinden, beinhalten Bingo (so wie es in Amerika und Großbritannien gespielt wird), das Todesspiel, Lotterien, Verschiebespiele, Rubbellose und Mahjong.

Weitere Glücksspiele aus dem Nicht-Casino-Bereich sind:

  • Kartenspiele wie Lügenpoker, Bridge, Basset, Landsknecht, Piquet, Put, Teen patti
  • Münzwurfspiele wie Kopf und Zahl, Two-up
  • Trickbetrügereien wie 3 verdeckte Karten mischen oder das Hütchenspiel
  • Carnival Games wie The Razzle oder Hanky Pank
  • Würfelspiele wie Backgammon, Bluff, Paschen, Hazard, Threes, Pig oder Mexico. Münzwurfspiele werden zwar normalerweise nicht in einem Casino angeboten, doch in einigen australischen Casinos gilt dies als offizielles Glücksspiel.

Glücksspiel mit festgelegten Gewinnquoten

Glücksspiel mit festgelegten Gewinnquoten und Wetten mit vom Gesamteinsatz abhängigen Quoten sind häufig bei den unterschiedlichsten Sportveranstaltungen zu finden. Zusätzlich bieten Buchmacher feste Gewinnquoten bei einer Vielzahl von nicht sportlich orientierten Ergebnissen an, beispielsweise für die Richtung und das Änderungsausmaß bei den verschiedensten Finanz-Indizes, für die Gewinner bei Fernseh-Wetkämpfen wie Big Brother und auch für Wahlergebnisse. Interaktive Prognosemärkte offerieren auch den Handel mit diesen Ergebnissen, mit „Aktien“ der Ergebnisse, die am freien Markt gehandelt werden.

Wetten mit vom Gesamteinsatz abhängigen Quoten

Eine der am weitesten verbreiteten Form des Glücksspiels umfasst Pferde- und Hunderennen. Wetteinsätze werden mithilfe vom Gesamteinsatz abhängigen Quoten-Pools platziert oder die Buchmacher nehmen hier die Wetten persönlich an. Wetteinsätze, die bei Wetten mit vom Gesamteinsatz abhängigen Quoten platziert wurden, werden zu Preisen ausgezahlt, die durch Stützung des Wettpools ermittelt wurden. Die Buchmacher hingegen tätigen ihre Auszahlungen auf der Basis der Quoten zum Zeitpunkt der Wetteinsatzzahlung oder zu einer gemittelten Quote, die von Rennbahn-Buchmachern zum Zeitpunkt des Rennbeginns ermittelt wurde.

Sportwetten

Auf Mannschaftssportarten zu wetten, hat sich in vielen Ländern zu einer bedeutenden Dienstleistungsbranche entwickelt. Beispielsweise nehmen Millionen von Briten jede Woche am Fußballtoto teil.

Arbitrage-Wetten

Arbitrage-Wetten sind ein theoretisch risikofreies Wettsystem, bei dem auf jedes Ergebnis einer Veranstaltung gewettet wird. Der Wettende erhält nach Beendigung der Veranstaltung eine ihm bekannte Gewinnsumme, ganz gleich wie das Endergebnis auch ausfällt. Arbitrage-Wetten sind eine Kombination aus Glücksspiel und der alten Kunst des Arbitragehandels. Diese Wettart wurde ermöglicht durch die große Anzahl an Buchmachern am Markt, die gelegentlich die Möglichkeit zu Arbitrage anbieten.

Andere Wettarten

Man kann auch mit einer anderen Person wetten, ob eine Aussage richtig oder falsch ist, oder dass innerhalb eines bestimmten Zeitraumes ein bestimmtes Geschehnis passieren (back bet) oder nicht geschehen wird (lay bet). Solche Wetten werden abgeschlossen, wenn zwei Personen entgegengesetzte Ansichten zu Wahrheiten oder Geschehnissen vehement vertreten. Die Parteien erhoffen sich natürlich einen Gewinn aus ihrem Einsatz, doch platzieren sie ihre Wetten auch, um ihre Gewissheit bezüglich eines Ereignisses zu demonstrieren. Hier müssen selbstredend Mittel zur Ermittlung der Kernpunkte der Diskussion zur Verfügung stehen. Der gewettete Einsatz sollte

Eintracht Frankfurt: Das Tauziehen um Veh ist beendet

Armin Veh bleibt der Eintracht auch in der kommenden Saison erhalten. Der Trainer des Bundesligisten verlängerte seinen Vertrag um ein Jahr. Zuletzt wurde Veh wiederholt mit Schalke 04 in Verbindung gebracht.

Der Poker um die Vertragsverlängerung Armin Vehs hatte es in sich. Veh war in einer starken Position, die Eintracht spielt bislang eine hervorragende Saison. Entsprechend erleichtert zeigt sich Frankfurts Vorstandsvorsitzende Heribert Bruchhagen: „Ich bin sehr erfreut, dass wir es geschafft haben, im sportlichen Bereich Kontinuität zu schaffen“.

Veh wusste seinen hohen Stellenwert im Verein zu nutzen. Als Bedingung für eine Vertragsverlängerung forderte er öffentlich über die Medien einen höheren Spieleretat. Diese Forderung wurde offenbar erfüllt, Trikotsponsor FIAT überweist der Eintracht in den nächsten drei Jahren 20 Millionen Euro. Das Geld soll dafür genutzt werden, Leistungsträger wie Sebastian Jung zu halten und neue Spieler in die Bankenmetropole zu lotsen. Aussichtsreiche Kandidaten für die neue Saison sind Daniel Caligiuri und Johannes Flum vom FC Freiburg, Karim Bellarabi von Bayer Leverkusen und Kevin Volland, der bei der TSG Hoffenheim unter Vertrag steht.

Mehr als nur einen Flirt gab es zwischen Armin Veh und Schalke 04. Schalke-Manager Horst Heldt, der mit Veh beim VfB Stuttgart erfolgreich zusammenarbeitete, wollte den Coach als Nachfolge der Interims-Lösung Keller installieren. Einige Medien meldeten den Abgang Vehs zu Schalke schon als perfekt. In der Länderspielpause gab es offenbar ein Umdenken Vehs. Die Entscheidung für die Eintracht dürfte wahrscheinlich auch am ruhigen Umfeld liegen, ein Faktor mit dem Schalke 04 nicht gerade punkten kann.

 

 

Heiße Gerüchte um Robben und Mourinho

Bei Bayern umstritten, in Europa heiß begehrt. Arjen Robben kann sich über mangelnde Interessenten nicht beklagen. Real Madrids Trainer zieht es laut eigenen Aussagen wieder zu einem Ex-Klub.

Für viele Fußball-Experten steht fest: Im Sommer wird das Kapitel Robben & Bayern München geschlossen. Der niederländische Flügelflitzer passe nicht in das Kurzpassspiel des neuen Trainers Pep Guardiola. Auch unter dem jetzigen Trainer Jupp Heynckes hat der Nationalspieler keinen leichten Stand, oftmals findet sich Robben auf der Ersatzbank wieder. Der als „Egomane“ verschriene Spieler besitzt bei den Bayern allerdings noch einen Vertrag bis 2015 und würde die Münchener nur ungerne verlassen.

Robbens Situation ist bei Europas Top-Klubs nicht unbemerkt geblieben. Heißester Kandidat ist momentan Galatasary Instanbul. Der türkische Hauptstadtklub machte in der laufenden Saison mit der Verpflichtung diverser Stars auf sich aufmerksam. Robben würde auf seinen Nationalmannschaftskollegen Wesley Sneijder und Ex-Chelsea-Gefährte Drogba treffen. Neben Galatasary ist auch Inter stark an den Diensten Robbens interessiert. Laut Informationen der „Bild“ boten die Italiener im vergangenen Sommer 18 Millionen Ablöse, blitzten allerdings mit ihrer Offerte ab.

j25e Mourinho hat die Länderspielpause genutzt, um mit Aussagen über seine Zukunft auf sich aufmerksam zu machen. „Alle wissen, dass ich ein Abenteurer bin. Nach Portugal, England, Italien und Spanien ist es aber schwer, ein neues Ziel zu finden. Deswegen kann es mich auch an ein altes Ziel ziehen“, so Mourinho. Die Aussage werden vor allem die Ex-Klubs des exzentrischen Trainers mit Wohlwollen registriert haben. Der FC Porto, Inter Milan und vor allem der FC Chelsea würden den Portugiesen gerne zurückhaben.

 

 

DFB-Elf: Mit Blockbildung & spanischem System zum WM-Titel

Für das WM-Qualifikationsspiel gegen Kasachstan setzt Bundestrainer Löw auf die Bayern- und BVB-Blöcke. Mario Gomez, einziger Mittelstürmer im Kader, könnte womöglich „dem spanischen System“ zum Opfer fallen und zunächst auf der Bank sitzen.

2014, Brasilien: Die DFB-Elf tritt am Zuckerhut mit 14 Bayern- und BVB-Spielern an. Dieses Szenario ist gar nicht einmal unwahrscheinlich. Bundestrainer Löw setzt schon während der Qualifikationsspiele auf Blockbildung. Löw betont zwar, „dass in erster Linie wichtig ist, wie ein Spieler in unserem System unsere Vorstellungen am besten umsetzen kann“, und „die Qualität des Spielers entscheidend ist, egal aus welchem Verein er kommt“. Bayerns und Dortmunds hervorragende Jugendarbeit hat eine Generation von technisch versierten Spielern herausgebracht, die auf den Gewinn des WM-Titels drängt. Der BVB-Block, bestehend aus Gündogan, Reus, Götze, Hummels, Schmelzer und Bender kann seine Qualitäten diese Saison auch in der Champions League seine Qualität zeigen. Auch bei den Bayern läuft es momentan rund, der Gewinn der Meisterschaft ist nur noch eine Frage der Zeit. Die Konkurrenz zwischen den beiden Vereinen spielt in der Nationalmannschaft eine untergeordnete Rolle.

Vorbild für die DFB-Elf ist Spanien. Die Spanier setzen auf ihre beiden Blöcke des FC Barcelona und Real Madrids. Im EM-Finale 2012 standen gleich zehn Profis der beiden Mannschaften in der Startformation. Das Resultat ist bekannt, Italien wurde 4:0 vom Platz gefegt. Übrigens traten die Spanier ohne echten Mittelstürmer an, ein System, über das auch Löw nachdenkt. Mario Gomez, momentan einziger Mittelstürmer im Kader, wird daran wahrscheinlich wenig Gefallen finden.

Beckenbauer rät: Verkauft Robben und Ribery!

Bayerns Ehrenpräsident Franz Beckenbauer hat zwar keinerlei Entscheidungsgewalt mehr, dennoch gibt er dem künftigen Coach Pep Guardiola schon einmal Tipps. Auch Ex-Trainer Otmar Hitzfeld hält seine Meinung nicht hinterm Berg.

Die Verpflichtung des ehemaligen Barcelona-Coach Pep Guardiola hat hohe Wellen geschlagen. Bayerns Umfeld hat großen Gefallen daran gefunden, Spielsystem und Personal unter dem neuen Trainer zu diskutieren. Ehrenpräsident Franz Beckenbauer, der laut Hoeneß „absolut null“ Einfluss auf sportliche Entscheidungen der Bayern hat, widmete sich bei einem Pressetermin zum Spielsystem unter Guardiola. „Das Spiel ist auf die Flügel ausgerichtet. Wenn du einen Robben und einen Ribery hast, dann musst du ihnen erlauben, über außen zu dribbeln. Wenn du einem von beiden den Ball wegnimmst und sagst: Spiel direkt!, dann ist er nichts mehr wert. Dann musst du ihn verkaufen“, so Beckenbauer. Es darf zumindest bezweifelt werden, dass die Bayern ihre „Robbery“ getaufte Flügelzange veräußern, vor allem Ribery ist eine feste Größe in der Mannschaft.

Beckenbauer rät Guardiola, seine Philosophie den Bayern anzupassen. Das vom FC Barcelona und der spanischen Nationalmannschaft bekannte Kurzpass-System könnte nur bedingt auf die Bayern übertragen werden. Dies liegt laut Beckenbauer im Personal begründet: „Wer soll einen Messi spielen? Den gibt es nur einmal auf der Welt. Wer soll einen Xavi oder einen Iniesta spielen? Die gibt es beim FC Bayern nicht. Also müssen sie anders spielen“.

Otmar Hitzfeld hatte sich zuvor schon zur Personalie Robben geäußert. Der ehemalige Coach der Bayern hatte sich aus dem Fenster gelehnt und behauptet, dass der Verkauf Robbens schon beschlossene Sache sei.

 

Welttrainer 2012: Mourinho & die FIFA-Verschwörung

Real Madrids exzentrischer Coach j25e Mourinho sorgt mal wieder für Schlagzeilen. Der Portugiese wittert bei der Wahl zum Welttrainer 2012 eine Verschwörung der FIFA gegen seine Person.

Was wären die Sportmedien ohne j25e Mourinho? Der portugiesische Fußball-Coach ist immer für einen Skandal zu haben. Dieses Mal geht es um die Wahl zum Welttrainer 2012, eine vom Fußball-Weltverband FIFA ausgetragene Kür. Mourinho, der den Anspruch immer ganz vorne zu stehen, landete bei dieser Wahl nur auf den zweiten Platz. Schuld daran soll laut dem Coach der FIFA Verband haben. „Zwei oder drei Leute haben mich angerufen und mir gesagt, dass sie für mich gestimmt hätten. Ihre Stimme wurde aber jemand anderen zugeschrieben“, sagte Mourinho im portugiesischen Fernsehen. Der 50-Jährige blieb daher auch der FIFA-Gala in Zürich fern: „Ob es mir leid tu, dass ich nicht bei der Gala war? Nein, es war die richtige Entscheidung“.

Die FIFA kann den Vorwürfen Mourinhos Nichts abgewinnen: „Wir bestätigen, dass die auf FIFA.com veröffentliche Stammliste korrekt ist“. Gemäß dieser Liste landete Mourinho hinter dem spanischen Nationalcoach Del Bosque auf den zweiten Platz, gefolgt vom künftigen Bayern-München Coach j25ep Guardiola. Ob die Vorwürfe Mourinhos berechtigt sind, darf zumindest bezweifelt werden. Der Portugiese ist dafür bekannt, überall Verschwörungen gegen sich und seine Mannschaft zu sehen. Lieblingsadressat ist Reals Erzrivale FC Barcelona, gefolgt von den Verbänden UEFA und FIFA. Die Aussage, dass zwei oder drei für ihn gestimmt hätten, ist angesichts der zahlreichen Journalisten und Trainern die weltweit befragt wurden, unbedeutend.

Fünf Spiele Sperre – harte Strafe für Beister

Der HSV muss in den kommenden fünf Bundesligaspielen auf Maximilian Beister verzichten. Im Heimspiel gegen Augsburg hatte sich der Spieler zu einer Tätlichkeit hinreißen lassen und sah dafür die rote Karte. Die harte Strafe für Beister ist nicht die einzige schlechte Nachricht für die Hanseaten.

Der Hamburger Sportverein erwischte am letzten Spieltag gegen Augsburg einen gebrauchten Tag. Die Mannschaft verlor nicht nur 0:1, wobei ein reguläres Tor aberkannt wurde, sondern auch Maximilian Beister. Der quirlige Offensivspieler hatte sich in der zweiten Halbzeit zu einem Tritt in den Unterleib des Augsburgers Daniel Baier hinreißen lassen. Für die Aktion sah Beister Rot. Das Foul wurde durch das Sportgericht als Tätlichkeit bewertet. Die lange Sperre liegt auch darin begründet, dass der U21-Nationalspieler dem Schiedsrichter einen Vogel andeutete. Für HSV-Trainer Thorsten Fink ist die Strafe dennoch überzogen: „Die Strafe ist für mich zu hoch. Er hat da sicherlich Foul gespielt, aber für mich war es keine Tätlichkeit“. Protest gegen die Entscheidung des Sportgerichts gab es seitens des Vereins dennoch nicht.

Schlechte Nachrichten gibt es für den HSV auch von Marcus Berg. Der Torjäger muss sich einer Hüft-OP unterziehen und fällt bis Saisonende aus. Im Sommer könnte Berg die Hanseaten endgültig verlassen. Sportchef Arnesen versucht den Schweden schon seit längerer Zeit zu verkaufen. Der in 2009 für zehn Millionen Euro aus Groningen gekommene Spieler konnte die hohen Erwartungen nie erfüllen und kam nie über den Status eines Ergänzungsspielers hinaus.  Den Hamburger Sportverein plagen finanzielle Probleme, die durch Spielerverkäufe ausgeglichen werden sollen.