Real Madrid gegen Borussia Dortmund: Erlebnis- statt Ergebnisfußball

Borussia Dortmund will selbstbewusst und offensiv ins Rückspiel gehen. Trotz 4:1 Vorsprung möchte Trainer Jürgen Klopp „keine Menschenkette“ vor dem Tor bilden.

Die deutsche Presse vermitteltet den Eindruck, Borussia Dortmund stehe schon sicher im Finale der Champions League. Davon will BVB-Coach Jürgen Klopp nichts wissen und „nicht so gerne über das Finale sprechen, sondern ausschließlich über das Spiel gegen Real Madrid“. Trotz des 4:1 Vorsprungs aus dem Hinspiel in Dortmund gibt sich die Mannschaft bescheiden. Der BVB weiß um die Heimstärke der Madrilenen. BVB-Innenverteidiger Mats Hummels erwartet „einen Orkan, der über uns hinwegfegen wird“.

Trainer Jürgen Klopp denkt nicht darüber nach, seiner Mannschaft Ergebnisfußball zu verschreiben.  „Eine Menschenkette ums eigene Tor bilden, um den Vorsprung über die Zeit bringen, das wäre doch Quatsch“, so Klopp. „Wir werden auftreten wie jemand, der sein Leben lang davon geträumt hat, ins Finale zu kommen“, erklärte der BVB-Coach weiterhin.

Hoffnung für den Einzug ins Finale in Wembley ziehen die Dortmunder aus den vergangenen Partien gegen den spanischen Hauptstadtklub. In der Gruppenphase der Champions League besiegte der BVB Real daheim mit 2:1 und erkämpfte sich in Madrid ein 2:2 Unentschieden.  Bei der schwierigen Aufgabe nicht mithelfen können wird voraussichtlich Lukas Piszcek. Der Rechtsverteidiger plagt sich mit Adduktorenproblemen herum und wird mit hoher Wahrscheinlichkeit nicht auflaufen können.

Mit dem Spiel in Madrid schreibt Dortmund Geschichte. Jürgen Klopp umschreibt es so: „Es sicher, dass etwas Historisches passiert. Entweder wir kommen weiter – das wäre historisch, oder wir fliegen raus – auch das wäre historisch“.

Champions League: Robben warnt vor Bacelona

Im Rückspiel im Halbfinal der Champions League muss der FC Barcelona einen 0:4 Rückstand aufholen. Dennoch ist für Bayerns Arjen Robben noch nichts entschieden, die Mannschaft sollte Barcelona auf keinen Fall unterschätzen.

„Barca ist angeschossen. Sie werden sich wehren“, bringt Bayerns Torwart Manuel Neuer die Situation auf den Punkt. Auch Arjen Robben mahnt: „Alle reden schon vom deutschen Finale, von Wembley. Aber wir dürfen nicht denken, dass wir schon da sind. Das wäre das Schlimmste“. „Wenn es eine Mannschaft gibt, die ein solches Ergebnis korrigieren könne, dass ist das Barca“, so der niederländische Nationalspieler.

Im Camp Nou des FC Barcelona werden 90,000 frenetische Fans ihre Mannschaft antreiben. Mit dem Aufholen von Rückstanden hat der Barcelona positive Erfahrungen gemacht. In der diesjährigen Champions League Saison warf man nach einem 0:2 im Hinspiel den AC Milan mit einem 4:0 im Rückspiel aus dem Wettbewerb.

Der wichtigste Faktor für das Spiel des FC Barcelona ist Lionel Messi. Der Weltfußballer war angeschlagen ins Hinspiel gegangen und nur ein Schatten seiner selbst. Im Ligaspiel gegen Athletic Bilbao zeigte Messi wieder seine Klasse. Nach seiner Einwechslung bereitete er den 2:1 Führungstreffer durch Alexis Sanchez vor. Der Argentinier scheint sich wieder auskuriert zu haben, nicht die beste Nachricht für die Bayern.

Bayerns Spieler müssen Disziplin beweisen, gleich sechs Profis gehen mit Gelb vorbelastet ins Spiel. Trainer Jupp Heynckes nimmt darauf keine Rücksicht, er bietet die bestmögliche Mannschaft auf. Im Finale könnte der FC Bayern auf Ligarivalen Borussia Dortmund stoßen, die am Mittwochen auf Madrid stoßen.

120 Millionen in der Transferkasse, welche Stars holt der BVB?

Der Erfolg des BVB weckt Begehrlichkeiten anderer Vereine. Die Bayern lichten die Reihen der Borussen und holen sich neben Mario Götze wohl auch Robert Lewandowski. Der BVB muss daher im Sommer auf Shopping Tour gehen. Welche Stars kommen nach Dortmund?

Im Sommer verliert Borussia Dortmund zwei seiner Leistungsträger an die Bayern. Götze wechselt für 37 Millionen Euro an die Isar, für Lewandowski müssen die Münchener wohl eine ähnliche Summe berappen. Erreicht der Verein das Finale der Champions League, würden dem BVB im Sommer zusammen mit den Transfererlösen rund 120 Millionen Euro zur Verfügung stehen.

Wie wird der BVB die Abgänge kompensieren? Zumindest Trainer Jürgen Klopp gibt sich äußerlich gelassen: „Andere Mütter haben auch schöne Söhne, die auch kicken können“. Die Transferplanungen des Vereins laufen auf vollen Hochtouren. Ganz oben auf der Wunschliste steht Julian Draxler, ein Eigengewächs des Erzrivalen Schalke 04. Für das 19 Jahre alte Toptalent müssten die Borussen mindestens 20 Millionen Euro hinblättern. Ein Verkauf Draxlers ist nicht unwahrscheinlich, die Schalker brauchen die Transfermillionen um Schulden zu tilgen.

Für den Fall, dass Lewandowski tatsächlich den Verein verlässt, gibt es mehrere Optionen für die Borussen. Herrmann ist ein Kandidat, allerdings weigert sich Borussia Mönchengladbach den Spieler ziehen zu lassen. Gar nicht mehr so unwahrscheinlich hingegen ist die Rückkehr von Edin Dzeko in die Bundesliga. Der Ex-Wolfsburger ist unzufrieden über sein Reservistendasein bei Manchester City und würde rund 25 Millionen Euro Ablöse kosten, einzig das hohe Gehalt ist eine Hürde. Deutlich günstiger wäre der koreanische Torjäger Son, der beim HSV unter Vertrag steht.

 

Champions League: Bundesliga 2, La Liga 0

Überraschend deutlich haben Bayern München und Borussia Dortmund ihre spanischen Rivalen im Halbfinal-Hinspiel der Champions League besiegt. Den Anfang machten die Bayern, Barcelona wurde 4:0 deklassiert. Auch Borussia Dortmund kam zu einem deutlichen 4:1 Sieg gegen Real Madrid.

Der Traum von einem deutsch-deutschen Duell im Finale der Champions League ist nach den Hinspielen deutlich wahrscheinlicher geworden. Die spanische Dominanz wurde gebrochen, Real und Barcelona hatten nicht den Hauch einer Chance gegen ihre deutschen Rivalen.

Vor dem Spiel gegen Barcelona hatten viele mit einer schwierigen, beinahe unmöglichen Aufgabe für die Bayern gerechnet. Während des Spiels wurden sie eines besseren belehrt. Barcelona hatte zwar wie gewohnt deutlich mehr Ballbesitz, dafür dominierten die Bayern die Partie deutlich. Weltfußballer Messi war nur ein Schatten seiner selbst, Schweinsteiger und Martinez nahmen den angeschlagenen Argentinier komplett aus dem Spiel. Die Tore fielen als logische Konsequenz der Überlegenheit. Müller, Gomez, Robben und wieder Müller zerlegten die in den letzten Jahren wohl beste Mannschaft der Welt. Einen faden Beigeschmack hinterließ die schwache Schiedsrichterleistung. Drei der vier Tore hätten so nicht gegeben werden dürfen, auf der Gegenseite übersah das Gespann zwei Handspiele im Strafraum.

Real Madrid war mit großen Ambitionen in das Duell mit Borussia Dortmund gegangen, der zehnte Champions League Titel soll her. Diesen Traum zerstörte Dortmunds Torjäger Lewandowski im Alleingang. Dem Polen gelang ein Viererpack für die deutlich überlegenden Borussen. Der Anschlusstreffer durch Christiano Ronaldo verpuffte wirkungslos. Die deutschen Nationalspieler Özil und Khedira erwischten einen schwarzen Tag und blieben blass.

Der Traum vom deutsch-deutschen Finale in Wembly lebt. Zunächst müssen die deutschen Teams allerdings noch die Rückspiele überstehen. Angesichts der Hinspiel-Ergebnisse ist ein Ausscheiden aber unwahrscheinlich.

 

 

 

 

 

Transfer-Hammer: Bayern angelt sich Dortmunds Götze

Der vor dem Champions League Halbfinalspiel zwischen dem BVB und Real Madrid bekanntgewordene Transfer sorgt für helle Aufregung in der deutschen Sportwelt. Den Bayern ist es gelungen, Dortmunds Mega-Talent Mario Götze an die Isar zu lotsen. Beim BVB sorgt die Nachricht für Ernüchterung bei den Verantwortlichen und Wut bei den Fans.

Unglücklicher hätte der Zeitpunkt der Verkündung des Wechsels von Mario Götze nicht liegen können. Die Dortmunder sind mitten in der Vorbereitung auf den Champions League Halbfinal-Knüller gegen Real Madrid. Auf Götze wird mit hoher Wahrscheinlichkeit ein wahrer „Shitstorm“ zukommen, denn dass er ausgerechnet zum Erzrivalen wechselt werden ihm die Fans kaum verzeihen.

Den Bayern ist es gelungen, den einzigen wirklichen Rivalen in der Bundesliga erheblich zu schwächen. Für Götze werden die Münchener eine festgeschriebene Ablösesumme von 37 Millionen Euro überweisen, noch nie wurde ein Spieler innerhalb der Bundesliga für mehr Geld transferiert.  Die BVB-Führung zeigt sich ernüchtert. „Ich glaube, dass Bayern seit vielen Jahren das gleiche Erfolgsschema verfolgt. Dazu gehört seit jeher auch, den Konkurrenten zu schwächen. Wir kalkulieren Angriffe aus München ein. Allen Solidaritätsaussagen zum Trotz“, sagte Geschäftsführer Watzke gegenüber der Bild. Trainer Jürgen Klopp gibt sich selbst die Schuld am Transfer, da er „weder Spanische spreche, noch Tiki-Taka predige“ (Eine Anspielung auf Bayerns neuen Coach Pep Guardiola).

Mario Götze ist absoluter Wunschspieler von Pep Guardiola. In seinem neuen System für die Bayern könnte der Nationalspieler als Spitze auflaufen, schon in Barcelona ließ der Coach ohne echten Stürmer spielen.

 

 

Werder Bremen: Schaafs Monument bröckelt

Neun Spiele in Folge ohne Sieg, so lautet die bittere Bilanz Werder Bremens in der Bundesliga. Trainer Thomas Schaaf steht dennoch nicht zur Disposition, die Clubführung steht hinter dem Coach. Schaufelt sich Werder mit dem Festhalten an Schaaf sein eigenes Grab?

Für Bremens Coach ist die derzeitige Durststrecke nicht die erste Misere des Clubs in seiner Amtszeit, aber wohl die schwierigste. Die jüngste 0:3 Heimniederlage gegen Wolfsburg hat erneut die enormen Schwächen der Werderaner aufgezeigt. Die Luft für Thomas Schaaf wird immer dünner, andere Clubs hätten sich bei derartigen Negativserien schon längst vom Trainer getrennt. Der SV Werder Bremen ist anders, Thomas Schaaf ist schon seit 1999 im Amt und eine Konstante im schnelllebigen Fußballgeschäft.

Die Club-Führung hält zu Schaaf. „Thomas wird auch in Leverkusen auf der Bank sitzen. Ich spreche nicht von einem Ultimatum“, sagte Geschäftsführer Eichin und fügte an: „Wir sind uns momentan sicher, dass wir aus dieser Situation mit Thomas Schaaf am besten herauskommen“. Schaaf selbst zieht es vor, sich nicht zu der derzeitigen Situation zu äußern. Auch ihm dürfte mehr als klar sein, dass die Partie gegen Leverkusen richtungsweisend ist. Verlieren die Bremer erneut, steht für die Mannschaft wieder der Kampf um den Klassenerhalt an.

Sollte Werder den Klassenerhalt schaffen, muss der Club im Sommer dennoch Adern lassen. Die Norddeutschen schreiben Verluste im zweistelligen Millionenbereich, der Verkauf von Spielern zwingend notwendig macht. Kevin de Bruyne, momentan Werders wohl bester Spieler, wird den Verein Ende der Saison verlassen, da das Leihgeschäft mit dem FC Chelsea ausläuft.

 

 

 

Champions League: Wer darf gegen Barcelona stürmen?

Die Bayern sind momentan nicht aufzuhalten. Obwohl schon Meister, fertigte man in der Bundesliga Hannover 6:1 ab. In Hinblick auf das Champions League Halbfinale empfahlen sich zwei Stürmer als Ersatz für den gesperrten Mandzukic.

Bayern München jagt von einem Rekord zum nächsten. Noch nie hat ein Team in der Geschichte der Bundesliga den Meistertitel so früh holen können, noch nie hatte ein Team 26 Siege eingefahren und noch nie gelang es einem Club eine Tordifferenz von +75 zu haben. Wer kann diese Bayern aufhalten?  Die Antwort auf diese Frage wird es im Champions League Halbfinale geben. Der deutsche Rekordmeister trifft auf den wohl besten Club der Welt, dem FC Barcelona.

Die für die Bayern sportlich unbedeutende Partie gegen Hannover 96 nutzte das Team, um sich für das Giganten-Duell warmzuschießen. Noch sind nicht alle Plätze für die Startelf vergeben. Mario Mandzukic wird an der Begegnung nicht teilnehmen können, der Kroate fehlt verletzt und ist zudem gesperrt. Jupp Heynckes brachte gegen die Niedersachen daher gleich beide seiner Ersatzstürmer. Claudio Pizarro und Mario Gomez durften von Beginn ran. Die beiden Stürmer brannten vor Ehrgeiz und lieferten sich ein verrücktes Wettschießen. Gomez legte zwei Treffer vor (40. und 62. Minute), Pizarro ließ sich nicht lumpen und antwortete mit einem Doppelpack (71. Und 86.).

„Es ist wichtig, dass sowohl Mario Gomez als auch Claudio Pizarro in guter Form sind. Wer spielt, entschiede ich am Montag oder Dienstag“, sagte Jupp Heynckes über die Qual der Wahl zwischen den beiden Stürmern. Eine positive Nachricht gab es unterdessen von einem Mittelfeldspieler. Bastian Schweinsteiger ist rechtzeitig fit für den Knaller gegen Barcelona.

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Sind die Bayern reif für Barcelona?

Die Bayern haben sich schon jetzt in einer Pressekonferenz auf den FC Barcelona eingestimmt. Das letzte Duell in der Champions League liegt vier Jahre zurück, damals verloren die Bayern 0:4.

Am 23. April ist es soweit, das erste Duell im Champions League Halbfinale steht an. Der FC Bayern trifft daheim auf Barcelona. Für den Rekordmeister geht es darum, sich ein Polster für das Rückspiel zuzulegen. Bekanntlich sind die Katalanen in der heimischen Arena eine Macht, dies bekam diese Saison vor allem der AC Milan zu spüren, die nach einem 2:1 Heimsieg 0:4 in Barcelona untergingen.

Vor dem wegweisenden Duell der deutschen und spanischen Topteams, muss der FC Bayern in der Bundesliga gegen Hannover 96 ran. Die Bayern sind bereits Meister und werden die Begegnung dazu nutzen, „nicht aus dem Rhythmus zu kommen“, wie es Sportvorstand Sammer formuliert. Zahlreiche Stars werden wohl für die Champions League geschont.

Der Respekt der Bayern vor dem FC Barcelona ist groß: „Barca hat viele Jahre lang den europäischen Klubfußball geprägt. Als ich beim DFB gearbeitet habe, waren sie in vielen Bereichen Vorbild“, sagte Sammer, fügte allerdings auch „Ich hoffe: waren!“ an. Seit der letzten Niederlage in der Champions League gegen Barcelona hat sich an der Säbener Straße viel getan. „Die Mannschaft hat sich weiterentwickelt, wir spielen auf einem Niveau wie selten in der Geschichte des FC Bayern.

Messi hat sich für die Partie gegen die Bayern fit gemeldet. Den Weltfußballer stoppen soll Martinez, von dem eine Menge abhängen wird. Im Sturm muss Heynckes den gesperrten Mandzukic ersetzen, wahrscheinlich wird Gomez eine Chance erhalten.

 

DFB-Pokal: Stuttgart sichert Einzug ins Finale und Europa League Qualifikation

Für den VfB Stuttgart hätte es im Pokal-Halbfinale gegen den FC Freiburg nicht besser laufen können. Neben der Finalteilnahme gegen den FC Bayern sicherten sich die Schwaben auch einen Startplatz für die Europa League. Stuttgarts Trainer Labbadia nutzte den Sieg für eine Generalabrechnung mit seinen Kritikern.

Der VfB Stuttgart hat das württembergisch-badische Duell im Halbfinale des DFB-Pokals für sich entschieden. Der FC Freiburg wurde in der heimischen Arena 2:1 besiegt. Die Tore erzielten Boka (9.) und Harnik (29.), den zwischenzeitlichen Ausgleich hatte Rosenthal besorgt. VfB-Trainer Bruno Labbadia bejubelte den Sieg frenetisch, ging nach dem Spiel aber zu einer Abrechnung mit seinen Kritikern über. „Ich bin mit der einen oder anderen Berichterstattung definitiv nicht zufrieden, weil wir seit zweieinhalb Jahren Probleme bewältigen müssen, dir anstandslos mitgehen“, ließ Labbadia bei „Sky“ seinen Dampf ab. „Wir haben den Nicht-Abstieg geschafft, wir sind zweimal in die Europa League eingezogen, und man hat manchmal das Gefühl, es nur Dreck. Das nervt mich tierisch“, zeigte sich Labbadia enttäuscht.

Für Stuttgart ist der Einzug in das Pokalfinale die Rettung einer komplett verkorksten Saison. Lange Zeit spielten die Schwaben gegen den Abstieg. Da Bayern München bereits Meister ist und dadurch einen Champions League Startplatz sicher hat, ziehen die Schwaben in die Qualifikation für die Europa League ein. Freiburg zeigte sich als fairer Verlierer. „Stuttgart war klar besser, und hat verdient gewonnen. Wir waren nicht gut genug, haben unser Ziel schon erreicht, wir steigen nicht ab. Alles andere ist für uns Zugabe“, so Freiburgs Coach Christian Streich.

DFB-Pokal: Bayern München zerlegt Wolfsburg

Der Rekordmeister kann einmal mehr die Reise nach Berlin buchen. Die Münchener zeigten gegen die bis zur 70. Minute gut mitspielenden Wolfsburg eine starke Leistung und gewannen am Ende 6:1. Gomez brillierte mit einem Dreierpack.

Die Bayern stehen zum 19. Mal im Finale des DFB-Pokal. Der Traum vom Triple lebt weiterhin, der Meistertitel ist bereits sicher und in der Champions League steht der Verein im Halbfinale. Jupp Heynckes musste seine Mannschaft umbauen. Linksverteidiger Alaba fehlte wegen einer Magen-Darm-Grippe, für ihn lief Diego Contento auf. Ribery, der eine Sperre absitzt, wurde durch Xherdan Shaquiri vertreten.

Wolfsburg agierte in der Allianz-Arena anfangs zurückhaltend, Bayern dagegen von Anfang an druckvoll. Mario Mandzukic eröffnete das Torfestival gegen seinen Ex-Verein (18. Minute). Der Kroate verletzte sich bei der Aktion, konnte allerdings weiterspielen. Arjen Robben erhöhte auf 2:0 (35.). Wolfsburgs Spielmacher Diego belebte die Hoffnungen der Gäste mit seinem Anschlusstreffer in der 45. Minute.

In Halbzeit zeigte Shaquiri einmal mehr sein Können. Der Schweizer legte eine superbe Partie hin und traf in der 50. Minute sogar selbst. Shaquiri könnte eine Option für die Champions League sein, da Toni Kroos bis zum Ende der Saison ausfällt. Danach hatte Mario Gomez seinen großen Auftritt. Der Nationalstürmer, der bei den Bayern diese Saison einen Stammplatz auf der Bank hat, brauchte nur 6 Minuten, um drei Tore zu erzielen. Gomez schlug in der 80., 82. und 86. Minute zu und sorgte endgültig für klare Verhältnisse. Das Pokalfinale findet am 1. Juni wie gewohnt im Berliner Olympiastadium statt. Der Gegner der Bayern ist entweder Freiburg oder Stuttgart.