DFB-Team: Zusammengewürfelte Elf überzeugt gegen Ecuador

Die USA-Reise des DFB-Teams galt im Vorfeld als Farce, fehlen doch nahezu alle Stammkräfte. Mit dem überzeugenden 4:2 Sieg gegen Ecuador ließ Bundestrainer Löw seine Kritiker verstummen. Ein Arsenal-Stürmer ragt besonders heraus.

Das Testspiel gegen den Weltranglisten-Zehnten Ecuador im Rahmen der USA-Reise der DFB-Elf brachte Löw etliche Erkenntnisse. „Es war auf jeden Fall ein Super-Testspiel für uns. In der ersten Halbzeit haben wir sehr stark und überragend Fußball gespielt. Wir waren unheimlich schnell und zielstrebig“, lobte der Bundestrainer sein „C-Team“. Insgesamt muss Löw auf 15 Stammspieler verzichten, darunter der komplette FCB- und Dortmund-Block.

Die stark umgebaute Elf zeigte eine eindrucksvolle erste Halbzeit. Der Gegner wurde geradezu überrannt. Großen Anteil daran hatte Arsenal-Stürmer Lukas Podolski, der schon in der 1. Minute nach Anpfiff zuschlug und in der 17. Minute auf 2:0 erhöhte. Auch Leverkusens Lars Bender gelang ein Doppelpack (4., 24. Minute).

Dass nicht alles Gold ist, was glänzt, zeigte die Elf in der zweiten Halbzeit. Obwohl das Team 4:0 vorne lag, kam die deutsche Elf ins Schwimmen. „In der zweiten Halbzeit haben wir das Spiel wegen der Hitze ein bisschen aus der Hand gegeben“, analysierte Löw. Ecuador meldete sich mit zwei Treffern von Luis Antonio Valencia (45.) und Walter Ayovi (84. ) zurück. Das nicht noch mehr Gegentreffer fielen, war nicht zuletzt der Verdienst vom glänzend aufgelegten HSV-Torhüter Adler.

Bundestrainer Löw zog ein positives Fazit: „Mit den Neuen, die auf dem Platz standen, war ich absolut zufrieden. Die Mannschaft hat es geschafft, nach wenigen Traningseinheiten als gut funktionierendes Team aufzutreten.“

 

Bayern-Mix: Götze war nur zweite Wahl, Dante und Gustavo fehlen womöglich im DFB-Pokalfinale

Die Saison ist nahezu vorbei, nur das Finale im DFB-Pokal steht noch aus. Dennoch gibt es rund um den deutschen Rekordmeister viel zu berichten. Guardiola wollte anscheinend Neymar haben, doch die Bayern-Bosse legten ihr Veto ein. Ärger macht der brasilianische Fußballverband. Dante und Gustavo sollen sofort für den Confed-Cup anreisen, ansonsten drohen Konsequenzen.

Von wegen Sommerloch. Bayern München beherrscht auch nach dem Champions League Knaller und dem Ende der Bundesliga-Saison die Schlagzeilen. Hoeneß verriet, dass Bayerns neuer Coach Brasiliens Talent Neymar an die Isar lotsen wollte. Der Spieler selbst schien einem Wechsel nach München nicht abgeneigt zu sein. Der Wechsel kam allerdings nicht zustande, da die sportliche Führung des Rekordmeisters ihr Veto einlegte. Bayerns jüngste Erfahrungen mit jungen Brasilianern sind nicht unbedingt positiv. Abwehr-Talent Breno, der mit hohen Erwartungen in die bayrische Hauptstadt kam, konnte sich nie durchsetzen und sitzt momentan eine Gefängnisstrafe wegen Brandstiftung ab. Die schwierige Eingewöhnung schaffen die wenigsten Südamerikaner. Weil Guardiola einen ähnlich veranlagten Spieler wie Neymar haben wollte, schmiedeten die Bayern einen Plan B. Mario Götze wechselte von Dortmund für 37 Millionen Euro zum Rekordmeister.

Das DFB-Pokalfinale gegen den VfB Stuttgart rückt immer näher. Die Bayern müssen dabei höchstwahrscheinlich auf Abwehr-Chef Dante und Mittelfeld-Abräumer Gustavo verzichten. Der brasilianische Fußballverband verlangt, dass die beiden Spieler zur Vorbereitung für den Confed-Cup anreisen. Kommen die Spieler der Forderung nicht nach, müssen sie mit einem Rauswurf aus der Nationalmannschaft rechnen. Der Verband und die Bayern arbeiten momentan an einer Lösung des Problems.

 

 

Neuaufbau in Dortmund: Diese Stars sollen kommen

Die bittere 1:2 Niederlage in Wembley gegen Bayern haben die Dortmunder abgehakt. Die Borussen müssen die Sommerpause nutzen, um die Abgänge von Götze und höchstwahrscheinlich auch Lewandowski zu kompensieren.

Dortmunds Mannschaft hat sich bereits in den Sommerurlaub verabschiedet. Die Führungsetage arbeitet jedoch weiter auf Hochtouren. Bevor es in die verdiente Pause geht, müssen die Weichen für die nächste Saison gestellt werden. „Jetzt wollen wir erst einmal ein paar Dinge auf dem Transfermarkt regeln und dann machen wir Urlaub“, brachte Jürgen Klopp die Situation auf den Punkt.

In der Abwehr ist ein Wechsel bereits so gut wie sicher. Felipe Santana verlässt die Schwarz-Gelben ausgerechnet in Richtung Schalke. Für ihn kommt Sokratis, der mit starken Leistungen bei Werder Bremen auf sich aufmerksam gemacht hat. Die Borussen müssen rund 10 Millionen Euro für den Griechen an die Weser überweisen. Gesucht wird auch noch ein Backup für die Rechtsverteidiger-Position.

Im Mittelfeld besteht viel Handlungsbedarf. Für Mario Götze muss ein gleichwertiger Ersatz her. Christian Eriksen, Top-Talent bei Ajax Amsterdam, wäre eine preisgünstige Option. Realistisch ist auch die Verpflichtung von Bremens Chelsea-Leihgabe Kevin de Bruyne, der eine Summe im niedrigen zweistelligen Millionenbereich kosten würde.

Für den Sturm braucht Borussia Dortmund einen neuen Robert Lewandowski. Den Polen zieht es voraussichtlich zu den Bayern. Edin Dzeko (Manchester City) wäre ein idealer Ersatz, würde aber das Gehaltsgefüge der Dortmunder sprengen. Im Kandidatenkreis sind auch Christian Benteke (Aston Villa) und Mame Diouf (Hannover 96). Angeblich wird auch Claudio Pizarro mit den Schwarz-Gelben in Verbindung gebracht.

 

Sieg gegen Kaiserslautern: Hoffenheim bleibt erstklassig

Die TSG Hoffenheim hat den Kopf aus der Schlinge gezogen. Die Sinsheimer setzten sich in den Relegationsspielen gegen Kaiserslautern durch. Auf dem „Betzenberg“ bejubelte die Mannschaft einen 2:1 Sieg.

Auch in der kommenden Saison wird die TSG Hoffenheim in der 1. Fußball-Bundesliga vertreten sein. Hoffenheims dritter Trainer in dieser Spielzeit, Gisdol, hat das Ruder noch einmal rumgerissen und die nahezu schon abgestiegenen Hoffenheimer gerettet. Der Club bewältigte seine Aufgabe in der Relegation souverän. Das Hinspiel wurde 3:1 gewonnen, im Rückspiel auf dem legendären „Betzenberg“ gab es einen 2:1 Sieg. „Wir waren sehr fokussiert und haben wenig zugelassen. Wir waren über die zwei Spiele hinweg die bessere Mannschaft“, resümierte TSG-Coach Gisdol nach dem Spiel.

Hoffenheim dominierte das Rückspiel gegen Kaiserslautern. Die Tore auf dem Betzenberg erzielten David Abraham (44.) und Jannik Vestergaard (73.). Für etwas Spannung sorgte Alexander Baumjohann mit seinem zwischenzeitlichen Ausgleichstreffer (65.). Die Heimmannschaft zeigte sich von Beginn an verunsichert und kam selten in den Strafraum der Hoffenheimer. Insgesamt zeigten sich die „roten Teufel“ zu ideenlos, um der TSG ernsthaft zur Gefahr zu werden. „Die Mannschaft hat ein tolles Spiel gemacht. Hoffenheim hat mit ganz wenigen Situationen das Spiel für sich entschieden. Ich bin stolz auf meine Mannschaft“, zeigte sich FCK-Trainer Foda trotz der Niederlage zufrieden.

Für die TSG-Führungsetage beginnt jetzt eine heiße Transferperiode. Diverse Profis sollen aussortiert werden, unter anderem prominente Namen wie der suspendierte Tim Wiese. Gisdol will den Verein „zurück zu den Wurzeln“ bringen. Die eigene Jugendarbeit soll vor Millionen-Transfers stehen.

 

Kolossaler Robben weist BVB in die Schranken

Im dritten Anlauf hat es endlich geklappt. Bayern München hat zum fünften Mal die Champions League gewonnen. In Wembley entschied Robben das Endspiel gegen den BVB. Die internationale Presse überhäuft die beiden Teams mit Lob.

Am Anfang sah es nach einer Überraschung aus. Borussia Dortmund begann mutig und offensivstark gegen den klaren Favoriten Bayern München. Der deutsche Rekordmeister wirkte bieder und ideenlos. Der Dortmunder Anfangssturm wurde allerdings von Minute zu Minute schwächer und die Münchener erlangten die Kontrolle. Am Ende einer dramatischen Partie stand es 2:1 für die Bayern. Mandzukic markierte den Führungstreffer, Gündogan glich per Elfmeter aus. Robben besiegte schließlich mit seinem Last-Minute Treffer sein persönliches Endspieltrauma und führte die Mannschaft zum ersten internationalen Erfolg seit 2001.

Die internationale Presse fand nur lobende Worte für das erste deutsche Endspiel in der Geschichte der Champions League. Vor allem „Man oft he Match“ Arjen Robben wurde gefeiert. Der Niederländer hat es geschafft, sein Image als ewiger Zweiter abzulegen. 2010 im Champions League Endspiel gegen Inter Mailand blieb Robben blass, das Team verlor 0:2. Im Finale der Fußball WM in Südafrika vergab er am Ende eine hundertprozentige Möglichkeit, Spanien gewann 0:1. Das wohl größte Drama für Robben und Bayern fand allerdings beim „Finale dahoim“ statt. Der Niederländer scheiterte im Elfmeterschießen, Gegner Chelsea gewann unverdient die Champions League. Erstmals kann Robben einen internationalen Titel bejubeln. „Robben vertreibt den Schmerz von 2012 – die Bayern sichern sich ihren fünften Triumph in der Königsklasse“, titelte die „Daily Mail“.

HSV: Arnesen offiziell nicht mehr Sportdirektor, kommt Schmadtke?

Nach zwei Spielzeiten trennt sich der Hamburger Sportverein einvernehmlich von Frank Arnesen. Dem Sportdirektor wird mangelnde Kreativität vorgeworfen. Der Aufsichtsrat hat derweil mit der Nachfolgersuche begonnen, beste Chancen hat angeblich ein Ex-Hannoveraner.

Der HSV kommt nicht zur Ruhe. Nach der Trennung von Sportchef Beiersdorfer suchte der Verein eine gefühlte Ewigkeit nach einem Nachfolger. Frank Arnesen vom FC Chelsea wurde am Ende als neuer Hoffnungsträger angekündigt. Zwei Jahre später sind die Hanseaten schon wieder auf der Suche nach einem Sportdirektor.

Am Dienstag beschloss der Aufsichtsrat mehrheitlich, Arnesen vor die Tür zu setzen. Der Däne reagierte professionell auf das Aus, ein Nachtreten gab es von ihm nicht. „Natürlich bin ich enttäuscht darüber, dass ich meinen Vertrag nicht bis zum Ende erfüllen werde. Aber ich kann die Entscheidung des Vereins respektieren und akzeptiere sie auch“, wird Arnesen zitiert. Die Gespräche mit dem Aufsichtsrat seien „freundschaftlich“ abgelaufen. Die Zeit beim HSV sei „eine sehr gute Erfahrung gewesen“ und der Verein ist aus seiner Sicht „auf einem guten Weg.“

Als Nachfolger des Dänen wird Jörg Schmadtke gehandelt. Der 49-Jährige hatte bei Hannover 96 von 2009 bis 2011 beeindruckende Arbeit geleistet. Schmadtke selbst zeigt sich einem Engagement bei den Hamburgern nicht abgeneigt: „Ich bin frisch und voller Tatendrang.“ Auch Felix Magath ist angeblich unter den Kandidaten für die Position des Sportdirektors. Der Aufsichtsrat will innerhalb der nächsten 14 Tage eine Entscheidung fällen. Auf den neuen Sportchef kommt eine Menge Arbeit zu, Ladenhüter wie etwa Marcus Berg müssen verkauft werden, um überhaupt wieder genügend Finanzen für Transfers zu haben.

 

Schock für BVB: Götze fehlt im Finale

Diese Nachricht löste nicht nur bei Borussia Dortmund Bedauern aus. Mario Götze wird der Mannschaft im Champions League Finale fehlen. Klopp hat mehrere Optionen, den Ausfall zu kompensieren.

Für Dortmund wird das wichtigste Spiel des Jahres noch ein Stück schwieriger. Die Mannschaft muss gegen den FC Bayern München auf einen ihrer wichtigsten Spieler verzichten, Mario Götze. Der 20-Jährige hatte sich im Halbfinale der Champions League gegen Real Madrid einen Muskelfaserriss zugezogen und arbeitete seitdem an seinem Comeback. Es lief alles nach Plan, am Mittwoch stieg Götze wieder ins Mannschaftstraining ein. Nach einer Stunde musste er das Training allerdings abbrechen, die Verletzung ist noch nicht verheilt. Ein Einsatz am Samstagabend in Wembley ist ausgeschlossen.

Die BVB-Verantwortlichen reagierten gefasst auf die schlechte Nachricht. „Ein Spieler wie er verstärkt jede Fußballmannschaft. Dass er nicht dabei ist, ist eine Schwächung für uns, aber unser Kader ist qualitativ so gut besetzt, dass wir das auffangen können. Götze selbst zeigt sich zutiefst enttäuscht, nicht im letzten Spiel für seinen Verein auflaufen zu können. Der Spieler wechselt mit Ablauf der Saison zu den Bayern.

Um den Ausfall Götzes zu kompensieren, könnte Klopp Mittelfeldstratege Gündogan auf die Position hinter Lewandowski ziehen. Nuri Sahin wäre dann eine Option für die „Doppel-Sechs“. Alternativ stünde Kevin Großkreutz bereit, der auf der linken Außenbahn zum Einsatz kommen könnte. Reus würde dann ins Zentrum rücken. Die Bayern erwarten so oder so einen ebenbürtigen Gegner, egal in welcher Aufstellung.

 

Arnesen in Hamburg zum Abschuss freigegeben

HSV-Sportchef steht laut Medienberichten vor dem Aus. Kritiker werfen den Ex-Chelsea Sportchef vor, die falschen Spieler geholt zu haben. Das erneute Verpassen der Europa-League Qualifikation wird Arnesen in die Schuhe geschoben.

Dem Hamburger Sportverein steht ein chaotischer Sommer bevor. Sportchef Arnesen hat die hohen Erwartungen an seine Person nicht erfüllt und soll aus dem Amt befördert werden. Der Aufsichtsrat des Bundesligisten soll bereits Gespräche mit potentiellen Nachfolgern führen. Wunschkandidat der Hamburger Führungsetage scheint Andeas Rettig zu sein, der momentan als Geschäftsführer der Deutschen Fußball Liga (DFL) aktiv ist. Auch an Jörg Schmadtke, der bei Hannover 96 als Sportchef gute Dienste leistete, soll im Kandidatenkreis sein.

Arnesen war im Sommer 2011 vom FC Chelsea an die Elbe gewechselt und wurde als Hoffnungsträger mit „dem dicksten Notizbuch Europas“ vorgestellt. Im Schlepptau brachte der Däne mehrere Talente der „Blues“ in die Hansestadt. Eine Entscheidung, die ihm jetzt das Amt kosten könnte. Wirklich überzeugen konnte keiner seiner Leihgaben und Einkäufe. Allein die Verpflichtung des Nationaltorhüters Renee Adler wird Arnesen im Verein hoch angerechnet. Die Kritik an den Einkäufen des Dänen wird immer lauter. Der ehemalige HSV-Profi Jimmy Hartwig griff Arnesen scharf an: „Der kommt aus Chelsea und bringt lauter Fallobst mit als Spieler.“

Nach dem erneuten verpassen der Europa-League Qualifikation muss sich Arnesen unangenehme Fragen gefallen lassen. Der bestbezahlte Sportdirektor der Klubhistorie (1.8 Millionen Euro pro Saison) schaffte es in den vergangen Transferperioden nicht, Ladenhüter wie Kacar und Berg von der Gehaltsliste zu streichen.

 

Mourinho verlässt Real, Wunschkandidat Ancelotti bekommt keine Freigabe

Was sich seit Wochen angedeutet hat, ist jetzt offiziell. Star-Coach j25e Mourinho wird Real Madrid nach der titellosen Spielzeit verlassen. PSG-Coach Ancelotti soll übernehmen, allerdings spielen die Club-Besitzer nicht mit und verweigern sich dem Wechsel.

Der Weg für j25e Mourinho zu seinem Ex-Club FC Chelsea ist frei. Real hat sich mit dem Portugiesen auf eine Vertragsauflösung geeinigt. Präsident Perez betonte dabei, dass es sich nicht um eine Entlassung handelt. Mourinho hatte noch einen Vertrag bis 2016. Die Trennung ist das Resultat einer titellosen Spielzeit. Das verlorene Pokalfinale gegen Stadtrivalen Atletico setzte den Schlusspunkt einer verkorksten Saison.

Mit dem FC Chelsea soll sich Mourinho bereits einig sein. Angeblich wird die Rückkehr des Portugiesen nach London mit einem Salär von 12 Millionen Euro pro Saison schmackhaft gemacht. Eine Transferoffensive gibt der FC Chelsea wohl obendrauf, Mourinho wird sich seinen Wunschkader zusammenstellen dürfen.

Bei der Suche nach einem Nachfolger werden sich die Verantwortlichen bei Real Madrid mehr Zeit nehmen müssen. Wunschkandidat Carlo Ancelotti ist zwar mehr als gewillt in die spanische Hauptstadt zukommen, darf aber nicht. Der frisch-gebackene französische Meister PSG verweigert dem Italiener die Freigabe. „Wir haben vor einigen Tagen in Paris wegen Ancelotti angefragt, aber eine Absage erhalten“, bestätigte Perez:  „Ich kann aber versichern, dass wir nicht ein, zwei, oder drei Trainer im Hinterkopf haben, sondern mehrere.“  In der Presse werden auch die deutschen Trainer Jürgen Klopp und Jupp Heynckes mit den Madrilenen in Verbindung gebracht.

TSG Hoffenheim: Totgesagte leben länger

Mit einem spektakulären 2:1 Sieg in Dortmund hat Hoffenheim am letzten Spieltag noch den direkten Abstieg verhindert. Am Donnerstag steht das erste von zwei Relegationsspielen gegen den FC Kaiserslautern an.

Die Hoffnung ist nach Hoffenheim zurückgekehrt. Der dritte Trainer dieser Saison, Markus Gisdol, kann den Klassenerhalt perfekt machen. Nach einer katastrophalen Saison, in der erst Babbel, dann Manager Müller und Neu-Trainer Kurz vor die Tür gesetzt wurden, käme dies fast einen Wunder gleich.

Dass die TSG wieder hoffen kann, verdankt sie auch Sejad Salihovic. Der Bosnier brachte die Mannschaft mit seinen zwei verwandelten Elfmetern auf die Siegerstraße in Dortmund. „Noch ist nichts erreicht“, mahnte Salihovic: „Am Donnerstag geht es weiter. Jetzt haben wir den Klassenerhalt selbst in der Hand.“

Die Mannschaft des „Dorfvereins“ rechnet sich gute Chancen in den Relegationsspielen gegen Kaiserslautern aus. Der Sieg in Dortmund hat dafür gesorgt, dass die Spieler wieder Hoffnung und Selbstvertrauen zeigen. Am Donnerstag dieser Woche empfängt die TSG den FC Kaiserslautern im heimischen Stadium. Der Grundstein für das Rückspiel und somit für den Klassenerhalt soll gelegt werden. „Unterschätzen dürfen wir die Mannschaft nicht“, sagte Kevin Volland: „Aber wenn wir unseren positiven Trend fortsetzen, haben wir gute Chancen.“

Der FC Kaiserslautern hat im Gegensatz zu Hoffenheim seine Generalprobe verpatzt. Die „Teufel“ verloren im eigenen Stadium gegen St. Pauli. „Wir sind trotzdem gut vorbereitet, sehr fokussiert und glauben fest daran, Hoffenheim in zwei Relegationsspielen besiegen zu können“, gab sich Trainer Faco Foda optimistisch.