Szalai-Wechsel perfekt – Schalke 04 rüstet für die Champions League auf

Wunschstürmer Adam Szalai wechselt für 7 Mio. Euro von Liga-Konkurrent Mainz 05 zu den Königsblauen.  Damit schloss Manager Horst Heldt die erste von 3 Baustellen.

Stolz verkündete Heldt den Wechsel von Adam Szalai: „Er hat eine unheimlich gute Mentalität. Er ist bissig und gierig und hat eine gute Quote. Konkurrenzkampf ist wichtig für unsere Ziele und wenn wir auf drei Hochzeiten tanzen wollen“, sagte Heldt.

Nach absolviertem Medizincheck wird Szalai einen Vierjahresvertrag auf Schalke unterschreiben. Trainer Jens Keller will den Ungarn bereits beim ersten Testspiel am Freitag gegen die sogenannte „Nationalelf“ eines Sponsors einsetzen. „Die Qualität, die er gezeigt hat, hilft uns weiter“, sagte der Coach.

Der 25-Jährige erzielte in 79 Bundesligaspielen für Mainz 21 Tore, allein in der Vorsaison gelangen ihm 13 Treffer.

Vor allem soll der rund sieben Millionen Euro teure Torjäger Druck auf Top-Stürmer Klaas-Jan Huntelaar ausüben und die Rotationsmöglichkeiten für Trainer Keller erhöhen. „Wir haben Klaas-Jan Huntelaar nicht adäquat ersetzen können, als er verletzt war. Mit Szalai machen wir jetzt den nächsten Schritt“, so Heldt.

Szalai ist nach Santana und Christian Clemens aus Köln der dritte Neuzugang der Königsblauen. Und es sollen noch weitere folgen, wie Fulhams Sascha Riether.
„Wir wollen ihn weiter verpflichten, Sascha will auch zu uns. Wir müssen da weiter abwarten“, sagte Heldt zum Stand der Verhandlungen mit Fulham.

Am schwierigsten gestaltet sich weiterhin der Transfer von Bochums Talent Leon Goretzka. Das Tauziehen mit dem Zweitligisten VfL Bochum um das Juwel hat sich zu einem ausgewachsenen Transferstreit entwickelt. Angeblich fordert der VfL 750.000 Euro mehr als die festgeschriebene Ablösesumme – 3,5 Millionen Euro insgesamt.

Goretzka versucht seinen Wechsel zu den Königsblauen vor dem Arbeitsgericht einzuklagen. Inzwischen wurde auch die DFL als Vermittler eingeschaltet. Ausgang offen.

FC Bayern legt los: 8.000 Fans beim ersten Guardiola-Training

Gestern war es nun endlich so weit. Star-Trainer Pep Guardiola leitete seine erste Trainingseinheit beim FC Bayern München. 8.000 Bayern-Fans pilgerten in die Allianz-Arena, um die erste Trainingseinheit zu sehen, dazu zahlreiche Medienvertreter. Die Einnahmen werden an die Opfer der Flutkatastrophe gespendet.

16 Profis – darunter Dribble-Künstler Franck Ribery, Neuzugang Jan Kirchhoff und der abwanderungswillige Mario Gomez – sowie 7 Nachwuchsspieler begrüßte der Star-Trainer auf dem Rasen. Nach einer kurzen Ansprache standen einige einfache Übungseinheiten auf dem Plan. Bereits hierbei konnte man die Handschrift des Trainers klar erkennen, viele Unterbrechungen, um die Abläufe zu verbessern.

Die Mannschaft ist genauso euphorisiert wie die Fans. Hierzu Thomas Müller: „Die Mannschaft ist gespannt, wie die Zusammenarbeit mit dem neuen Trainerteam laufen wird und will natürlich an die Erfolge der Vorsaison anknüpfen!“ Eine erste Kampfansage aus dem Süden.

Morgens hatten die Bayern-Spieler bereits einen umfangreichen Medizin- und Leistungscheck absolviert. Für Mario Gomez steht wohl in kürze noch ein weiterer Medizincheck bevor. Der Star-Stürmer soll sich bereits mit dem AC Florenz einig sein. Die Vereine feilschen noch um die Ablöse: Florenz bietet 15, der FC Bayern verlangt 20 Mio. Euro.

Am Donnerstag steigt das zweite freie Training in der Allianz-Arena. Der Eintritt beträgt erneut 5,– Euro und auch diese Einnahmen gehen an die Flutopfer. Das erste Spiel unter Neu-Trainer Guardiola wird am Samstag angepfiffen. Dann trifft der FC Bayern auf eine Fanclub-Auswahl.

Die offizielle Mannschaftsvorstellung in der Arena erfolgt am 23. Juli. Richtig ernst wird es dann am 27. Juli mit dem Prestige-Duell gegen Borussia Dortmund um den Supercup. Am 09. August eröffnet der Triple-Gewinner dann die Bundesliga-Saison. Gegner in der Allianz-Arena: Borussia Mönchengladbach.

Lewandowski Spieler der Saison – Heynckes Trainer der Saison

Große Ehre für BVB-Star Robert Lewandowski. Mit einer deutlichen Mehrheit von 31,6 Prozent der Stimmen wurde der Top-Stürmer von Borussia Dortmund bei der Wahl der Fußballer-Gewerkschaft VDV von seinen Kollegen zum besten Spieler gewählt.

Lewandowski verwies die Bayern-Stars Franck Ribery und Bastian Schweinsteiger auf die Plätze 2 und 3. Offen ist weiterhin, wo Lewandowski in der nächsten Saison spielen wird. Der Torjäger ist sich seit langem mit dem FC Bayern einig, aber Borussia Dortmund schiebt dem Transfer noch einen Riegel vor.

Nach dem Wechsel von Mario Götze zum FC Bayern möchte der BVB ungern den Rivalen aus München weiter verstärken. Die Dortmunder würden es lieber sehen, wenn Lewandoski zum FC Chelsea wechseln würde. Der Verein erhofft sich so bessere Karten im Buhlen um Chelsea-Star Kevin de Bruyne.

Nach dem Triple-Gewinn aus Champions-League, DFB-Pokal und Meisterschaft konnte Jupp Heynckes noch einen weiteren Titel einheimsen. Heynckes wurde bei der VDV-Abstimmung zum Trainer des Jahres gewählt – vor seinen Amts-Kollegen Christian Streich (SC Freiburg) und Jürgen Klopp (Borussia Dortmund).

Zum Newcomer der Saison wurde Max Kruse gewählt. Kruse wechselte erst im vergangen Sommer vom Zweitligisten FC St. Pauli zum SC Freiburg und schaffte dort sogar den Sprung in die Nationalmannschaft. Ab der neuen Saison steht Kruse bei Liga-Konkurrent Borussia Mönchengladbach unter Vertrag.

Das besondere an der VDV-Wahl ist, dass ausschließlich Spieler der Bundesliga, 2. Bundesliga, 3. Liga und der Regionalligen sowie die übrigen VDV-Mitglieder teilnehmen.

HSV rüstet auf. Zoua-Wechsel perfekt. Kommt auch Sobiech?

Die erste Neuverpflichtung von Hamburgs neuem Sportchef Oliver Kreuzer steht fest: Jacques Zoua. Der 21-Jährige wechselt vom Schweizer Meister FC Basel an die Elbe und wird ab der kommenden Spielzeit für das Bundesliga-Gründungsmitglied auflaufen.

Am Montag unterschrieb der zweimalige Nationalspieler Kameruns bei den Hanseaten einen Dreijahresvertrag. Trainer Torsten Fink freut sich auf Zoua: „Er kann die Bälle halten und ablegen, ist sehr variabel.“ Fink ist von seiner einstigen Entdeckung beim FC Basel überzeugt, obwohl der 21-jährige Zoua in der abgelaufen Saison nur 1 Tor für den FC Basel erzielen konnte.

Neben Zoua arbeitet der Hamburger SV weiterhin an der Verpflichtung von Wunschstürmer Roque Santa Cruz. Allerdings steht der 31-jährige Paraguayer weiterhin bei mehreren Bundesligisten auf dem Zettel. Eine Entscheidung soll im Laufe der Woche fallen.

Weiter ist der HSV bei Lasse Sobiech. Der 22-jährige Innenverteidiger von Borussia Dortmund soll sich bereits mit dem Klub geeinigt haben. Eine Übereinkunft beider Vereine steht allerdings noch aus. Sobiech, der letzte Saison an Greuther Fürth ausgeliehen war, besitzt beim BVB noch einen Vertrag bis 2014.

Und noch ein Abwehr-Star soll kommen. Der Schweizer Johan Djourou steht ganz oben auf Kreuzers Liste. „Ich kenne ihn aus meiner Zeit in der Schweiz“, sagt Kreuzer über Djourou, „er wäre die große Lösung in der Abwehr.“ Allerdings könnte diese Lösung für den Bundesliga-Dino auch sehr teuer werden. Djourou steht noch bis 2015 beim FC Arsenal unter Vertrag. Und auch Hannover 96 buhlt weiterhin um die Dienste des Schweizers, der bereits in der vergangen Saison an 96 ausgeliehen war.

Bei den Fans ist die Vorfreude auf die neue Saison bereits riesengroß. Insgesamt konnten bereits 28.600 Dauerkarten für die kommende Saison abgesetzt werden.

Star-Trainer Pep Guardiola offiziell in München vorgestellt!

Endlich ist es soweit. Beim FC Bayern beginnt eine neue Zeitrechnung. Heute um 12.00 Uhr wurde Pep Guardiola auf der offiziellen Pressekonferenz in der Allianz-Arena vorgestellt. Das Medienaufkommen ist riesig – über 200 Journalisten und zahlreiche TV-Sender sind vor Ort.

Über zwei Jahre hat der FC Bayern an der Verpflichtung des Erfolgs-Coaches gearbeitet. Experten sind sich einig. Der zurzeit beste Trainer der Welt übernimmt die zurzeit beste Mannschaft der Welt.

Der Katalane hat beim Rekordmeister einen Vertrag bis 2016 unterschrieben und soll eine neue Ära prägen. Mit der Nachfolge von Jupp Heynckes tritt Guardiola beim Triple-Gewinner ein schweres Erbe an. Es gilt, den Erfolg zu bestätigen.

Oben zu sein ist das eine, oben zu bleiben ist das andere“, so Präsident Uli Hoeneß. „Und das ist das Schwierigste für einen Trainer. Und genau deswegen ist Pep Guardiola der richtige Mann. Wenn nicht er, wer sonst könnte diese Herausforderung bestehen?“

Guardiola will sich jetzt schnell einen persönlichen Eindruck von seinem neuen Team machen. Auf das System angesprochen, erklärt Guardiola, dass er nicht viel verändern will. Und auf die Frage, was er verbessern will, sagt er: „Lassen Sie mir bitte etwas Zeit. Ich werde versuchen, dieses hohe Niveau fortzusetzen.

Karl-Heinz Rummenigge verweist auf die Klub-Rangliste. „Im UEFA-Ranking ist Bayern München auf Platz zwei“, hierzu Rummenigge. „Erster ist immer noch der FC Barcelona – dank Pep Guardiola.“ Der FC Bayern will mit Guardiola ganz nach oben und den FC Barcelona angreifen!

Nicht nur für die Experten, sondern auch für die Wettanbieter gilt der FC Bayern München mit seinem neuen Coach als Favorit in allen Wettbewerben: Meisterschaft, DFB-Pokal und Champions League.

 

Vorbereitung startet – Bayern rechnet mit 25.000 Fans beim 1. Training!

Es ist wieder soweit, die Vorbereitungs-Phase auf die neue Bundesliga-Saison beginnt. Heute steigen neben den beiden Bundesliga-Aufsteigern Hertha BSC Berlin und Eintracht Braunschweig auch der 1. FC Nürnberg und Augsburg ins Training ein. Am Montag wird dann Star-Trainer Pep Guardiola offiziell in München vorgestellt.

Die Augsburger haben sogar bereits gestern – einen Tag vor dem offiziellen Vorbereitungsstart – losgelegt und erste Leistungs- und Diagnostiktests durchgeführt. „Unser Ziel ist doch klar: Wir wollen den Verein zu einem stabilen Bundesligisten entwickeln“, hierzu Trainer Weinzierl im Interview.

Der Rekordmeister aus München startet offiziell am Mittwoch ins Training ein. Die ganze Stadt ist schon jetzt elektrisiert. Mit Spannung wird die offizielle Vorstellung von Star-Trainer Pep Guardiola am Montag erwartet.

Die ersten Trainingseinheiten finden dann am Mittwoch und Donnerstag jeweils um 17.00 Uhr in der Allianz Arena statt. Die Bayern-Stars trainieren zugunsten der Flutopfer. Der Eintritt beträgt 5 Euro. Aufgrund von Bauarbeiten dürfen zurzeit nur 25.000 Fans ins Stadion. Der Verein rechnet an beiden Tagen mit ausverkauftem Haus.

Neben dem neuen Star-Trainer Pep Guardiola dürfen sich die Bayern-Fans auch auf die Top-Stars Ribery und Schweinsteiger freuen. Insgesamt stehen 14 Profis beim Trainingsauftakt auf dem Platz. Der verletzte Neuzugang Mario Götze fehlt ebenso wie der Langzeitverletzte Holger Badstuber. Auch auf die Confed-Cup-Fahrer und die Spieler, die aufgrund von Länderspielen länger Urlaub haben, müssen die Bayern-Fans vorerst verzichten.

Ernst wird es auch für Bayern-Präsident Uli Hoeneß, gegen den wegen Steuerhinterziehung ermittelt wird. Die Ermittlungen der Staatsanwaltschaft München sind fast abgeschlossen. Noch im Juli soll es zur Anklage kommen.

Hoeneß hatte Anfang des Jahres eine Selbstanzeige erstattet, die allerdings unvollständig war. Daraufhin wurde ein Ermittlungsverfahren gegen den 61-jährigen Bayern-Präsidenten eingeleitet und ein Haftbefehl erlassen. Dieser wurde nur durch Zahlung einer Kaution in Millionenhöhe außer Kraft gesetzt.

Spielplan 2013/2014 steht: Rekord-Bayern eröffnen die Saison gegen Gladbach!

Am 09.  August beginnt die 51. Bundesliga-Saison. Zum Auftakt kommt es zu einem echten Bundesliga-Klassiker. Rekordmeister und Triple-Gewinner FC Bayern München empfängt die Borussia aus Gladbach.

Können die Bayern Ihren Startrekord aus der letzten Bundesliga-Saison einstellen? 2012/2013 waren die Bayern mit acht Siegen in die Saison gestartet. Eine Herkules-Aufgabe für Neu-Trainer Pep Guardiola in seiner ersten Bundesliga-Saison.

Vizemeister und Champions-League-Finalist Borussia Dortmund startet den Angriff auf die Bayern in Augsburg, Schalke 04 empfängt den HSV. Die Überraschungs-Mannschaft der letzten Saison, der SC Freiburg reist nach Leverkusen. Können die Breisgauer an die erfolgreiche letzte Saison anknüpfen?

Was machen die Aufsteiger? In Braunschweig kommt es gleich zu einem Nordderby. Die Eintracht empfängt den SV Werder Bremen. Hertha BSC startet zu Hause gegen Eintracht Frankfurt.

Besondere Spannung verspricht der Herbst mit dem Revierderby zwischen Schalke und Dortmund am 10.Spieltag. Kurz darauf kommt es zu einem echten Derby-Wochenende mit den Partien Hannover gegen Braunschweig, Mainz gegen Frankfurt, Bayern gegen Augsburg sowie Freiburg gegen Stuttgart. Abgerundet wird der heiße Herbst mit dem Giganten-Duell Dortmund gegen Bayern.

Aufgrund der Vielzahl an Terminen und Wettbewerben – Weltpokal, Klub-WM, Champions-League-Quali – gleicht die Spielplan-Erstellung einer Wissenschaft. 
„Das Erstellen des Spielplans war eine echte Sisyphusarbeit“, so DFL-Geschäftsführer Andreas Rettig.

Was ist neu?

Um den ungeliebten Donnerstag-Samstag-Rhythmus für die Europa-League-Starter zu vermeiden, wird es in der neuen Saison bis zu 15 Sonntage mit drei Partien geben. An den jeweiligen Wochenenden entfallen dann die Samstagabendspiele. Außerdem wird – aufgrund der Klub-WM – die Hinrundentabelle erst Anfang 2014 komplettiert, wenn der FC Bayern seine Partie vom 17. Spieltag beim VFB Stuttgart nachholt. Dadurch starten die Stuttgarter in das Jahr 2014 mit zwei Heimspielen: gegen Mainz und gegen Bayern!

Der 1. Spieltag 2013/2014 im Überblick

Bayern – Gladbach

Schalke – HSV

Leverkusen – Freiburg

Hannover – Wolfsburg

Hoffenheim – Nürnberg

Mainz – Stuttgart

Augsburg – Dortmund

Braunschweig – Werder

Hertha – Frankfurt

Transfer-News: Wer kommt, wer geht? Gerüchteküche brodelt!

Das Spieler-Karussell nimmt ordentlich an Fahrt auf. Gladbach und Schalke verstärken Offensive, Dortmund ist auf der Suche nach einem Götze-Nachfolger und um Ex-Bayern-Star Roque Santa Cruz buhlen gleich mehrere Bundesligisten.

Gladbach holt den Brasilianer Raffael!

Aller guten Dinge sind 3. Nachdem Trainer Lucien Favre bereits beim FC Zürich und bei Hertha BSC Raffael trainierte, holt er jetzt seinen Lieblingsspieler nach Gladbach. Der 28-jährige Brasilianer war zuletzt von Dynamo Kiew an Liga-Konkurrent Schalke 04 ausgeliehen.

Wer wird Nachfolger von Mario Götze?

Nachdem Wunschkandidat Kevin de Bruyne voraussichtlich beim FC Chelsea bleiben wird, Spanien-Talent Isco vor einem Wechsel zu Manchester United steht und Bernard von Atletico Mineiro mit geschätzten 20 Mio. Euro Ablöse zu teuer ist, hat der BVB nun den Bosnier Miralem Pjanic (23) im Visier. Allerdings hat Pjanic noch einen Vertrag bis 2015 beim AS Rom. Ablöse rund 14 Mio. Euro.

Gezerre um Ex-Bayern-Star Roque Santa Cruz!

Der 31-jährige Torjäger, der zuletzt von Manchester City an den FC Malaga ausgeliehen war, steht gleich bei mehreren Bundesligisten hoch im Kurs. Neben dem Hamburger SV und Schalke 04 zeigt auch die Frankfurter Eintracht Interesse und gilt zur Zeit als Favorit. Ende offen …

Verliert Mainz seinen Top-Angreifer Szalai an Schalke 04?

Manager Horst Heldt will im Sturm aufrüsten und sucht eine hochkarätige Alternative zu Top-Star Klaas-Jan Huntelaar. Die scheint er nun gefunden zu haben: Mainz-Star Adam Szalai (28)! Der Angreifer erzielte in der vergangenen Saison 13 Treffer für den FSV und könnte nun für eine festgeschriebene Ablösesumme von 8 Mio. Euro wechseln. Damit passt Szalai perfekt in das Anforderungsprofil von Schalke Manager Horst Heldt. Angeblich sind sich Spieler und Verein bereits einig, lediglich die offizielle Bestätigung steht noch aus.

Lizenzentzug endgültig – MSV Duisburg steigt ab!

Das ständige Schiedsgericht hat die Klage des Traditionsklubs gegen die Lizenzverweigerung abgewiesen und somit die Entscheidung der DFL bestätigt. Damit ist klar: der MSV Duisburg – immerhin Bundesliga-Gründungsmitglied – steigt aus der 2. Bundesliga ab.

Trauer in Duisburg, in Sandhausen wird gefeiert. Durch das Urteil bleibt der sportlich eigentlich abgestiegene SV Sandhausen in der 2. Liga. Für den SV Sandhausen ist das Urteil gleichbedeutend mit einem Sechser im Lotto. Und der Verein will diese unverhoffte Chance nutzen. Vom SC Freiburg wurde Mittelfeldspieler Marc Lais ausgeliehen, von Zweitligist 1. FC Köln kommt der 21 Jahre alte Außenverteidiger Lukas Kübler. Und der Klub will weiter aufrüsten, um in der kommenden Saison eine deutliche bessere Rolle zu spielen.

Der MSV Duisburg hingegen steht weiterhin vor einer ungewissen Zukunft. Offen ist, in welche Liga die Zebras absteigen werden. Die Lizenzunterlagen für die dritte Liga wurden bereits eingereicht und werden zur Zeit geprüft. Verweigert die DFL dem MSV Duisburg auch die Lizenz für die 3. Liga, droht der Gang in die Regionalliga West, schlimmstenfalls sogar in die Insolvenz. Damit würde das Gründungsmitglied der Bundesliga entweder in den Tiefen des Amateur-Fussballs oder ganz von der Bildfläche verschwinden.

Das Urteil des Schiedsgerichts hat auch Auswirkungen auf den DFB Pokal. Bei der Auslosung der ersten Runde hatte es zwei sogenannte „Mischkugeln“ mit Duisburg/Aue gegeben, da das Urteil zu diesem Zeitpunkt noch nicht feststand. Jetzt ist klar: die Zebras treffen auf den Zweitligisten SC Paderborn. Der Zweitligist Erzgebirge Aue tritt beim Drittligisten VFL Osnabrück an. Und die glücklichen Sandhausener empfangen zu Hause Bundesligist 1. FC Nürnberg.

Ottmar Walter – Weltmeister 1954 ist gestorben

Der jüngere Bruder von Fritz Walter ist gestorben. Somit leben nur noch zwei ehemalige Spieler aus der legendären Zeit des WM-Triumphes von 1954. Ottmar Walter hat ein Alter von 89 Jahren erreicht und wird als Legende in Erinnerung bleiben.Im Alter von 89 Jahren ist der bekannte Spieler Ottmar Walter in einem Altersheim in Kaiserslautern nun verstorben. Fussballfreunde und alle Mannschaften des Fussballs sind zutiefst traurig über den Tod des legendären Spielers. Der DFB-Präsident Wolfgang Niersbach äußerte sich hierzu wie folgt: „Es ist eine traurige Nachricht für den gesamten deutschen Fussball. Ottmar Walter war einer der Spieler, die das Wunder von Bern möglich gemacht haben und damit für Generationen zum Vorbild wurden.“

Der Mittelstürmer steht für die Glanzzeit des 1. FC Kaiserslautern und natürlich für den ersten WM-Sieg der deutschen Nationalmannschaft. Mit seinem Verein wurde Walter im Jahre 1951 und im Jahre 1953 deutscher Meister. Er hat in 321 Pflichtspielen 336 Tore für den FCK erzielt. In 21 Länderspielen hat der Stürmer 10 Tore errungen. Ottmar war ein pfeilschneller und sehr leistungsstarker Spieler.

Der Vorstandsvorsitzende Stefan Kuntz sagte: „Wir sind tieftraurig. Mit Ottmars Tod geht ein weiteres Stück unserer Historie verloren und damit auch die Werte, die er verkörpert hat: Bodenständigkeit, Vereinstreue, Glaubwürdigkeit. Es bleibt die Erinnerung an einen großartigen Spieler und Menschen.“ Bei dem WM-Triumph 1954 hat er mit 4 von 5 Toren zu dem Sieg beigetragen und sich für die Mannschaft stark gemacht, die zur damaligen Zeit schlechtgemacht wurde.

Fünf Jahre nach seinem großen Erfolg beendete Ottmar Walter seine Karriere aufgrund mehrerer Knie-Operationen. Er hatte damals aus dem 2. Weltkrieg als Marinesoldat eine schwere Knieverletzung beibehalten, die immer wieder Probleme bereitete. Eine Aussage des großartigen Spielers Ottmar Walter, zum WM-Sieg 1954 war: „Es scheint doch so, dass wir damals etwas Besonderes geschafft haben.“ Und damit hatte er recht. Er wird uns allen in Erinnerung bleiben.