Leverkusen: Verlängert mit Nationalspieler Bender

Mit der vorzeitigen Vertragsverlängerung von Nationalspieler Lars Bender bis 2019 hat der Werksklub frühzeitig die Weichen für die Zukunft gestellt. Die Verantwortlichen planen, um den 24-jährigen Mittelfeldspieler das Team der Zukunft aufzubauen.

„Wir haben Lars vor vier Jahren absolut richtig eingeschätzt, als wir ihn als jungen Spieler von 1860 München verpflichteten. Er hat die hohen Erwartungen mehr als erfüllt und sich auf und auch neben dem Platz als ein starker Typ im wahrsten Sinne des Wortes bewährt“, so Sportdirektor Rudi Völler voll des Lobes über den stellvertretenden Bayer-Kapitän: „Lars ist einer, der vorangehen kann. Einen solchen Charakter braucht eine Mannschaft, um erfolgreich Fußball zu spielen.“

Selbst der FC Bayern München hat bereits einmal seine Fühler nach Bender ausgestreckt. Das war im Sommer 2012 nach der Europameisterschaft in der Ukraine und Polen, wo Bender auf sich aufmerksam machen konnte. Jedoch erteilten die Leverkusener bereits damals sämtlichen Anstrengungen eine deutliche Absage. Auch der FC Arsenal London versuchte sein Glück, war aber ebenso chancenlos.

Nicht nur die Verantwortlichen auch Bender selbst sieht seine Zukunft langfristig in Leverkusen: „Hier hat sich in den vergangenen Jahren etwas sehr Positives entwickelt. Unser Team ist stark und hat das Potenzial, noch besser zu werden“, so der Mittelfeldspieler, der in den vergangenen drei Wochen wegen eines Muskelfaserrisses zum Zuschauen verdammt war: „Ich möchte Teil dieser Geschichte sein und meinen Beitrag dazu leisten, dass wir uns klar und dauerhaft in der Spitzengruppe etablieren.“

Diese Saison kam Bender in der Bundesliga bereits siebenmal zum Einsatz (ein Tor). Seit Sommer 2009 hat er insgesamt 115 Bundesliga-Spiele für die Werkself bestritten und konnte dabei zwölf Tore erzielen und elf Vorlagen geben.

Hoffenheim: wird das „magische Dreieck“ gesprengt?

Das Phantomtor war gestern. Abgehakt. Jetzt gilt die volle Konzentration der TSG 1899 Hoffenheim dem nächsten Gegner in der Bundesliga. Und das ist kein geringerer als der Triple-Gewinner aus München. Zu allem Überfluss muss Trainer Markus Gisdol vor der schiwerigen Partie gegen die Bayern um den Einsatz von 4 Stammkräften bangen.

Am Mittwoch mussten gleich 4 Stars mit dem Training aussetzen: Eugen Polanski, Tobias Strobl, Fabian Johnson und Kevin Volland. „Bis Samstag ist noch Zeit, aber die Personalsituation ist angespannt“, bestätigte der Trainer: „Für einige könnte es eng werden“, befürchtet Gisdol.

Gerade ein möglicher Ausfall von Kevin Volland bereitet Gisdol extreme Bauchschmerzen. Denn der Kapitän der deutschen U 21 spielt bisher eine überragende Saison und konnte bereits fünf Treffer selbst erzielen und drei weitere vorbereiten. Zusammen mit der erstarkten und zurzeit groß aufspielenden Firminho (7 Saisontreffer) und Neuzugang Modeste (sechs Tore) bildet Volland das „magische Dreieck“ von Hoffenheim. 18 von 25 Treffern konnten die drei bereits erzielen.

Natürlich bleiben die Hoffenheimer in der Partie gegen das Münchner Starensamble Außenseiter – ob mit oder ohne Volland.  „Ich will die Bayern nicht zu sehr in den Himmel loben. Aber wahrscheinlich ist das zurzeit die beste Mannschaft der Welt“, sagte Coach Markus Gisdol. „Du brauchst einen Spitzentag, um da mithalten zu können.“

Trotz aller Überlegenheit der Bayern fordert der Trainer Mut von seinen Spielern und hofft insgeheim zumindest auf einen Teilerfolg: „Wir werden nicht vor Ehrfurcht erstarren. Wir wollen keine Ängste zeigen und müssen psychisch stabil bleiben.“

Die Entscheidung des DFB und das sogenannte Phantomtor sind für Gisdol längst Geschichte: „Die Entscheidung entspricht nicht unbedingt meinen Vorstellungen von Gerechtigkeit. Aber wir müssen das jetzt akzeptieren. Mehr als wir getan haben, konnten wir nicht tun“, so Gisdol.

Aber, es gibt auch gute Nachrichten aus dem Kraichgau. Die Hoffenheimer konnten das schwedische Talent Jiloan Hamad, 22 Jahre alt und bereits Nationalspieler, ablösefrei verpflichten. Bereits in der Winterpause wird er die TSG verstärken.

Marcel Koller bleibt Trainer der österreichischen Nationalmannschaft

Der Schweizer Marcel Koller hat seinen Vertrag mit dem ÖFB bis Ende 2015 verlängert.

b2ap3_thumbnail_Marcel-Koller.jpg

 Der Vertrag beinhaltet eine automatische Verlängerung bis zur EM 2016, sollte sich Österreich für die  kommende Europameisterschaft in Frankreich qualifizieren. Marcel Koller bezeichnet seine Entscheidung als „…auf den  Fußball  bezogen, meine schwierigste Entscheidung, die ich in meiner Karriere treffen musste“. 

 Letztendlich gab der bisher erfolgreiche Anfang des Projektes „Aufbau des ÖFB-Teams“ den Ausschlag zur  Verlängerung. 

Er wolle das Projekt beim ÖFB fortführen, so Koller. Auch ÖFB-Präsident Leo Windtner zeigt sich erfreut:

„Ich bin sehr froh, dass die Entscheidung für den Weg mit Marcel Koller gefallen ist. Der ÖFB steht für Kontinuität und diese ist mit dieser Entscheidung des alten und neuen Teamchefs gegeben. Ich sehe diese Entwicklung für die Mannschaft, aber auch für den ÖFB und unsere Fans sehr positiv. Wir werden mit voller Kraft die Qualifikation für das nächste Großereignis in Frankreich angehen und ich bin überzeugt, dass dieses Team unter seiner professionellen Führung sehr gute Chancen hat, die nächste EM Endrunde zu erreichen.“

Steckbrief Marcel Koller:

Erfolge mit Grasshopper Club Zürich:

– 25 Jahre Spieler, davon 17 Jahre Profi (1972-1997)

– 7-mal Schweizer Meister

– 5-mal Schweizer Cupsieger (Pokal)

– Schweizer Supercupsieger 1989

– 35 Europapokalspiele, 8 Tore

– 5x Teilnahme an der UEFA Champions League

– 420 Meisterschaftsspiele, 60 Tore

– 60 Schweizer-Cupspiele (Pokal)

 

Nationalmannschaftskarriere:

– 55 A-Länderspiele, 3 Tore

 

Teamchef des österreichischen Nationalteams seit November 2011. 

Bilanz: 18 Spiele / 8 Siege / 3 Unentschieden / 7 Niederlagen / Torverhältnis 30 : 23

Schalke 04: Königstransfer wird zum Sorgenkind

Läuft es wie zuletzt bei Boateng nicht, läuft es bei der ganzen Mannschaft nicht. Und regelmäßig ziehen die Knappen dann auch gerade gegen die Topteams der Liga, den Kürzeren.

Schalkes Neuzugang Boateng ist einer, der immer nach vorn schaut. Daher wirft ihm sein verschossener Elfmeter im Revierderby gegen Borussia Dortmund auch nicht aus der Bahn.

„Ich habe schon viele Sachen durchgemacht. Das beschäftigt mich noch bis Sonntag, dann muss ich wieder nach vorne schauen“, so Boateng.

Allerdings sehen die Verantwortlichen die jüngste Entwicklung auf Schalke sehr kritisch. Nach der Verpflichtung des Mittelfeldstars konnten die Gelsenkirchener ordentlich Punkte sammeln und die Tendenz zeigte eine deutliche Aufwärtsbewegung. Zuletzt stagnierte die Entwicklung aber wieder.

Daher korrigierten sie jetzt auch kleinlaut die Saisonziele wieder nach unten. Vor der Saison wurde als Marschroute zumindest im Stillen das Ziel Meisterschaft ausgegeben. Davon ist schon lange keine Rede mehr. Denn die Niederlagen in der Champions League gegen Chelsea und in der Bundesliga gegen die Rivalen Dortmund und Bayern, haben einmal mehr gezeigt, dass die Schalker schnell an ihre Grenzen stoßen. In der Bundesliga liegt das Spitzentrio bereits elf bzw. zwölf Punkte vor den Gelsenkirchenern.

Die anfängliche Euphorie nach dem Boateng-Transfer ist längst verflogen und der Ernüchterung gewichen. Trainer Keller sitzt aber nach wie sicher im Stuhl.: „Wir werden ihm die nötige Zeit geben. Er sitzt weiterhin fest im Sattel“, sagte Präsident Tönnies.

Am Trainer wird auf Schalke also nicht gezweifelt, dafür werden die Zweifel an Boatengs Fitness immer lauter. Trainerlegende Ottmar Hitzfeld berichtete kürzlich von langwierigen Knieproblemen bei Boateng: „Man munkelt, dass er angeschlagen war, als er gekommen ist und jetzt nicht mehr trainieren kann.“

Wusste der AC Mailand um den Gesundheitsstand Boatengs und haben die Rossonerri Boateng nur deswegen so günstig abgegeben? Die Vermutung steht im Raum.

Boateng selbst dazu: „Es geht mir gut. Ich will auf jeden Fall in Berlin versuchen, 90 Minuten zu spielen. Ich bin immer noch nicht bei 100 Prozent, aber die kommende Trainingswoche wird mir sehr helfen.“ 

Einspruch abgewiesen. Kein Wiederholungsspiel. Phantomtor zählt. Leverkusen behält 3 Punkte.

Heute hat das DFB-Sportgericht entschieden, dass das Phantomtor von Stefan Kießling zählt und den Einspruch der Hoffenheimer damit abgelehnt. Der DFB geht dadurch auch einer möglichen Konfrontation mit der FIFA aus dem Weg.

Es steht also fest: Die Bundesligapartie zwischen 1899 Hoffenheim und Bayer Leverkusen wird nicht wiederholt. Das 1:2 hat Bestand. Nach 83 Minuten fiel die Entscheidung am Montag in Frankfurt. „Die Frage ist nicht, ob uns das Urteil unter sportlichen Gesichtspunkten gefällt oder nicht. Unter rechtlichen Gesichtspunkten gibt es aber keine Alternative“, sagte der Vorsitzende Hans E. Lorenz zur Begründung seines Richterspruchs:

„Es gibt keine Grundlage für den Einspruch. Die Tatsachenentscheidung war zwar falsch, sie ist aber unumstößlich. Die falsche Tatsachenentscheidung gehört zum System.“

Die TSG 1899 Hoffenheim hatte nach Kießlings Phantomtor Einspruch gegen die Wertung der Partie eingelegt, weil der von Schiedsrichter Felix Brych anerkannte Treffer des Leverkuseners Kießling gar keiner war. Denn der Kopfball des Levrkusener Stürmers war seitlich durch ein Loch im Netz ins Tor gegangen.

Eigentlich drehte sich alles nur um die Frage, ob die Tatsachenentscheidung des Unparteiischen endgültig ist oder nicht.

Schon im Vorfeld der Verhandlung hatte der Weltverband FIFA erklärt, dass die Tatsachenentscheidung eines der höchsten zu schützenden Güter ist. Hintergrund: Die FIFA muss dem Sportgerichts-Urteil zustimmen, bevor es rechtskräftig wird.

Leverkusens Sportchef Rudi Völler zur Entscheidung: „Wir fühlen uns nicht als Gewinner.“ Und weiter: „Ich hoffe nur, dass die Torlinientechnik durch diese Sache vorangebracht wird.“

Die Verantwortlichen der TSG 1899 Hoffenheim denken über eine Berufung nach. „Ob wir Berufung einlegen werden, kann ich noch nicht sagen. Das werden wir prüfen und mit der Geschäftsführung abstimmen“, sagte der Profifußball-Leiter Alexander Rosen. Hierfür haben die Kraichgauer nun eine Woche Zeit.

Ob eine Berufung nach der ersten Entscheidung des DFB und der klaren Marschvorgabe der FIFA auch nur den Hauch einer Chance hätte, gilt allerdings als äußerst unwahrscheinlich.

Vor Hertha-Spiel: Guardiola lernt aus Elfer-Zoff

Bayern-Coach Pep Guardiola ist genervt. Denn er musste lernen, dass die Bundesliga und die Primera Division doch etwas anders ticken. In Zukunft bestimmt er die Elfer-Schützen.

Guardiola wurde kalt erwischt. Scheinbar hat ihm niemand vor seinem Engagement beim FC Bayern München gesagt, dass es in Deutschland üblich ist, eine Mannschaft in fixe Elfmeterschützen einzuteilen – und zwar nach einer genauen Reihenfolge.

Gegen Mainz beorderte Guardiola Arjen Robben wieder zurück vom Elfmeterpunkt. Daraufhin verweigerte Robben im Champions League Spiel gegen Pilsen, obwohl sein Trainer ihn darum bat, seine Dienste als Elfmeterschütze.

Aus dieser Situation hat der Perfektionist Guardiola gelernt. Ab sofort gibt es beim FC Bayern wieder eine feste Liste mit den Elfmeterschützen.

„Ich hatte immer Vertrauen in die Spieler, aber ab jetzt sage ich, wer schießt“, erklärte der Katalane vor dem Heimspiel gegen Hertha BSC. „Ich werde der Mannschaft sagen, wer die Elfmeterschützen sind: Der erste, zweite, dritte, vierte und fünfte.“

In der Mannschaftsbesprechung vor dem Spiel gegen Pilsen hatte Guardiola Robben ermahnt: „Solche Sachen wie beim Elfmeter sind nicht fair der Mannschaft und dem Verein gegenüber.“

Auf den Sachverhalt angesprochen ergänzte Guardiola: „Ich diskutiere über solche Sachen nicht mit meinen Spielern, ich bespreche sie mit ihnen“. Dabei verwies er auf seine Zeit beim FC Barcelona.

Bereits damals war Guardiola für seinen freundschaftlichen, aber gleichzeitig rigiden Führungsstil bekannt. Nicht zuletzt wies er sogar Fußball-Genie Zlatan Ibrahimovic in die Schranken, der seither regelmäßig gegen den Katalanen stänkert.

Guardiola allerdings zeigt sich lernwillig. Nach dem Elfer-Zoff hat er festgestellt, dass die ungeschriebenen Regeln der Primera Division von denen der Bundesliga abweichen.

In Spanien gibt es keine feste Einteilung bei Elfmetern. Der Trainer entscheidet, wer schießt – ohne wenn und aber.

Auf die Frage, wie denn ein Musterspieler aussehen würde, antwortete der Katalane am Beispiel von Thomas Müller: „Er akzeptiert immer meine Entscheidungen, er lächelt immer dabei“, erzählte er. „Auch, wenn er in Schalke nicht gespielt hat.“

Das gefällt dem spanischen Star-Trainer. So will er es sehen, auch im nächsten Spiel gegen Hertha BSC.

Wett-Tipps zum 10. Spieltag der Bundesliga und zum 12. Spieltag der 2. Bundesliga

b2ap3_thumbnail_BL_Logo2.jpgDas kann ja wieder spannend werden! Der VfB Stuttgart eröffnet den 10. Spieltag der Bundesliga mit einem Heimspiel gegen den Club aus Nürnberg. Eigentlich eine klare Angelegenheit für den VfB, sollte man denken…doch Achtung, der 1. FCN hat mit Gertjan Verbeek einen neuen Trainer und hofft natürlich auf den sogenannten „Trainer-Effekt“. Wir glauben dennoch an die Stuttgarter und tippen eine 1 bei bet365.

Am Samstag spielt der FC Bayern zu Hause gegen Hertha…das wird wohl eine klare Angelegenheit. Wir tippen daher bei bet3000 auf ein 1. Das Highlight des Spieltags wird natürlich das Derby „auf Schalke“ mit dem Spiel Schalke 04 gegen Borussia Dortmund. Mit der Champions-League-Pleite im Rücken wird Schalke auch gegen die nerven- und spielstarken Dortmunder unserer Meinung nach allerdings zu Hause verlieren. Daher unser Tipp bei bet365 auf Sieg Dortmund.

Bayer Leverkusen empfängt den FC aus Augsburg und wird sicherlich auch ohne Phantomtor einen Sieg einfahren – wir tippen bei bet3000 auf einen Heimsieg!

Hannovers Heimsiegserie hat zwar mit dem Unentschieden gegen Hertha BSC einen Fleck bekommen, aber gegen Hoffenheim wird es zu einem erneuten Sieg vor eigenem Publikum reichen. Unser Tipp bei bet365 also: 1

Mainz gegen Braunschweig: Also gegen wen sollte Mainz denn aus der Krise kommen, wenn nicht gegen die Eintracht aus Braunschweig? Tuchels Truppe schafft das und daher tippen wir bei bet3000 eine 1.

Die Wölfe empfangen Bremen und werden bestimmt gewinnen, sollte Gustavo auf dem Platz bleiben 😉 Nein im Ernst, Wolfsburg schätzen wir stärker als Bremen ein und tippen daher bei bet365 auf einen Sieg der Wölfe.

Nun wirds schwierig…der SC Freiburg empfängt den HSV…hmmm…nach dem enttäuschenden Unentschieden im Europapokal tritt Freiburg weiter auf der Stelle. Gegen den HSV wirds wohl wieder nicht zum ersten Sieg in dieser Saison reichen…wir tippen bei bet3000 auf das 6. Unentschieden der Freiburger.

Abgerundet wird der Spieltag dann mit einem Heimsieg der Borussia aus Mönchengladbach gegen Eintracht Frankfurt. Wir lassen das mal ohne Begründung hier so stehen und tippen aus reinem Bauchgefühl bei bet365 eine 1.

Unsere Wett-Tipps zur 2. Bundesliga sowie die Übersicht zur Bundesliga findet Ihr hier.

Viel Spaß beim wetten, Euer fuxx.

Hertha BSC verlängert mit Manager Michael Preetz

Jetzt ist es amtlich. Bundesligist Hertha BSC Berlin hat den Vertrag mit seinem Manager und Hertha-Urgestein Michael Preetz vorzeitig um weitere drei Jahre bis 2017 verlängert. Der ursprüngliche Vertrag des 46-Jährigen endete 2014.

Preetz sagte zur Vertragsverlängerung: „Ich bedanke mich bei den Gremien des Vereins für das Vertrauen. Gemeinsam werden wir alles daran setzen, unseren eingeschlagenen Weg weiterzugehen.“

Für den Verein ist es wichtig, dass es nicht nur Ruhe und Kontinuität bei der Besetzung des Manager- und Trainerpostens gibt, sondern auch bei der Kaderplanung und den Spielverträgen.

Herthas Präsident Werner Gegenbauer teilte mit, dass es sich bei der Vertragsverlängerung mit Preetz, dem er trotz zweier Bundesliga-Abstiege stets die Treue hielt, auch diesmal wieder um ein einstimmiges Votum handelte.

 „Wir sind davon überzeugt, gemeinsam eine erfolgreiche Zukunft zu haben“, so Gegenbauer.

Natürlich sprach in der jetzigen Situation für Preetz vor allem auch der derzeitige sportliche Erfolg. Immerhin stehen die Berliner als Aufsteiger zurzeit auf Platz 4 der Tabelle.

„Hertha soll wieder fester Bestandteil der Bundesliga werden. Wir alle wissen, dass das unsere Aufgabe ist“, so Preetz.

Den Vertrag von Trainer Jos Luhukay hatten die Verantwortlichen bereits im Mai vorzeitig bis zum Jahr 2016 verlängert. Luhukay selbst sprach sich auch für eine weitere Zusammenarbeit mit Preetz aus.

„Es ist wichtig, dass wir diese Kontinuität bekommen. Micha hat zuletzt bei einigen Transfers schon sehr langfristig geplant. Das ist gut“, sagte Coach Luhukay.

Seit 2009 ist Michael Preetz bereits Manager des Hauptstadt-Klubs. Vorher war Preetz schon von 1996 bis 2003 als Torjäger für die Berliner aktiv. Der siebenmalige Nationalspieler und gebürtige Düsseldorfer ist mit 93 Toren noch heute der Rekordtorschütze der Hertha.

Hannover 96: erneuter Rückschlag für Pander

Christian Pander wird wahrlich nicht vom Glück verfolgt. Die Krankenakte des mittlerweile 30 Jahre alten Linksverteidigers ist inzwischen immens lang. Pander war gerade erst ins Mannschaftstrainer von Hannover 96 zurückgekehrt, da wirft ihn die nächste Verletzung aus der Bahn. Diesmal sind es Muskelbeschwerden im linken Oberschenkel.

Nach einer Operation an der Leiste und Hüftproblemen hatte sich Pander gerade erst wieder mühselig zurück gearbeitet. Jetzt muss er erneut pausieren. In der Partie der zweiten Mannschaft von Hannover 96 gegen Viktoria Hamburg am vergangenen Samstag feierte er noch sein Comeback. Zur Halbzeit musste Pander allerdings aufgrund von muskulären Beschwerden schon wieder passen und ausgewechselt werden.

Jetzt wird Pander erst einmal wieder durch die medizinische Abteilung der 96er versorgt. Zuletzt gab es im Verhältnis der medizinischen Abteilung und Trainer Mirko Slomka erhebliche Irritationen. Angeblich wechselte der Coach in der Partie gegen Bayer Leverkusen den angeschlagenen Mame Diouf ein, obwohl die medizinische Abteilung davon abgeraten hatten. Diouf hatte seinerzeit nach einer Sprunggelenksverletzung erst zweimal mit der Mannschaft trainiert und nach seiner Einwechslung dann einen Faserriss erlitten. Slomka betonte allerdings, dass es sich um eine neue Verletzung handelte.

Inzwischen haben die Niedersachsen aber klargestellt, dass ein zuvor verletzter Akteur nur in enger Absprache mit der medizinischen Abteilung, dem behandelnden Arzt, dem Trainer und dem Spieler selbst eingesetzt wird. Slomka dazu: „Wenn alle Beteiligten sagen ‚Daumen hoch!‘, dann ist der Spieler spielfähig.“ Pander wird auf dieses Kommando noch einige Zeit warten müssen. Mama Diouf dagegen wird bereits in der nächsten Partie gegen 1899 Hoffenheim wieder zurück erwartet. Bereits seit einer Woche trainiert der 25-jährige Torjäger nach auskuriertem Muskelfaserriss wieder mit der Mannschaft.

Trainer-Suche beendet – Nürnberg verpflichtet Holländer Verbeek

Der Holländer Gertjan Verbeek übernimmt das Traineramt beim Club und soll die kriselnden Nürnberger wieder auf Erfolgskurs bringen. Das Ziel ist klar, so schnell wie möglich die unteren Tabellenregionen verlassen und dabei am besten auch noch attraktiven Fußball spielen.

Verbeek gesteht, dass er sich sofort in den Club verliebt habe. Vor allem, weil es sich um einen absoluten Traditionsverein handelt und die Mannschaft sowohl viele junge Talente als auch einige erfahrene Profis aufweist.

Erstmals wird der 51-jährige Holländer die Nürnberger beim Auswärtsspiel am kommenden Freitag in Stuttgart betreuen. Das Wichtigste sei bis dahin, dass Team kennen zu lernen. Die erste Trainigseinheit am Dienstag Nachmittag verfolgte Verbeek noch als Zuschauer mit verschränkten Armen während die Assistenten das Training leiteten. Am Mittwoch will Verbeek dann selbst das Kommando übernehmen.

Die Erwartungen an den neuen Trainer sind riesengroß. „Er ist heiß auf diese Aufgabe und bringt richtig Herz und Feuer mit. Das war von der ersten Minute an zu spüren. Er hat Erfahrung und viel mit jungen Spielern gearbeitet”, sagte Sportvorstand Martin Bader. Bei den Verhandlungen habe er „zügig das Gefühl gehabt, dass das sehr gut passen kann”.

In Holland ist Verbeek als autoritärer Trainer bekannt. Er gilt, als eine Mischung aus Louis van Gaal und Huub Stevens. Verbeek meinte hierzu nur grinsend: „Dies ist eine individuelle Meinung, ich bin Gertjan Verbeek. Sie bekommen Zeit genug, mich kennenzulernen”.

Nürnberg ist Verbeeks erste Trainerstation im Ausland. Zuletzt trainert er den AZ Alkmaar, wo er 2013 Pokalsieger wurde. Außerdem konnte er Alkmaar dreimal in Folge in die Qualifikation zur Europa League führen. Am 29. September wurde er dann entlassen, weil angeblich die Chemie zwischen ihm und dem Team nicht mehr stimmte. Verbeek dazu: „ das habe ich aber nicht verstanden.“

Außerdem trainierte Verbeek bereits Heracles Almelo, SC Heerenveen und Feyenoord Rotterdam. Als Profi spielte er selbst für Heerenveen und Almelo.

Der Druck ist groß, aber nicht nur auf Verbeek sondern auch auf Sportvorstand Martin Bader. „Wenn der nächste Trainer nicht funktioniert, dann bekomme ich in die Fresse.” Aber Bader ist überzeugt, dass es funktioniert. Zumal der Kader „genügend bislang leider nicht voll abgerufenes Potenzial” habe.

Die 2. Liga dürfe „deshalb kein Thema für uns sein – wir sind unverändert auf den Verbleib in der Bundesliga fokussiert”, unterstrich Bader noch einmal. Verbeek werde „daran arbeiten, schnell Konstanz in die Leistungen zu bringen und die nötige Ruhe an den Tag legen, um mit einem erfolgreichen Auftreten die Situation zu meistern”.