Deutsche Nationalelf: Glanzvoller Vorsprung von 4:0 verschenkt, Löw-Elf gegen Schweden entzaubert

Es hätte ein Vier-Tore-Vorsprung der deutschen Nationalmannschaft in der letzten Qualifikationsrunde sein können doch Löw’s Elf konnte sich gegen Schweden-Konkurrent nur mit einer denkwürdigen 4:4-Partie verabschieden.

Nach dem Tor-Festival von 6:1 gegen Irland, war die Marschroute des DFB-Teams von Joachim Löw deutlich: Schweden kann kommen! Doch hat am gestrigen Abend haben die Nationalspieler leichtfertig ihren grandiosen Vorsprung von 4:0 gegen den stärksten Gegner ihrer Gruppe verschenkt. Gegen zunächst zurückhaltende Skandinavier legten Lahm, Kroos und Co. in Berlin furios los und präsentierten sich spielfreudig und kombinationssicher. So leiteten die Tore von Miroslav Klose (8./15.), dem jetzt nur noch ein Treffer zum nationalen Rekord von Gerd Müller fehlt, sowie Per Mertesacker (39.) und Mesut Özil (56.) den glanzvollen Vorsprung von 4:0 ein. Nach 60 grandiosen Minuten kam dann der torreiche Wechsel der Schweden, der ein 4:4-Ergebnis einleitete.

In der Kabine herrschte nach Abpfiff der Partie Totenstille. „Wenn man 4:0 führt und es geht 4:4 aus, dann ist was schief gelaufen“, so Team-Kapitän Philipp Lahm zum enttäuschenden Spielverlauf. Rund 72 369 Zuschauer sahen im Berliner Stadion dabei zu, wie Schwedens Superstar Zlatan Ibrahimovic (62.), Mikael Lustig (64.), Johan Elmander (76.) und Rasmus Elm (90.+3) für ihre Mannschaft den torreichen Wechsel veranstalteten. Bedenkliche Abwehrschwächen waren insbesondere Grund der schwedischen Nationalspieler das Spiel zu ihren Gunsten zu entscheiden. Damit hat die DFB-Elf zum ersten Mal in der 104-Jährigen Länderspielgeschichte einen Vier-Tore-Vorsprung leichtfertig verschenkt. Löw’s Team bleibt mit nun mit 10 Punkten nichtsdestotrotz Spitzenreiter in der Qualifikationsgruppe C.