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Erfolgreiche TSG ist beim 17. der Tabelle kein Favorit

Am Sonntag des 8. Spieltages muss Hoffenheim nach Hamburg reisen. Obwohl die Kraichgauer momentan seit acht Bundesliga-Spielen unbesiegt sind – das ist übrigens der neue Vereinsrekord – räumt Tipico dem Tabellensiebzehnten HSV bei einer Quote von 2,50 etwas bessere Chancen ein.

„Es ist ein steiniger Weg aus dem Tabellenkeller. Hoffenheim ist sehr stark bei Kontern. Wir müssen höllisch aufpassen und eine Schippe drauflegen“, sagt HSV-Coach Joe Zinnbauer. Seit Zinnbauer das Ruder übernommen hat, scheint es bei den Norddeutschen allerdings aufwärts zugehen. Nach sechs sieglosen Spieltagen gelang der erste Saisonerfolg ausgerechnet über die hoch gehandelte Borussia Dortmund. Dennoch wird diese Euphorie allein für den Sieg gegen Hoffenheim nicht reichen. TSG startete sehr gut in die Saison und ist als Tabellenzweiter derzeit der erste Verfolger von FC Bayern. Als eine von vier Mannschaften ist Hoffenheim noch ungeschlagen und konnte bislang sowohl in der Offensive als auch in der Defensive überzeugen. Da ist die Erfolgsquote von 2,80 (bet365) schon etwas überraschend. Aber nicht für TSG-Coach Markus Gisdol: „Es ist deutlich zu sehen, dass der neue Trainer beim HSV etwas bewegt hat. Man erkennt eine klare Aufwärtstendenz. Hoffenheim ist in Hamburg nie Favorit.“ Eine Punkteteilung ist bei Tipico 3,40 wert.
Das letzte Spiel des Spieltages bestreiten Paderborn und Frankfurt. Sie treffen in der Bundesliga erstmals aufeinander. Einen eindeutigen Favoriten gibt es in dem Duell zweier Mittelfeldler nicht. Die Gäste aus Frankfurt sind auswärts noch ungeschlagen und haben eine Erfolgsquote von 2,80 bei Tipico. SC Paderborn 07 liegt absolut weit über den Erwartungen, die an den Underdog der Liga gestellt wurden, und hat bei Tipico 2,60. Ein Remis wird bei bet365 mit 3,40 bewertet.

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Gelingt Hamburg der erste Treffer der Saison?

Am Sonntag stehen zwei interessante Partien auf dem Spielplan: Zuerst gastiert Hertha BSC in Augsburg (15.30 Uhr). Am Abend kämpft dann HSV zuhause gegen Frankfurt und um den ersten Tor der Saison.

Die Berliner konnten am Mittwoch endlich den ersten Erfolg der Saison gegen Wolfsburg feiern. Mit dem Aufwind aus dieser Partie und einer Erfolgsquote von 3,60 (Tipico) reist das Team nach Augsburg. „Ich denke, es wird die Mannschaft vom Mittwoch spielen“, sagte Trainer Jos Luhukay optimistisch. Aber Augsburg ist trotz der jüngsten Niederlage gegen Leverkusen in einer guten Form und mit 2,05 bei bet365 der Favorit der Partie. Ein Remis wird bei Tipico mit 3,50 bewertet.
In der letzten Begegnung des sechsten Spieltages versucht HSV noch immer den ersten Tor der Saison zu erzielen. Sollte es dieses Mal wieder nicht klappen, könnten die Hamburger einen Rekord einstellen. Seit der Saison 1979/80 hält der VfL Bochum den Torlosigkeitsrekord – erst in der 24. Minute des sechsten Spieltags gelang dem Team der erste Treffer. Ein Tor ist bekanntlich eine Voraussetzung für den Sieg, die Erfolgsquote dafür liegt bei 2,15 (bet365). Die Frankfurter gehen mit einer Siegquote von 3,30 bei Tipico in die Partie. Ein Unentschieden ist 3,50 (Tipico) wert.

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Zinnbauers Fauertaufe gegen die Bayern und Stuttgarts Kampf gegen die Erfolgslosigkeit

Den vierten Bundesliga-Samstag der Saison beherrschen vor allem zwei Partien am Nachmittag (15.30 Uhr): Bayern ist zu Gast beim HSV, dessen neuer Coach Joe Zinnbauer zum ersten Mal auf der Trainerbank Platz nehmen wird. Zur selben Zeit steigt in Stuttgart das Derby-Duell gegen Hoffenheim.  

Joe Zinnbauer hat kein leichtes Erbe: HSV liegt nach drei Spieltagen mit nur einem Punkt auf dem letzten Tabellenplatz. Und nun muss er ausgerechnet gegen den deutschen Meister debütieren. „Alle rechnen damit, dass wir verlieren. Deshalb gibt es doch nichts Einfacheres als gegen die Bayern zu spielen. Normalerweise stehen meine Mannschaften für Dominanz auf dem Platz. Gegen die Bayern muss ich mir da schon ein anderes Konzept überlegen“, sagte Zinnbauer. Bei einer Erfolgsquote von 12,00 bei bet365 hat der HSV wohl wenig zu verlieren. Gegen Bayern kassierte er bisher die meisten Niederlagen. Dieses Mal beträgt die Quote dafür 1,27 bei Tipico. Mit einem Remis bei 6,00 (Tipico) könnte Hamburg wohl zufrieden sein.
Im Derby des Tages sind die Kräfte laut Wettanbietern gleich verteilt. Mit 2,60 bei Tipico wollen die Schwaben den bisher sieglosen Saisonstart endlich hinter sich lassen. Obwohl Hoffenheim in der neuen Saison noch ungeschlagen und mit fünf Punkten auf dem achten Platz liegt, ist die Erfolgsquote mit 2,75 bei bet365 sogar etwas schlechter. Das könnte daran liegen, dass Stuttgart von den aktuellen Bundesligisten gegen Hoffenheim die beste Bilanz hat. Ein Unentschieden in der Partie wird mit 3,40 bei Tipico belohnt.

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Wird HSV die rote Laterne übernehmen?

Am Sonntag (17.30 Uhr) reist der HSV nach Hannover. Mit bisher nur einem Punkt hat Hamburg einen Start hingelegt, der absolut dem Ende der vergangenen Saison entspricht.

Gegen die Niedersachsen will sich der Bundesliga-Dino bei einer Siegquote von 3,40 bei Tipico endlich ein Erfolgserlebnis erkämpfen. Auf Marcel Jansen wird man dabei verzichten müssen, weil er einen Faserriss auskurieren muss. Matthias Ostrzolek soll seinen Platz in der Startelf einnehmen. Auch der Einsatz von Rafael van der Vaart ist für Sonntag wegen Wadenproblemen noch fraglich. Eine Niederlage mit 2,20 bei bet365 würde für Hamburg womöglich sogar die Rote Laterne bedeuten. Diese wäre nicht überraschend. In den letzten sechs Gastspielen in Hannover hat man vier Mal verloren und nur zwei Mal ein Unentschieden herausgeholt. Ein Remis im erneuten Duell ist bei Tipico 3,60 wert.
Zuvor (15.30 Uhr) gastiert FC Augsburg bei Eintracht Frankfurt. Die Hessen sind gut mit vier Punkten in die Saison gestartet und mit 2,25 bei bet365 der Favorit. Die bayrischen Schwaben sind dagegen mit null Punkten der Schlusslicht der Tabelle. 3,20 gibt es bei bet365 für ihren Erfolg gegen Frankfurt. 3,50 ist ein Unentschieden bei Tipico wert.

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Kampf um das letzte Bundesliga-Ticket

Heute Abend (20.30 Uhr) hat der HSV eine letzte Chance die Klasse doch noch zu halten. In dem Relegationshinspiel muss der Bundesliga-Dino gegen die SpVgg Greuther Fürth antreten. Das Rückspiel geht am 18. Mai in Franken über die Bühne.

Greuther Fürth sicherte sich durch einen 2:0-Erfolg gegen Sandhausen den dritten Platz in der zweiten Liga. So kommt es zum Aufeinandertreffen, das es bereits in der zweiten Runde des DFB-Pokals gab. Im September gewannen die Rothosen knapp mit 1:0. Im Hinspiel steht die Erfolgsquote des Zweitligisten bei 4,50 (Tipico). Es wird also eng für den HSV, der allein wegen der noch schwächeren Konkurrenz aus Braunschweig und Nürnberg den Rang 16 retten konnte. In der Relegation muss sich der HSV nun aus eigener Kraft retten, Schützenhilfe gibt es keine mehr. Bei einer Siegquote von 1,80 bei Tipico erwartet Hamburg „eine richtige Nervenschlacht“, sagte Dennis Diekmeier.

Doch  „die Mannschaft hat den unbedingten Willen, die Chance auf den Klassenerhalt zu nutzen“, versicherte Mirko Slomka. „Ich bin überzeugt, dass wir es mit der einmaligen Unterstützung unserer Anhänger packen werden“. Ein Unentschieden wird bei bet365 mit einer Quote von 3,80 belohnt.

Hier finden Sie alle Ergebnisse und Tabellen. Nutzen Sie unsere Wett-Tipps und Quoten-Vergleich, um ihre Wette richtig zu platzieren. Beide Relegationsspiele können Sie bei uns im Live-Ticker oder per Live-Video verfolgen.

1:1 in Hamburg?

Das ist ein Duell der ungleichen Gegner, das am Samstagabend (18.30 Uhr) in Hamburg steigt. HSV kämpft um den Klassenerhalt, die Gäste aus Wolfsburg um einen Platz in der europäischen Eliteliga. Die Erfolgskurve der beiden Teams zeigt eindeutig in verschiedene Richtungen.

Vier Spieltage vor Saisonende liegt der VfL elf Zähler hinter dem BVB. Leverkusen auf Rang vier ist aber nur um einen Punkt besser. Der HSV liegt noch auf Platz 16, hat aber nur zwei Punkte Vorsprung auf den Tabellenletzten aus Braunschweig. Die Hamburger kassierten schon 17 Niederlagen, das ist mehr als jemals zuvor in einer Spielzeit. Wolfsburg dagegen feierte am 30. Spieltag bereits den 15. Sieg. Hier finden Sie alle Ergebnisse und Tabellen.
Die Quoten spiegeln diese ungleiche Kräfteverteilung jedoch nicht. Bei Tipico kann man auf den Sieg der Wölfe 2.05 setzen. Auf die drei wichtigen Punkte für Hamburg steht die Quote bei bet-at-home bei 3.55. Das mag daran liegen, dass der HSV unter Mirko Slomka zuhause noch ungeschlagen ist. Allerdings gewann der HSV nur eines der vergangenen acht Heimspiele gegen den VfL. Vier der vergangenen fünf Duelle zwischen den beiden Teams endeten mit einem 1:1. Eine Punkteteilung mit einer Quote von 3.70 bei Tipico wäre also sehr wahrscheinlich, dennoch für beide Clubs enttäuschend.
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Bundesliga-Dino kämpft ums Überleben

Nach nur einem Punkt aus den letzten drei Spielen steht der Hamburger SV gehörig unter Druck. Sollte am Freitag (20.30 Uhr) gegen Bayer Leverkusen kein Sieg gelingen, drohen dem Bundesliga-Dino sogar der letzte Tabellenplatz und somit auch der Abstieg.

Vor dem Heimspiel gegen Leverkusen beträgt der Rückstand auf den rettenden 15. Tabellenplatz zwei Punkte. Allerdings beträgt der Abstand auf den Tabellenletzten aus Braunschweig ebenfalls nur zwei Zähler. Hier geht’s zu den Ergebnissen und Tabellen.
Die Situation der Norddeutschen ist dramatisch. Daher ist dem Coach Mirko Slomka selbst ein Unentschieden bei einer Quote von 3.45 (bet-at-home) zu wenig: „Es ist klar, dass wir das Spiel für uns entscheiden sollten, fast müssen“, sagte er bei der Pressekonferenz am Mittwoch.

Mit einer Siegquote von 3.40 bei Tipico muss der HSV am 29. Spieltag ausgerechnet Leverkusen empfangen. Keines der letzten neun Spiele gegen Bayer konnte der HSV für sich entscheiden. Leverkusen droht zwar nicht der Abstieg, die Lage ist dennoch brenzlig. Derzeit ist Bayer noch immer Vierter. Doch Wolfsburg liegt vor dem 29. Spieltag nur noch einen Punkt hinter Bayer. Nach der schwachen Rückrunde droht die Werkself von den Champions-League-Plätzen abzurutschen. Bei bet365 beträgt die Siegquote der Leverkusener gegen Hamburg 2.20.

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Sonntag: HSV zu Gast bei Gladbach

Im ersten Sonntagsspiel trifft Borussia Mönchengladbach auf den HSV (15.30 Uhr). Für beide Teams steht noch sehr viel auf dem Spiel. Hier geht’s zu den Ergebnissen und Tabellen.

Nach einem 1:0-Misserfolg gegen Eintracht Frankfurt müssen die Gladbacher nun schauen, dass sie die Teilnahme an der Europa League erreichen. Dafür ist alles andere als ein Sieg gegen den HSV mit einer Quote von 1.75 bei bet365 zu wenig.
Allerdings ist die Situation der Hamburger um einiges dramatischer, belegen sie doch gerade den Relegationsplatz. Nach einem 1:1 gegen den SC Freiburg unter der Woche müssen die Norddeutschen unbedingt punkten. Bei einer Quote von 5.00 bei Tipico ist das allerdings eine schwere Aufgabe.
Eine Punkteteilung wäre für beide Teams zu wenig. Bei Tipico gibt es dafür eine Quote von 3.80.
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Abstiegskampf am Sonntag

Der Abstiegskampf steht am Sonntag auf dem Programm der Bundesliga. Der Hamburger SV empfängt den 1. FC Nürnberg (15.30 Uhr) und der SC Freiburg ist bei Eintracht Frankfurt zu Gast (17.30 Uhr).

Mit nur 20 Punkten aus 24 Spielen hat HSV die schlechteste Saison der Vereinsgeschichte. Aber immerhin hat der neue Teamchef Mirko Slomka in drei Spielen genauso viele Punkte (4) wie sein Amtsvorgänger Bert van Marwijk in seinen letzten neun Partien geholt. Trotzdem kann man noch nicht von einem Aufwärtstrend bei den Norddeutschen sprechen. Beim Gegner Nürnberg ist die Situation nicht wesentlich besser. Der Club verlor zuletzt vier seiner fünf Partien und steht mit 23 Punkten nur drei Zähler vor dem HSV. Hier geht’s zu den Ergebnissen und Tabellen. Auf einen Sieg der Süddeutschen kann man bei Tipico mit einer Quote von 3.30 setzen und auf die Hamburger mit 2.25. Für eine Punkteteilung liegt die bet365-Quote bei 3.40.

Auch Freiburg kämpft derzeit ums nackte Überleben in der Bundesliga. Der Gastgeber Eintracht Frankfurt hat zwar sieben Punkte Vorsprung und muss jedoch den derzeitigen Platz 13 verteidigen, den der FC Nürnberg nur zu gerne einnehmen würde. Die Statistik spricht für die Frankfurter, gegen Freiburg sind sie seit vier Spielen ungeschlagen (ein Sieg, drei Remis). Der SC gewann nur eines der vergangenen acht Spiele gegen die Eintracht. Prozentual gesehen gelangen den Hessen gegen keinen anderen aktuellen Bundesligisten so viele Siege wie gegen die Breisgauer (48 Prozent). Dementsprechend sind die Hessen bei Tipico mit einer Quote von 1,85 der Favorit der Partie. Auf den SC kann man bei Tipico mit 4.30 setzen. Die Quote für ein Remis liegt bei 3.20 (bet365).

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Unruhe beim HSV vor der Mitgliederversammlung

Der Hamburger SV steht vor einer echten Zerreißprobe. Am Sonntag kommt es zur Mitgliederversammlung. Die Initiative „HSV Plus“, um den ehemaligen HSV Spieler und Sportdirektor Holger Hieronymus steht Veränderungen an: die Ausgliederung der Profiabteilung.

Hieronymus erklärte, dass er zuversichtlich sei am Sonntag die benötigte einfache Mehrheit mit seiner Initiative zu erreichen, um endlich die Ausgliederung der Profiabteilung aus dem Traditionsverein voranzutreiben. Allerdings wird heftige Gegenwehr erwartet,

Steuerexperten und Juristen sind der Meinung, dass ein eingetragener Verein schon lange nicht mehr die richtige Rechtsform für einen Bundesligisten ist. Vor allem nicht für einen Bundesligisten der Größenordnung des HSV.

Die Ausgliederung soll den Verein für strategische Partner aus der Wirtschaft öffnen.

Doch es gibt einen hartnäckigen Gegenspieler. Mit aller Macht möchte Ex-HSV-Prsident Jürgen Hunke mit seiner Initiative „Zukunft mit Tradition“ eine Ausgliederung verhindern. Hunke dazu: „Bitte kein Verkauf und keine Ausgliederung. Wir sind ein Sportverein, wir haben eine 126-jährige Tradition. Wir haben alle Krisen überstanden, und wir müssen die selber lösen – und nicht, indem wir bei Investoren betteln oder irgendwas noch verkaufen.“

Zwar sieht auch Hunke Veränderungen als notwendig, allerdings möchte Hunke die Profiabteilung lediglich aus dem Verein „outsourcen“. Für den kommenden Sonntag befürchtet Hunke allerdings, dass die Initiative um Hieronymus eine einfache Mehrheit für die Ausgliederung der Profiabteilung erreichen wird. Allerdings glaubt Hunke auch, dass die notwendige Dreiviertelmehrheit für eine endgültige Entscheidung in einem Jahr nicht zustande kommen wird.

„Ich werde in dieser Sache kämpfen bis zur letzten Sekunde, dass dieser historische Fehler nicht gemacht wird“, Hunke kämpferisch.

Für die Vertreter von „HSV Plus“ haben sich als Vorbild Rekordmeister FC Bayern München genommen. Hieronymus erklärte dazu, dass die Bayern „ein Paradebeispiel für eine seriöse und erfolgreiche Partnerschaft zwischen dem Verein und seinen strategischen Partner“, seien.

Ebenfalls Teil der Initiative ist Klaus-Michael Kühne, der dem HSV bereits mehrfach finanziell unter die Arme gegriffen hat. Zuletzt beim Transfer von Rafael van der Vaart.

„Die Signale sind so, dass es eine Grundbereitschaft gibt, sich wieder mit dem HSV zu befassen – allerdings nicht in der aktuellen Konstellation“, so Hieronymus zu einem möglichen Engagement Kühnes.

HSV-Idol Felix Magath sei bei der Initiative „HSV Plus“ kein Thema. Zumindest derzeit noch nicht. Hunke wiederum gibt offen zu, dass er mit seiner Initiative „Zukunft mit Tradition“ schon das Gespräch mit Magath gesucht habe. Hunke dazu: „Felix und ich haben letzte Woche viele Stunden zusammen geredet, und wir sind da vollkommen deckungsgleich.“