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Zwei Unbesiegte gegen zwei Instabile

Hoffenheim ist eines von vier noch ungeschlagenen Bundesliga-Teams und belegt gemeinsam mit Mainz den aussichtsreichen vierten Platz. Nun am Samstag gastiert mit FC Schalke ein ziemlich unbequemer Gegner in Sinsheim (15.30 Uhr).

„Wir müssen uns auf etwas einstellen, auf das wir uns nicht einstellen können. Wir wissen nicht, was Schalke abliefert. Im Vergleich zur letzten Saison stehen wir deutlich stabiler, haben aber noch einen langen Weg vor uns“, warnte Hoffenheims Coach Markus Gisdol. Nach dem holprigen Start in die neue Saison haben sich die Gelsenkirchener wieder gefangen und sind nun seit drei Spieltagen in Folge ungeschlagen. Der Wermutstropfen ist allerdings das enttäuschende Remis in der Champions League gegen Maribor, denn eigentlich hat man fest mit einem Sieg gegen den vermeintlich leichten Gegner gerechnet. Mit 2,90-Siegquote bei Tipico will man gegen Hoffenheim wieder die volle Leistung bringen. Allerdings werden die Königsblauen dabei noch immer auf Kapitän Benedikt Höwedes verletzungsbedingt verzichten müssen. Seine Rückkehr verzögert sich um mindestens zwei weitere Wochen. Daher will der Trainer Jens Keller „versuchen, mit unseren Qualitäten im Offensivspiel Druck auf das Tor auszuüben.“ Mit 2,35 (Tipico) werden die Kraichgauer das aber nicht so einfach zulassen. Außerdem hat die TSG gegen Schalke noch nie ein Heimspiel verloren. Allerdings endeten vier der bisherigen sechs Spiele mit einem Unentschieden. Dieses Mal steht die Quote dafür bei 3,60 (bet365).
Auf ein Unentschieden in der Partie Bayern München gegen Hannover 96 (15.30 Uhr) empfiehlt sich bei einer Quote von 8,50 bei bet365 nicht zu setzen. Denn die Rollen in diesem Spiel sind sehr klar verteilt. Mit 1,15 bei Tipico ist der Rekordmeister der Favorit. Wie kann es auch anders sein: Die Münchner stehen ungeschlagen an der Tabellenspitze, haben in den letzten vier Bundesliga-Spielen nicht ein einziges Gegentor kassiert. Die letzte Partie gegen den 1. FC Köln dominierten die Münchner mit 21 Torschüssen und 72 Prozent Spielanteilen. In der Champions League besiegte das Team außerdem ZSKA Moskau mit 1:0. Mit 17,00 bei bet365 wäre es eine große Überraschung, wenn Hannover drei Punkte in diesem Spiel holen kann.

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Erste Härtetests für Bayern und Schalke

Am Mittwoch steigen auch der deutsche Meister aus Bayern und Schalke 04 in die Königsklasse ein. Die Bayern haben gleich ein schweres Spiel gegen den englischen Meister Manchester City (20.45 Uhr). Schalke 04 gastiert bei einem nicht minderschweren Gegner.

Mit Manchester City, dem AS Rom und ZSKA Moskau haben die Münchner ein schweres Gruppenlos gezogen. Mit einer Siegquote gegen ManCity von 1,66 (bet365) hofft Bayern auf die Hochform von Xabi Alonso, der in kürzester Zeit zum Chef im Mittelfeld wurde. City ist bei einer Erfolgsquote von 5,25 bei Tipico zwar der Underdog der Partie, jedoch darf man die Engländer nicht unterschätzen. Sie starteten stark in die Saison, sind in der heimischen Liga bisher ungeschlagen. In der letzten Saison konnte sich Manchester sogar einen 3:2-Erfolg in München erkämpfen. Am Mittwoch ist den Briten mindestens ein Remis bei 4,33 (bet365) zuzutrauen.
Ob Schalke 04 ein Remis beim FC Chelsea zuzutrauen ist, ist fraglich. Die Quote dafür steht bei 5,75 (bet365). Mit 10,00 Erfolgsquote bei bet365 sind die Gelsenkirchener ein absoluter Underdog in London. Außerdem ist das Selbstbewusstsein des Teams nach nur einem Punkt aus den ersten drei Bundesligaspielen ziemlich im Keller. Und schon ist die Diskussion um den Trainer Jens Keller wieder entbrannt. Vergangene Saison kassierte Schalke gegen Chelsea zwei Niederlagen ohne einen Tor geschossen zu haben. Da wundert es nicht, dass die Erfolgsquote der Londoner bei 1,33 (bet365) liegt.

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Gladbach gastiert in Gelsenkirchen

Zum Abschluss des 32. Spieltages gastiert Borussia Mönchengladbach beim FC Schalke 04 (Sonntag, 17.30 Uhr). Schalke kann mit einem Sieg die direkte Teilnahme an Champions League sichern. Gladbach muss dagegen aufpassen, nicht das Ticket für die Europa League zu verschenken.

Dabei war die Situation zu Anfang der Hinrunde genau umgekehrt. Gladbach stand am Ende der ersten Saisonhälfte noch auf Tabellenplatz drei. Der FC Schalke lag zu dieser Zeit nur auf Platz sieben. Doch Trainer Jens Keller schaffte trotz zahlreicher Verletzungen eine schlagkräftige Truppe aufzubauen. Drei Spieltage vor Saisonende liegen die Schalker nun auf Platz drei der Tabelle.

Doch für die sichere Champions-League-Teilnahme muss trotzdem ein Sieg gegen Gladbach her, denn Leverkusen und Wolfsburg warten nur auf einen Fehler. Die Statistik spricht für die Gelsenkirchener: Seit 17 Heimspielen ist Schalke gegen Mönchengladbach ungeschlagen. Die S04-Siegquote beträgt bei bet365 2.00. Für den Erfolg der Gladbacher, die seit fast 22 Jahren nicht mehr in Schalke gewonnen haben, wird bei Tipico mit 3.50 belohnt. Ein Remis erhält bei bet365 eine Quote von 3.60.

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Schalke im Pech – Neuzugang Kirchhoff verletzt

Das hatten sich die Schalker und auch Neuzugang Jan Kirchhoff ganz anders vorgestellt. Doch anstatt bei den Königsblauen durchzustarten fällt die Leihgabe mit einer Bänderverletzung erst einmal wieder aus.

Eigentlich wollte Schalkes Neuzugang im Trainingslager in Katar zeigen, was er kann. Doch ein Teilabriss eines Bandes im rechten Knöchel setzt die Neuverpflichtung außer Gefecht. Voraussichtlich zwei Wochen müssen die Gelsenkirchener auf Kirchhoff verzichten. Allerdings hofft man, dass der Verteidiger zum Rückrundenstart wieder fit sein wird.

Kirchhoff ist bereits wieder in Deutschland. Für 7 bis 10 Tage wird der verletzte Knöchel erst einmal ruhig gestellt. Schalke Manager Heldt versucht trotz des Rückschlags Gelassenheit auszustrahlen: „Ich mache mir keine großen Sorgen, er wird insgesamt 14 Tage ausfallen”, so der Sportchef.

Trainer Jens Keller war da schon deutlicher: „Das ist scheiße. Ich hoffe, es ist nichts Wildes.“ Und was war passiert? Nichts dramatisches. Im Sonntagstraining knickte Kirchhoff um. Allerdings so unglücklich, dass er sich am Sprunggelenk verletzte.

Aber nicht nur Kirchhoff, auch Nachwuchstalent Max Meyer bereitet Keller Sorgen. Im letzten Testspiel gegen den katarischen Erstligisten Al-Gharafa (2:1) musste Meyer bereits nach 10 Minuten ausgewechselt werden. Von Vereinsseiten heißt es, der 18-Jährige klage über muskuläre Probleme.

Im Testspiel am Montag gegen den katarischen Erstligisten Al-Gharafa (2:1) wurde zudem Jungstar Max Meyer bereits nach zehn Minuten angeschlagen ausgewechselt. Laut Keller klagte der 18-Jährige über muskuläre Probleme.

Aber es gibt auch erfreuliche Nachrichten von den Schalkern. Zumindest für Keeper Raöf Fährmann, der sich berechtigte Chancen machen kann, weiterhin Stammtorhüter zu bleiben. Coach Keller dazu: „Er hat seine Sache gut gemacht. Es ist eine Option, dass er die 1 bleibt.“

Schalke stellt die Weichen für die Zukunft – kommt Schaaf?

Vehement dementieren die Verantwortlichen der Königsblauen eine Einigung mit Ex-Werder Coach Thomas Schaaf. Dennoch scheinen die Tage von Noch-Trainer Jens Keller gezählt.

Die Gerüchteküche brodelt. Schalkes Manager Horst Heldt soll sich längst mit Thomas Schaaf geeinigt haben. Demnach soll Schaaf die Königsblauen in der Winterpause übernehmen. Der Aufsichtsrat soll auch schon zugestimmt haben. Und auch Schaafs Noch-Arbeitgeber Werder Bremen ha bereits Gesprächsbereitschaft signalisiert.

Keller selbst soll in anderer Funktion weiterhin für Schalke o4 arbeiten.

Auch wenn die Schalker unentwegt abblocken, alles andere als eine Ablösung Kellers in der Winterpause wäre eine riesengroße Überraschung.

Manager Heldt vermeidet bereits seit Wochen klare Bekenntnisse zu seinem Trainer. Rückendeckung sieht anders aus.

Offiziell heißt es von allen Seiten, dass erst nach dem Spiel beim 1. FC Nürnberg, am kommenden Samstag, eine Bilanz gezogen wird.

„Wir werden eruieren, was gut war, was schlecht war, was wir besser machen können und wo wir ansetzen können. Wir werden die Spiele Revue passieren lassen und auch sehen, warum wir so viele Verletzte haben. Ob es persönliches Schicksal ist oder andere Ursachen hat. Das ist wichtig, um sich in der Winterpause neu aufzustellen“, so Heldt stellte klar: „Der Trainer ist der Hauptverantwortliche.“

Dennoch betonte Heldt: „Wir schauen auf alle Beteiligten, nicht nur auf den Trainer. Ich habe nie gesagt, dass Jens am 3. Januar nicht auf dem Trainingsplatz steht. Bisher hat sich an unserer Situation nichts geändert.“

Insgesamt fällt Kellers Bilanz als Schalke-Trainer schon jetzt mehr als durchwachsen aus. In 47 Pflichtspielen holte Schalke unter dem 43-Jährigen 23 Siege und neun Remis und kassierte 15 Niederlagen.

Aber nicht nur die Bilanz ist es, die Keller zum Verhängnis geworden ist. Vielmehr ist es die Unbeständigkeit der Mannschaft. Zu häufig schwanken die Leistungen der Keller-Elf. Dem peinlichen 1:3 im Pokal gegen Hoffenheim folgte der bravuröse Fight gegen den FC Basel mit dem damit verbundenen Einzug ins Achtelfinale der Champions League.

Zu viel für die Nerven der Schalker Verantwortlichen. Die Nerven beruhigen soll jetzt allem Anschein zu Folge, der für Kontinuität stehende und lange Jahre erfolgreiche Ex-Werder-Trauner Thomas Schaaf.

 

Schalke 04 bindet Youngster Meyer langfristig

Die Königsblauen haben den Vertrag mit Ihrem Supertalent und Hoffnungsträger Max Meyer vorzeitig um drei Jahre bis 2018 verlängert. „Seine fußballerische Entwicklung in den vergangenen Monaten war fast schon atemberaubend. Deshalb freuen wir uns sehr, dass wir ein solches Juwel an den FC Schalke 04 gebunden haben“, so Manager Horst Heldt.

Sportlich lief es für die Schalker zuletzt nicht wie gewünscht. Pleite im Revierderby gegen Erzfeind Dortmund und in der Bundesliga nur auf Platz 5. Dazu kommt das Endspiel um das Weiterkommen in der Königsklasse gegen den FC Basel.

Für die Zukunft haben die Gelsenkirchener aber schon einmal die Weichen auf Erfolg gestellt und den Vertrag von Max Meyer vorzeitig um drei Jahre bis 2018 verlängert. „Das ist eine hervorragende Nachricht für unseren Klub“, erklärte Manager Horst Heldt dann auch freudestrahlend.

Talent Meyer ist ebenfalls überglücklich mit der vorzeitigen Vertragsverlängerung. „Ich bin sehr froh über diesen Vertrag, denn ich fühle mich hier sehr wohl“, so Meyer, der betonte, dass es ihm wichtig sei international zu spielen.

Diese Saison konnte das Riesentalent sein Können bereits in zehn Bundesligapartien für S04 unter Beweis stellen. Dabei konnte er drei Treffer erzielen.  Dazu kommen noch sechs Spiele in der Champions League und eines im DFB Pokal.  Obwohl der Vertrag des Talents sowieso noch bis 2017 gelaufen wäre, haben die Schalker bereits jetzt verlängert, um Begehrlichkeiten anderer Klubs frühzeitig im Keim zu ersticken. Meyer, der U17-Vize-Europameister war vor vier Jahren vom MSV Duisburg zu den Schalkern gewechselt.

Schalke 04: Königstransfer wird zum Sorgenkind

Läuft es wie zuletzt bei Boateng nicht, läuft es bei der ganzen Mannschaft nicht. Und regelmäßig ziehen die Knappen dann auch gerade gegen die Topteams der Liga, den Kürzeren.

Schalkes Neuzugang Boateng ist einer, der immer nach vorn schaut. Daher wirft ihm sein verschossener Elfmeter im Revierderby gegen Borussia Dortmund auch nicht aus der Bahn.

„Ich habe schon viele Sachen durchgemacht. Das beschäftigt mich noch bis Sonntag, dann muss ich wieder nach vorne schauen“, so Boateng.

Allerdings sehen die Verantwortlichen die jüngste Entwicklung auf Schalke sehr kritisch. Nach der Verpflichtung des Mittelfeldstars konnten die Gelsenkirchener ordentlich Punkte sammeln und die Tendenz zeigte eine deutliche Aufwärtsbewegung. Zuletzt stagnierte die Entwicklung aber wieder.

Daher korrigierten sie jetzt auch kleinlaut die Saisonziele wieder nach unten. Vor der Saison wurde als Marschroute zumindest im Stillen das Ziel Meisterschaft ausgegeben. Davon ist schon lange keine Rede mehr. Denn die Niederlagen in der Champions League gegen Chelsea und in der Bundesliga gegen die Rivalen Dortmund und Bayern, haben einmal mehr gezeigt, dass die Schalker schnell an ihre Grenzen stoßen. In der Bundesliga liegt das Spitzentrio bereits elf bzw. zwölf Punkte vor den Gelsenkirchenern.

Die anfängliche Euphorie nach dem Boateng-Transfer ist längst verflogen und der Ernüchterung gewichen. Trainer Keller sitzt aber nach wie sicher im Stuhl.: „Wir werden ihm die nötige Zeit geben. Er sitzt weiterhin fest im Sattel“, sagte Präsident Tönnies.

Am Trainer wird auf Schalke also nicht gezweifelt, dafür werden die Zweifel an Boatengs Fitness immer lauter. Trainerlegende Ottmar Hitzfeld berichtete kürzlich von langwierigen Knieproblemen bei Boateng: „Man munkelt, dass er angeschlagen war, als er gekommen ist und jetzt nicht mehr trainieren kann.“

Wusste der AC Mailand um den Gesundheitsstand Boatengs und haben die Rossonerri Boateng nur deswegen so günstig abgegeben? Die Vermutung steht im Raum.

Boateng selbst dazu: „Es geht mir gut. Ich will auf jeden Fall in Berlin versuchen, 90 Minuten zu spielen. Ich bin immer noch nicht bei 100 Prozent, aber die kommende Trainingswoche wird mir sehr helfen.“