VFB Stuttgart zieht trotz Rekordverlust positive Bilanz

Die Schwaben haben das Geschäftsjahr 2012 mit einem Rekordverlust abgeschlossen. Trotzdem zieht man beim VFB ein positives Fazit und sieht sich für die Zukunft gut gerüstet.

Auf der gestrigen Mitgliederversammlung gab Finanzvorstand Ulrich Ruf den Rekordverlust bekannt. Mit einem Minus von 9,7 Mio. Euro schlossen die Stuttgarter das abgelaufene Geschäftsjahr 2012 ab. Trotzdem ist der Klub finanziell gut aufgestelllt.

Das Geschäftsjahr 2011 schlossen die Schwaben – bei einem Umsatz von gut 118 Mio. Euro – noch mit einem Gewinn von rund 71.000 Euro ab. Auch der Umsatz sank im Geschäftsjahr 2012 um circa acht Millionen Euro. Nichts desto trotz konnten die Schwaben Ihre Verbindlichkeiten weiter abbauen.

Finanzvorstand ruf betonte auf der Mitgliederversammlung mehrfach, dass der Klub trotz der schlechten Zahlen sehr gut für die Zukunft aufgestellt ist. „Wir haben trotz des negativen Ergebnisses die Lizenz für die kommende Spielzeit ohne Bedingungen und Auflagen erhalten. Wir haben, was sich auch an unsere Transferaktivitäten zeigt, genügend finanzielle Spielräume, um die erforderlichen Spielerverpflichtungen zu tätigen“ hierzu Ruf.

Mit dem sportlichen Abschneiden in der vergangenen Saison ist der Vorstand nur bedingt zufrieden. „In der Bundesliga haben wir uns natürlich deutlich mehr als Platz zwölf gewünscht“, erklärte Ruf: „In der Europa League gab es Licht und Schatten, das Highlight der abgelaufenen Spielzeit war aus VfB-Sicht eindeutig der DFB-Pokalwettbewerb.“

Neben der wirtschaftlichen und sportlichen Analyse wurde auch noch eine Entscheidung für die Zukunft getroffen. Mit 79,9 Prozent aller Stimmen entschieden die Mitglieder eine Rückkehr zum alten Vereinswappen mit dem Gründungsjahr 1893 im Emblem. Die Jahreszahl wurde die Jahreszahl durch den Schriftzug Stuttgart ersetzt. Nun die Kehrtwende. Die Entscheidung wurde von den Fans frenetisch gefeiert. Offiziell erfolgt die Rückkehr zum alten Logo in einem Jahr.